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Kia Rio: Kleinwagen mit großem Auftritt

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Kia Rio  

Rio Grande

02.08.2012, 10:41 Uhr | , t-online.de

Kia Rio: Kleinwagen mit großem Auftritt. Kia Rio (Quelle: t-online.de)

Kia Rio (Quelle: t-online.de)

Seit Ende vergangenen Jahres steht die neue Generation des Kia Rio bei den Händlern. Kann der koreanische Kleinwagen überzeugen? Im Test: Der Kia New Rio, 1,4 l "Edition 7" mit einem 109 PS starken Benzinmotor.

Kia Rio bietet viel Platz

Der 4,05 Meter lange und 1,72 Meter breite Kleinwagen ist ein kleines, großes Raumwunder. Vorne wie hinten können Erwachsene sitzen, ohne zu viel Kontakt zum Nebenmann oder Nebenfrau aufnehmen zu müssen. Auch an Kopf- und Kniefreiheit wurde gedacht, hier gibt es keinen Anlass zum Tadel.

Raum für fast alles

Der 288 Liter fassende Kofferraum lässt sich auf 923 Liter erweitern. Das ist genügend Platz, um einen recht üppigen Wochenendeinkauf unterzubringen. Nach Umklappen der beiden Lehnen (im Verhältnis 60:40) lässt sich leicht ein Mountainbike verstauen, ohne das Rad auseinander montieren zu müssen. Hierbei fällt die weite Öffnung der Klappe positiv auf.

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Kia Rio macht einen guten Eindruck

Innen macht der kleine Koreaner einen guten Eindruck. Die Materialien sind ordentlich verarbeitet, die weißen Ziffern auf schwarzem Hintergrund lassen sich gut ablesen. Auch die Bedienung der diversen Funktionen gibt keine Rätsel auf. Praktisch sind die diversen Ablagemöglichkeiten - zum Beispiel die beiden Cupholder in der Mittelkonsole.

Wo sind nur die Hochtöner?

Griffgünstig platziert sind die großen Tasten für die Klimatisierung. Auch die Bedienung des Infotainment-System folgt einer leichten Logik. Warum Kia allerdings einen "Surround-Modus" anbietet, auf separate Hochtöner aber verzichtet (gibt es nur in der Version "Spirit"), hat sich uns nicht erschlossen. Das Hörerlebnis ist zuweilen kurios, wenn die Stimme aus den Tiefen des Fußraumes zum Ohr dringt.

Unaufgeregter Vierzylinder

Unaufgeregt geht der Vierzylinder zu Werke. Der ist zwar keine Temperamentsbolzen (die 137 Newtonmeter stehen erst bei 4200 Umdrehungen an), aber doch flott genug, um den Wagen auch in der Stadt auf Trab zu bringen. Dafür will er aber hoch gedreht werden - was sich dann leider auch im Verbrauch niederschlägt: Mit sieben Litern muss gerechnet werden - bei oft angeschalteter Klimaanlage. Löblich: Kia bietet für Autobahnetappen einen sechsten Gang an.

Leicht zu dirigieren

Aber Kleinwagen sind nicht für lange Autobahnetappen gemacht sondern für die Stadt. Hier fällt die leichtgängige Lenkung angenehm auf, die es dem Fahrer leicht macht, Parkplätze und Lücken zu besetzen.

Mit der Übersicht wird es schwierig

"Du hast Dich selten in einem Auto so oft umgedreht", sagt die Begleiterin. Und tatsächlich: Die mächtige C-Säule und das schmale Heckfenster zusammen mit den Kopfstütze machen den Blick nach hinten zwar nicht unmöglich, aber doch schwierig. Insbesondere beim Rechtsabbiegen fürchtet man immer, dass Fahrradfahrer aus dem toten Winkel heran schießen.

Kia New Rio: Technische Daten und Preise

Motor

PS

Nm

0 - 100

Vmax

Verbr.

CO2

Preis

1,4 l

109

137

11,5 s

183 km/h

5,5 l

128 g/km

ab. 14.960 €

Säulen, Säulen, Säulen

Nach vorne ist die Sicht leider kaum besser: Zwar hat Kia den A-Säulen kleine Dreiecksfenster mitgegeben, aber: Wer Ampelphasen ohne gymnastische Kopfverrenkungen erkennen will, muss einige Meter vor der Haltelinie stoppen. Schuld daran ist die sehr weit nach hinten gezogene Frontscheibe. Ein normal groß gewachsener Fahrer sitzt folglich mit dem Kopf auf B-Säulen-Höhe und hat ein eingeschränktes Sichtfeld.

Fazit Kia Rio

Trotzdem spricht vieles für den Kia Rio: Der Wagen bietet Platz, sieht schick aus und ist preislich attraktiv. Der Motor dürfte allerdings etwas mehr Temperament vertragen. Mit 15.400 Euro steht unser Testwagen in der Preisliste. Dazu bietet Kia die bekannte 7-Jahres-Garantie (oder 150.000 Kilometer).

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