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Mazda6 im Test: Mittelklasse-Limousine bietet viel Platz

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Mazda6  

Viel Platz in der neuen Mittelklasse

18.01.2013, 11:21 Uhr | , t-online.de

Mazda6 im Test: Mittelklasse-Limousine bietet viel Platz. Neuer Mazda6 (Quelle: Hersteller)

Neuer Mazda6 (Quelle: Hersteller)

Der Mazda CX-5 ist bereits nach einem Dreivierteljahr der Bestseller im Programm der Japaner - und schon wieder hat Mazda ein neues heißes Eisen im Feuer: Mit dem neuen Mazda6 wollen die Japaner der Armada aus Mittelklasse-Limousinen und -Kombis die Hölle heiß machen. Gelingt das? Wir haben die 175-PS-Diesel-Limousine (Kombi-Test gibt es hier) mit Automatik-Schaltung durchs Lissabonner Umland gescheucht.

Mazda6: Schick mit "Kodo"

Das Design folgt der neuen "Kodo"-Linie, die erstmals beim CX-5 gezeigt wurde. Ein gigantischer Kühlergrill, der das Mazda-Flügelemblem aufnimmt, kurze vordere Überhänge, betonte Radhäuser und eine coupé-artige Seitenlinie verhelfen der 4,86 Meter langen Limousine (länger als der Kombi) zu einem schicken Auftritt.

Starke 175 Diesel-PS

Bestens motorisiert ist man mit dem 175-PS-Diesel in Kombination mit der Automatik (der ein siebter Gang aber auch nicht schlecht gestanden hätte). Der 2,2-Liter-Motor wuchtet 420 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Überholvorgänge werden zum Klacks. Wer einen zarten Gasfuß sein eigen nennt, kommt locker mit einer Sechs vor dem Komma hin.

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Straffes Fahrwerk

Mazda hat das Fahrwerk recht straff abgestimmt, was zur Folge hat, das die eine oder andere Unebenheit zu stark an den Fahrer vermittelt wird. Auch die dicken 19-Zöller tragen wohl zu diesem Fahrgefühl bei. Immerhin lässt sich so der 6er flott durch Kurven dirigieren.

Mazda6 Kombi 2,2-D Skyactiv Automatik: Technische Daten

Motor/Hubraum

Skyactiv-D, Vierzylinder, 2,2 Liter

Leistung

175 PS

Drehmoment

420 Newtonmeter

0-100 km/h

8,4 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit

216 km/h

Verbrauch

4,8 Liter

Testverbrauch

6,4 Liter

CO2

127 Gramm / Kilometer

Preis

ab 35.090 Euro


Mazda6: Angenehmes Interieur

Feine, weich unterschäumte Materialien schmeicheln den Händen im Cockpit. Und die wissen jederzeit, wo sie hinlangen müssen: Die Bedienung ist simpel, die Tasten sind logisch angeordnet, auch Mazda-Neulinge werden sich schnell zurechtfinden.

Hinten ist viel Platz

Der sehr lange Radstand von 2,83 Metern kommt vor allen den Mitfahrern im Fond zugute: Wer sich hier über zu wenig Bein-, Kopf-, Fuß-, oder Ellenbogenfreiheit beschwert, ist entweder notorischer Nörgler oder ein Sitzriese. Vor allem die neu gestalteten Sitze mit längerer Schenkelauflage und Lehne werden Passagiere auch bei längeren Fahrten erfreuen. Mazda selbst spricht von der "größten Beinfreiheit im Segment".

Geräumiger Kofferraum

Auch das Kofferraum-Volumen des gut 1400 Kilo (ohne Fahrer) schweren Wagens lässt keine Wünsche offen. 489 Liter passen hinten rein - das langt für vier große Koffer. Bei umgelegten Rücksitzen entsteht ein Ladelänge von fast zwei Metern.

Üppige Serienausstattung

Bereits in der Grundausstattung gibt sich Mazda freigiebig: Die "Prime-Line" bietet serienmäßig beispielsweise einen Berganfahrassistenten, eine manuelle Klimaanlage, Halogen-Tagfahrlicht, ein Audio-System, sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel. Immer an Bord sind die Spritspar-Systeme "i-stop" (Start-Stopp-System) und "i-eloop" (Bremsenergie-Rückgewinnung mittels Kondensator).

Grafik und Darstellung gewöhnungsbedürftig

So viel Pluspunkte - und doch gibt es etwas zu nörgeln: Die Klötzchen-Typographie erinnert an Anzeigen digitaler Armbanduhren der 80er Jahre - ob das jeder mag? Das TomTom-Navigationsgerät wirkte schon im CX-5 grafisch etwas einfach, im edleren Mazda6 erst recht. Zu unbeholfen wirkt zum Teil die Darstellung. Immerhin ist es günstig und funktioniert sonst einwandfrei.

Fazit Mazda6: ein großer Wurf

Nichtsdestotrotz ist Mazda nach dem CX-5 erneut ein großer Wurf gelandet. Wer den Vorgänger kennt, wird sich an den vielen Verbesserungen erfreuen. Ab knapp 25.000 Euro beginnt die Preisliste. Der Testwagen lang bei gut 35.000 Euro - den 175-PS-Diesel gibt es nur in der teuersten Ausstattung "Sports-Line". Für diesen Preis sind dann aber nahezu alle Komfort-, Infotainment- und Sicherheitsfeatures an Bord. Ab Februar steht der neue Mazda6 bei den Händlern.

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