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Seat Leon: Sportlicher Kompaktklässler im Autotest

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Seat Leon: Der sportliche Golf-Ableger

14.11.2012, 11:36 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de

Neuer Seat Leon (Quelle: Hersteller)

Neuer Seat Leon (Quelle: Hersteller)

Dieser Tage hat der offizielle Verkauf des neuen VW Golf begonnen. Fast unbemerkt rollt im Schatten des scheinbar übermächtigen Wolfsburgers der spanische Ableger an den Start: Der Seat Leon will auch in der dritten Generation zeigen, wie sportlich solide VW-Technik verpackt werden kann.

Seat Leon: Knackiges Design auf VW-Technik

Der Leon bietet das Beste aus zwei Welten: Dank des Modularen Querbaukastens aus dem VW-Regal bekommt der neue Seat Leon knackigere Proportionen mit kürzeren Überhängen und einem längerem Radstand. Das mutige Design kommt aus Spanien: Der Leon hat die weichen Linien seines Vorgängers abgestreift, statt femininer Schwünge gibt es nun maskuline Kanten. Das Gesicht, "Arrow-Face" genannt, zeigt einen schmalen Grill und einen entschlossenen Scheinwerferblick. Die Seat-typische, unterbrochene Seitenlinie und die breiten Heckleuchten lassen den Leon stämmig und stimmig wirken.

Hochwertiger und attraktiver Innenraum

Der Innenraum macht Schluss mit der oft kritisierten Plastikwüste des Vorgängers. Mit einem satten "Plopp" fallen die Türen ins Schloss. Hinter dem Lenkrad haben die Spanier ein attraktives und ergonomisches Cockpit gestaltet. Straffe Sitze, hochwertigere Kunststoffe, Klavierlack und Aluminium-Applikationen und eine wirklich gute Verarbeitung sind auf der Höhe der Zeit. Horizontale Linien am zweifarbigen Armaturenbrett betonen die Breite des Innenraums. Feine Extras wie das große Multifunktionsdisplay mit Annäherungssensorik wie beim Golf oder Ambiente-Beleuchtung in wechselnden Farben geben dem Leon noch mehr Flair.

Erster Kompakter mit Voll-LED-Scheinwerfern

Dank des Querbaukastens bietet der Innenraum des 4,24 Meter langen Spaniers mehr Platz, obwohl das Auto fünf Zentimeter kürzer wurde. Selbst im Fond bietet der Kompakte genug Raum, um bequem sitzen zu können. Auch der Kofferraum ist auf 380 Liter gewachsen und kann mit dem Golf mithalten. Den Klassenprimus überholt der Leon aber mit einem Ausstattungsdetail: Der Seat Leon ist das einzige Auto in der Kompaktklasse, das optional mit Voll-LED-Scheinwerfern aufwarten kann. Das hat der neue Golf 7 nicht, noch nicht mal der Audi A3. Das taghelle Licht kommt mit intelligenter Steuerung und blendet so den Gegenverkehr nicht.

Technische Daten Seat Leon

Leistung

Drehmoment

0-100 km/h

V-Max

Verbrauch

1.6 TDI

90 PS

230 Nm

12,6 s

178 km/h

4,1 l

1.6 TDI*/**

105 PS

250 Nm

10,7 s

191 km/h

4,1 l

2.0 TDI*/**

150 PS

320 Nm

8,4 s

215 km/h

4,1 l

1.2 TSI

86 PS

160 Nm

11,7 s

170 km/h

5,2 l

1.2 TSI**

105 PS

175 Nm

10,1 s

192 km/h

5,2 l

1.4 TSI*

122 PS

200 Nm

9,3 s

202 km/h

5,3 l

1.4 TSI

140 PS

250 Nm

8,2 a

211 km/h

5,2 l

* auch mit Start-Stopp
** Start-Stopp und DSG verfügbar

Wuchtiger 2,0 TDI

Die TDI- und TSI-Triebwerke bieten beim Start von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum zwischen 86 und 150 PS. Gefahren sind wir den 2,0 TDI mit 150 PS. Wuchtige 320 Newtonmeter Drehmoment bewegen den Leon flott in 8,4 Sekunden auf Tempo 100. Da macht sich auch die Gewichtsdiät von fast 100 Kilogramm bemerkbar. Auffällig ist vor allem die Oberklasse-Ruhe im Innenraum, vom Motor ist kaum etwas zu hören. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, ohne unkomfortabel zu werden. Der kompakte Spanier bringt viel Fahrspaß und hält, was sein Design verspricht: Er lässt sich sportlich und gelassen bewegen. Wer noch mehr Leistung braucht: Ein 1,8 TFSI mit 180 PS sowie ein 2,0 TDI mit 184 PS kommen noch.

Neuer Leon bekommt Zuwachs

Mit dem neuen Leon will Seat nun richtig durchstarten: Das attraktive Design, die hochwertige Verarbeitung und der sportliche Charakter machen Lust auf mehr. Nächstes Jahr schieben die Spanier den noch sportlicheren Dreitürer SC sowie einen Kombi Leon ST nach.

Start ab Dezember

Zum Marktstart im Dezember ist der Leon ab einem Einstiegspreis von 15.390 Euro zu haben. Angeboten wird er in drei Ausstattungslinien Reference, Style und FR. An optionalen Assistenzsystemen gibt es einen Spurhalteassistenten und die Multikollisionsbremse. Weitere radarbasierte Systeme wie "Front Assist" und Abstandsregeltempomat sowie eine Verkehrszeichenerkennung sind in Arbeit.

14.11.2012, 11:36 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de

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