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Seat Leon im Autotest: Dieser Spanier ist fast schon ein Audi

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Seat Leon: Dieser Spanier ist fast schon ein Audi

18.03.2013, 11:23 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de

Seat Leon FR Ecomotive 2,0 TDI (Quelle: Hersteller)

Seat Leon FR Ecomotive 2,0 TDI (Quelle: Hersteller)

Der neue Seat Leon erregt Aufsehen - er ist knackig-sportlich gezeichnet und erinnert in seinem Stil-Mix an VW und Audi, ohne dabei seine Seat-Gene zu verleugnen. Wir sind den neuen Kompakten Seat Leon FR Ecomotive 2,0 TDI ausführlich Probe gefahren.

Seat Leon: Klares Design

Die Optik an der Front zeigt klare Kanten: Mit dem nun schmalen Kühlergrill und den eckigen Scheinwerfern wirkt der Leon selbstbewusst und aggressiv. Durch die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer kommt noch ein guter Schuss Audi-Design hinzu: mit dem Tagfahrlichtband ist der neue Leon sofort als VW-Derivat zu erkennen. Erst bei genauem Hinsehen erkennt man aber, dass es sich um einen Seat handelt.

Technische Daten Seat Leon

Leistung

Drehmoment

0-100 km/h

V-Max

Verbrauch

1.6 TDI

90 PS

230 Nm

12,6 s

178 km/h

4,1 l

1.6 TDI*/**

105 PS

250 Nm

10,7 s

191 km/h

4,1 l

2.0 TDI*/**

150 PS

320 Nm

8,4 s

215 km/h

4,1 l

1.2 TSI

86 PS

160 Nm

11,7 s

170 km/h

5,2 l

1.2 TSI**

105 PS

175 Nm

10,1 s

192 km/h

5,2 l

1.4 TSI*

122 PS

200 Nm

9,3 s

202 km/h

5,3 l

1.4 TSI

140 PS

250 Nm

8,2 s

211 km/h

5,2 l

* auch mit Start-Stopp
** Start-Stopp und DSG verfügbar

Sportliches, aber unpraktisches Design

In der Seitenlinie hat der Leon von seinem Vorgänger die seitliche Sicke übernommen, die nun aber etwas weniger schwungvoll interpretiert ist. Aber auch hier bestimmen klare Kanten das Design - ein Merkmal des VW-Konzerns. Die schmalen Heckleuchten lassen den Leon gedrungen wirken. Beim Öffnen der Heckklappe fällt aber leider die etwas zu hohe Ladekante ins Auge - dafür bietet der Kofferraum nun 380 Liter Volumen.

Hochwertiger Innenraum

Mit Ecken und Kanten geht es im Innenraum weiter, auch hier haben die Designer die Linie fortgeführt. Alles ist - wie schon bei VW und Audi - sauber verarbeitet, die Kunststoffe wirken hochwertig, die weißen Instrumente sind glasklar ablesbar. Fast hat man den Eindruck, man säße in einem VW oder Audi - vieles kommt einem bekannt vor. So auch das Multimedia-Bediensystem, das wie beim Golf mit Annäherungssensorik ausgestattet ist. Und die bei Nacht sanft aufscheinende Ambientebeleuchtung in der Türverkleidung setzt das i-Tüpfelchen - Seat wird Premium. "Enjoyneering" nennen die Spanier das.

Wuchtiger 2,0 TDI

Kommen wir zum Motor: Der 2,0 TDI mit 150 PS bietet wuchtige 320 Newtonmeter Drehmoment, die sehr elastisch ausgelegt sind. Fast ohne Turboloch lässt sich der Leon flott in 8,4 Sekunden auf Tempo 100 bringen. Das knackige Sechsgang-Getriebe lässt sich dabei gut bedienen. Auffällig ist auch die Oberklasse-Ruhe im Innenraum, vom Motor ist kaum etwas zu hören.

Straffes Fahrwerk

Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, ohne aber zu unkomfortabel zu werden. Trotzdem fragt man sich, warum neue Kompaktwagen so hart abgestimmt werden. Der kompakte Spanier bringt aber mit der satten Straßenlage und der feinfühligen Lenkung viel Fahrspaß und hält, was sein Design verspricht: Er lässt sich sowohl sportlich als auch gelassen bewegen.

Seat Leon: Viel Ausstattung lieferbar

Der Basispreis für den 2,0 TDI liegt bei 24.190 Euro, der gut ausgestattete Testwagen für 28.245 Euro hatte unter anderem die aufpreispflichtigen Voll-LED-Scheinwerfer (990 Euro), Einparkhilfe vorne und hinten (450 Euro), Seat Sound System (250 Euro), Navi mit 5,8 Zoll Display (650 Euro), Fernlicht- und Spurhalteassistent (300 Euro) und Alcantara-Ausstattung an Bord (500 Euro).

Seat wird Premium

Auch hier zeigt sich, in welche Richtung Seat tendiert - die gehobene Ausstattung lässt den Seat näher an seine interne Konkurrenz VW Golf und Audi A3 rücken. Wenn bald die angekündigten, neuen Sicherheitsassistenten wie beispielsweise eine Verkehrszeichenerkennung kommen, wird sich dieser Abstand noch verringern. Was bleibt, ist der preisliche Abstand - das Einstiegsmodell ist gut 2000 Euro günstiger als ein VW Golf.

18.03.2013, 11:23 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de

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