Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Fahrberichte >

Ferrari F12 Berlinetta: Sportwagen mit Alltagstauglichkeit

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari F12 Berlinetta  

Sportwagen mit Alltagstauglichkeit

17.09.2012, 12:17 Uhr | Press-Inform

Ferrari F12 Berlinetta: Sportwagen mit Alltagstauglichkeit. Der Supersportwagen Ferrari F12 Berlinetta (Quelle: Hersteller)

Der Supersportwagen Ferrari F12 Berlinetta (Quelle: Hersteller)

Ferrari präsentiert mit dem F12 Berlinetta einen Supersportwagen mit 740 PS. Dieser legt einen Spagart zwischen Rennstrecken-Gefährt und Alltagsauto hin und meistert diesen mit Bravour.

Ferrari F12 Berlinetta mit 740 PS

Lamborghini-Aventador- und McLaren-MP4-12C-Fahrer müssen jetzt stark sein. Ferrari steigt mit dem F12 Berlinetta in den Kampf um die Krone der Supersportwagen ein und legt die Messlatte hoch. Schließlich kann das neue 740-PS-Schwergewicht aus Maranello alles noch besser als sein keineswegs schlechter Vorgänger.

Ferrari mit Alltagstauglichkeit

Doch wer einen ungestümen Kraftprotz erwartet, wird enttäuscht. Fast schon zurückhaltend säuseln die zwölf Töpfe vor sich hin. Ähnlich entspannt geht es auch zunächst auf dem Asphalt zu. Da 80 Prozent der 690 Newtonmeter Drehmoment bei 2500 Umdrehungen pro Minute bereitstehen, lässt sich der Ferrari entspannt im Stadtverkehr bewegen, während die adaptiven Dämpfer etwaige Unebenheiten lässig wegradieren.

Auto 
Schnell, laut und kantig

Lamborghinis Aventador bringt mit brachialer Gewalt 700 PS auf die Straße. zum Video

Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h

Die zwölf Posaunen aus Maranello trompeten aus vollem Hals und der 1525 Kilogramm schwere Sportler schnellt mit einer Dynamik nach vorne, dass es eine wahre Freude ist. Innerhalb von 8,5 Sekunden ist die 200 km/h-Marke geknackt und erst bei über 330 km/h und 8250 Umdrehungen pro Minute ist Schluss.

Lenkung direkt und intuitiv

Die Lenkung reagiert intuitiv und direkt. Ein Resultat der deutlich verbesserten Aerodynamik, der feinen Fahrwerksabstimmung mit dem E-Differenzial an der Hinterachse, das bei Bedarf fast 100 Prozent der Antriebskraft auf ein Rad lenkt und der fast perfekten Gewichtsverteilung von 46 vorne zu 54 Prozent hinten. Dass der behände Kurventanz ohne nerviges Kopfnicken vonstattengeht, ist dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu verdanken, das die Schaltvorgänge unmerklich abwickelt. 

Race-Modus für die Rennstrecke

Dreht man das Manettino auf "Race", reagiert der Vollblut-Italiener deutlich nervöser. Förmlich jeder Kieselstein ist spürbar und die Hinterachse fängt an, nervös zu tänzeln. "Das ist Absicht. Der Race-Modus ist wirklich nur für die Rennstrecke", sagt Ingenieur Cavanna.

Schnellster Ferrari mit Straßenzulassung

Auch hier setzt der F12 Berlinetta neue Maßstäbe: Der neue Top-Sportler umrundete die Teststrecke in Fiorano in 1,23 Minuten und ist damit der schnellste Ferrari mit Straßenzulassung. Auch bei der Verzögerung schlägt der F12 Berlinetta seinen Vorgänger um zehn Meter und steht bei einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometer bereits nach 131 Metern. Trotz der beeindruckenden Athletik hält sich der F12 Berlinetta mit seinem Durst zurück. Der Verbrauch ist um 20 Prozent auf rund 14,3 Liter pro 100 km gesunken - freilich nur auf dem Datenblatt.

Auto 
Video: Neuer Ferrari FF

"Ferrari Four" mit 660 PS starkem V12 und Allradantrieb auf 2350 Metern Höhe. zum Video

Ferrari verzichtet auf Krawall-Optik

Der Ferrari ist nicht nur sportlich, sondern verzichtet auf jede Krawall-Optik. Spoiler? Fehlanzeige. Die Aerodynamik beschränkt sich auf eine intelligente Luftführung und einer kleinen Kante am Heck. Die schicke Zurückhaltung setzt sich im Interieur fort.

Heißer Preis von 268.400 €

Das Cockpit wirkt aufgeräumt und die Bedienung eingängig. Die Verarbeitung ist meilenweit von dem individuellen Charme der italienischen Nonchalance entfernt. Das edle Frau-Leder verströmt Wohlfühlatmosphäre und die Hebel und Schalter fühlen sich deutlich wertiger an als bei der Vorgänger-Generation. So leistet sich der Ferrari F12 Berlinetta nur wenig Schwächen und macht jeden Meter Spaß. Das ist Musik in den Ohren eines jeden Sportwagen-Fans. Doch die rote Sinfonie hat ihren Preis: 268.400 Euro.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal