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Jaguar XK Cabriolet: Stürmische Katze im Test

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Jaguar XK Cabrio  

Die stürmische Katze

25.07.2012, 11:56 Uhr | , t-online.de

Jaguar XK Cabriolet: Stürmische Katze im Test. Jaguar XK Cabriolet (Quelle: Hersteller)

Jaguar XK Cabriolet (Quelle: Hersteller)

Jaguar XK - das weckt Assoziationen. Seit jeher steht ein XK für sportliche Werte. Der aktuelle Luxus-Sportwagen XK macht da keine Ausnahme. Wir hatten die Möglichkeit, das 385 PS starke Jaguar-Cabriolet zu fahren.

Eleganz auf fast fünf Metern

Seit 2006 präsentiert sich die Silhouette des XK auf 4,80 Metern Länge elegant und stilvoll. Die Front mit dem ovalen Kühlergrill und den angriffslustigen Scheinwerfern nimmt Anleihen beim legendären E-Type. Der XK wirkt kraftvoll und muskulös, mit seinem Heckschwung geradezu betörend. So muss ein Jaguar aussehen.

Luxuriöser Innenraum

Im tiefen Innenraum fühlt man sich gleich wohl, die Architektur ist nach dem Facelift auf dem aktuellen Jaguar-Stand. Wie bei den Limousinen fährt nach dem Start des Motors der Alu-Drehregler für die Automatik aus. Auch der wohl bekannte Duft von Leder und Holz lässt an der Herkunft keinen Zweifel offen: Hier sitzt man in einer britischen Katze. Hinter dem Lenkrad hat der XK noch ein klassisches Display und verzichtet auf das Black Panel vom XJ.

Technische Daten Jaguar XK Cabriolet

Motor

V8-Saugmotor

Hubraum

5000 ccm

Drehmoment

515 Nm

Leistung

385 PS

0-100 km/h

5,6 s

V-Max

250 km/h

Verbrauch / Testverbrauch

11,2 / 12 Liter

Preis ab

99.400 Euro


Dreilagiges Stoffdach öffnet elektrisch

Das klassische, dreilagige Stoffdach öffnet und schließt elektrisch in 18 Sekunden, ein Windschott hält Verwirbelungen vom Innenraum fern. Es sitzt über der Rückbank, die ohnehin für Fahrgäste nicht zu gebrauchen ist. Im Falle eines Überschlages fahren übrigens blitzschnell Überrollbügel aus.

Betörender Sound des V8-Aggregates

Der V8-Saugmotor mit fünf Litern Hubraum arbeitet mit Direkteinspritzung. Die beeindruckende Klangkulisse reicht von leichtem Blubbern über tiefes Grollen bis hin zum heiseren Brüllen - der XK verschafft selbst mit dem "schwächsten" Motor Gänsehaut. Immerhin gibt es ja noch die Kompressor-Versionen XKR und XKR-S mit bis zu 550 PS.

Rabiater Vorwärtsdrang

Schon beim Anlassen markiert ein markanter Gasstoß das Revier der Katze. Die Beschleunigung ist rabiat zu nennen, erst recht im Sport-Modus. Selbst bei Tempo 200 gibt es kein Halten: blitzschnell schaltet die Sechsstufen-Automatik runter und der XK prescht weiter nach vorne. Bis Tempo 250.

Der Verbrauch geht in Ordnung

Die Sauger-Version des Jaguar XK ist dabei relativ sparsam. Auf dem Datenblatt stehen im Schnitt 11,2 Liter; nach dem Test und über 1000 Kilometer später haben wir den XK mit 12 Litern im Display abgegeben. Das geht angesichts des Gewichts, der Leistung und der schnellen Fahrweise wirklich in Ordnung. Es zeigt sich, dass ein hubraumstarkes Auto bei hohen Geschwindigkeiten auch nicht mehr schluckt als kleine hochgezüchtete Turbomotoren.

Touchscreen zu klein

Einziges Manko ist der Touchscreen. Er ist etwas tief platziert und das Display zu klein und teilweise schlecht ablesbar. Damit einher geht eine Ablenkung des Fahrers, der oft lange schauen muss, bis er die gewünschte Information beispielsweise bei der Navigation lesen kann.

Jaguar XK: Fahrfreude pur

Der XK bietet Fahrfreude pur und verzichtet auf eine weitgehend überflüssige Assistenz-Armada: Der britische Sportwagen ist noch ein Auto zum Fahren. Ob lässiges Cruisen, Kurvenhatz oder zügige Autobahnetappen: Der XK absolviert mit seinem adaptiven Fahrwerk alle Anforderungen mit einer Leichtigkeit, die seine Größe und sein Gewicht fast vergessen lassen. Trotz Alukarosserie wiegt der offene XK 1,7 Tonnen.

Bald kommt der neue F-Type

Aber das Erfolgsrezept wird kopiert: Die kleinere und leichtere Version der Sportkatze naht mit dem neuen F-Type, der ab 2013 zunächst als Roadster eine Klasse tiefer zum Sprung ansetzt. Jaguar-Fans können sich schon jetzt darauf freuen.

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