01.08.2012, 15:29 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
Nein, einen Jeep Grand Cherokee SRT braucht man normalerweise nicht. Es sei denn, man möchte unbedingt die Nachbarn beeindrucken. Aber haben wollen - das ist etwas anderes. Wir haben das Dampfhammer-SUV mit fast 500 PS Leistung getestet.
Begeisternder Antrieb, Funktionalität, sportliches Design, erstklassiges Handling und sehr gute Bremsen machen laut Jeep die SRT-Philosophie aus. Fangen wir mit dem Design an: Der Grand Cherokee ist ein großes SUV, 4,80 Meter lang, 2,15 Meter (ohne Spiegel!) breit und 1,75 Meter hoch. Klingt nicht sportlich, ist es in diesem Fall aber: Wie eine schwarze Bestie bleckt das SRT-Modell seine sieben Slots. LED-Tagfahrlicht und zusätzliche Lufteinlässe lassen ihn gierig blicken. Auch die 20-Zoll-Felgen im Spezial-Design mit 295er Reifen und die dahinter liegenden rot lackierten Bremssättel sowie die Heckschürze mit Diffusor und den zwei riesigen Aufpuffendrohren machen Eindruck. SRT und sportliches Design - das passt.
Also schwingen wir uns in den Innenraum und nehmen dort auf den Nappa- und Wildledersitzen Platz. Einlagen aus Sichtkarbon sowie neu gestaltete Instrumente versprühen sportliches Flair. Das Sportlenkrad ist unten abgeflacht. SRT-Logos erinnern daran, dass es hier um ein besonders sportliches SUV geht. Der Funktionalität tut dies keinen Abbruch - die Bedienung ist leicht verständlich.
Unter der Motorhaube sitzt ein 6,4 Liter großes Triebwerk. Der HEMI-V8 ist eine Augenweide und ein Kraftprotz. 468 PS und bis zu 624 Newtonmeter Drehmoment holen die Amerikaner aus den acht halbkugelförmigen (hemisphärischen) Brennräumen. Vehement sprintet der Allradler in nur fünf Sekunden auf Tempo 100, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 257 km/h. Der Grand Cherokee SRT beeindruckt dabei mit seiner Leichtigkeit. Trotz der zur Verfügung stehenden Bärenkräfte lässt sich das SUV leicht dirigieren und kommt in Kurven dank adaptivem Fahrwerk nicht ins Wanken.
Per Drehregler stehen fünf Fahrmodi zur Verfügung. Die Kraftübertragung übernimmt eine Fünfgang-Automatik, alternativ können die Gänge auch über Schaltwippen am Lenkrad sortiert werden. Zudem kann man sich auf dem Display Quer- und Längsbeschleunigung, Motorleistung, Drehmoment und weitere Motordaten einblenden lassen.
Bleibt noch das Kapitel Bremsen: Und auch da überzeugt das Hammer-SUV. Die Stopper reagieren sofort und bringen den Grand Cherokee schnell und sicher zum Stehen. Laut Jeep nach 35 Metern bei Tempo 100. Das ist wirklich ein sehr guter Wert für ein 2,4 Tonnen schweres Auto. Apropos Gewicht: Auch als Sportmodell zieht das SUV Anhängelasten bis zu 2268 Kilogramm.
Das Sportmodell ist zudem gut ausgestattet: Unter anderem sind jede Menge elektrische Helferlein, Bi-Xenonscheinwerfer, Rückfahrkamera, Tempomat mit Abstandskontrolle, Toter-Winkel-Überwachung, Soundsystem von Harman-Kardon oder Navigation mit 6,5 Zoll großem Display an Bord. Wer es sich leisten will: Der Jeep Grand Cherokee SRT kostet ab 74.200 Euro. Den ungläubigen Blick der Nachbarn sehen - unbezahlbar.
01.08.2012, 15:29 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
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