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Suzuki Jimny Autotest: Quadratisch, praktisch, gut

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Suzuki Jimny  

Quadratisch, praktisch, gut

18.03.2013, 11:47 Uhr | , t-online.de

Suzuki Jimny Autotest: Quadratisch, praktisch, gut. Suzuki Jimny (Quelle: t-online.de)

Suzuki Jimny (Quelle: t-online.de)

Manchmal sind die Kleinsten die Größten: Montagmorgen, Schnee, Berufsverkehr. Ohne durchdrehende Räder spurtet der Suzuki Jimny von der Ampel, fräst sich durch Schneematsch, durchzieht Kurven und lässt andere Verkehrsteilnehmer verblüfft zurück. Dank zuschaltbarem Allradantrieb ist das Ganze ein Klacks. Was hat der kleine Geländegänger noch drauf? Wir haben uns die 2013er-Version genauer angeschaut.

Suzuki Jimny: Kleiner ganz groß

Klein - aber ganz schön oho. Der nur 3,69 Meter kurze Allradler ist kein Gernegroß, sondern tatsächlich innen ein Riese: Auf den Vordersitzen thront man hoch und freut sich über die sensationell gute Sicht. Die wenig wuchtigen A-Säulen verbauen den Blick nach vorne nicht. Auch die Sicht nach hinten wird kaum getrübt. Aber Achtung: Man sollte sich beim Rückwärtssetzen im Klaren sein, dass auf der seitlich angeschlagenen Hecktür noch ein Reserverad montiert ist.

Innenraum wie in den 90er Jahren

Wer sich im Innenraum umschaut, begibt sich auf eine Zeitreise in die 90er Jahre: Kein Touchscreen-Monitor, keine Soft-Touch-Tasten, stattdessen: große Drehschalter und klobige Knöpfe. Die Klimatisierung und Luftströmung werden mit mechanischem Schieberegler gesteuert. Immerhin gibt es den jetzt wieder gelifteten Jimny seit Ende der 90er Jahre. Aber nichtsdestotrotz: Alles ist simpel zu verstehen und auch ebenso zu bedienen.

Die wohl längste Dachanntenne der Welt

Infotainment hieß damals noch "Radio/-CD-Kombination" und genauso sieht das Gerät auch aus. Genauso klingt es auch - Surround-Sound und ähnliche Klangspielerein gab es damals so gut wie noch nicht. Und nochmal Achtung - die am Dachholm befestigte Antenne lässt sich nahezu unendlich lang ausziehen. Wenn es bei Ihnen also im Parkhaus oder in der Tiefgarage rhythmisch klackert, wissen Sie jetzt, woran das liegt.

Rustikaler Auftritt

Aber egal, der Jimny ist ein Klassiker und kein Stylist. Will er auch nicht sein. Von außen fällt die gewaltige Hutze auf der Motorhaube auch, die ebenso charakteristisch ist wie die fünf Kühlerschlitze. Das Design ist so stimmig, wie es sich für ein rustikales Allradfahrzeug gehört.

Der Motor macht auf sich aufmerksam

Genug schwadroniert, Zündschlüssel rein und Motor an: Dröööööhn. Gewisse akustische Ähnlichkeiten mit einem Hovercraft sind nicht zu verleugnen. Mit 86 PS und maximal 110 Newtonmetern Drehmoment ist man zwar für kürzere Strecken bestens motorisiert. Was der Jimny aber gar nicht mag, ist die Autobahn. Selbst kurze Etappen werden so zur Geduldsprobe.

Auch langsam kommt man ans Ziel

Im fünften Gang dreht der Allradler bei 110 km/h bereits mit 4000 Touren. Viel schneller will man angesichts der Lärmkulisse auch gar nicht fahren. Also reiht man sich am besten in die Lkw-Spur ein. Immerhin: Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h konnten wir laut Tacho um 20 km/h übertreffen.

Suzuki Jimny: Technische Daten

Motor

1,3 Vierzylinder

Leistung

86 PS

Drehmoment

110 Newtonmeter

Höchstgeschwindigkeit

140 km/h

0 - 100 km/h

14,1 Sekunden

Verbrauch

7,1 Liter

Testverbrauch

9,3 Liter

Preis

ab 15.190 Euro

Stark im Gelände

Aber dafür ist der Jimny auch nicht gemacht - und so fühlt er sich auch viel eher auf losem Terrain wohl. Nicht nur auf hügeligem und sandigem Untergrund spielt der wendige Japaner (Wendekreis 9,80 Meter) dank Geländeuntersetzung seine Stärken aus. Kaum ein Hindernis, das ernsthaft ein Problem für den Wagen darstellt. Kleiner Wermutstropfen: Ein Spritsparer ist der Kleine nicht - mit neun Litern Real-Verbrauch muss gerechnet werden.

Fazit Suzuki Jimny

Für gut 15.000 Euro bekommen Offroad-Fans ein absolut Gelände- und Stadt-taugliches Fahrzeug mit viel rustikalem Charme. Wer auf innere Werte setzt und auf den Lifestyle-Schnickschnack vieler SUV verzichten kann, fährt mit dem Suzuki Jimny richtig gut. Manchmal kommen eben auch die Kleinen groß raus.

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