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Peugeot 208 GTi: Kraftzwerg mit Understatement

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Peugeot 208 GTi  

Kraftzwerg mit Understatement

08.04.2013, 14:30 Uhr | Lena Ließfeld, t-online.de

Peugeot 208 GTi: Kraftzwerg mit Understatement. Neuer Sportler: Peugeot 208 GTi (Quelle: Hersteller)

Neuer Sportler: Peugeot 208 GTi (Quelle: Hersteller)

Peugeot lässt seine Kleinwagen-Legende wieder auferstehen: Der sportliche 208 GTi soll dabei an den Kult des damaligen 205 GTI anknüpfen, der vor genau 30 Jahren für Furore sorgte. Doch hat er das Zeug dazu? Erster Test mit dem 200 PS-Kraftzwerg.

Peugeot 208 GTi: Unauffällig sportlich

Starke Kleinwagen protzen normalerweise nur so von Sportlichkeit: Spoiler, Schweller sowie fette Auspuffendohre sollen sie von den herkömmlichen Modellen abgrenzen. Beim Peugeot 208 GTi erkennt man erst auf dem zweiten Blick, dass es sich nicht um einen normalen 208 handelt. Bei dem Dreitürer wurde der Kühlergrill nur leicht modifiziert, die Auspuffendrohre mit Zierblenden aus Chrom versehen und ein eher unscheinbarer Heckspoiler angebracht. Er wirkt schick, flott und alltagstauglich. Doch beim ersten Betrachten nicht richtig sportlich. 

Fahrspaß in jeder Kurve 

Doch das ändert sich, wenn der Schlüssel rumgedreht wird und der Motor startet. Die Testfahrt durch die französischen Seealpen kann beginnen. Kurven ohne Ende - das perfekte Terrain für einen Sportler wie den 208 GTi. Mit bis zu 275 Newtonmeter Drehmoment zieht er an den Vorderrädern, die ohne Probleme die Spur halten. Die elektrischen Helfer müssen kaum eingreifen. Auf trockenem Boden und einer wenig befahrenen Straßen kann man das ESP ausschalten und den 1160 Kilogramm schweren Fronttriebler von Kurve zu Kurve rutschen lassen. Jede Kurve nimmt der Franzose mit Bravour, echter Fahrspaß.

Gewichtseinsparung von 90 Kilogramm

Auch bei hohen Geschwindigkeiten lässt sich das Auto noch gut kontrollieren. Das liegt zum einen an der Gewichtsreduzierung von 90 Kilogramm zum Vorgänger. Zum anderen wurden die Federbeine dicker gemacht, die Bodenfreiheit reduziert und die Spur verbreitet. Das sportliche Fahrwerk hilft, dass Kurven ohne Probleme schnell gefahren werden können.

Mehr Sound wäre wünschenswert

Doch etwas fehlt während der kompletten Fahrt: Ein knackiger Sound. Wie bei der Optik stapelt der Franzosen-Sportler dabei tiefer als nötig. Obwohl ihm ein rotziger Sound sehr gut stehen würde, ist trotz Vollgas außer einem leisen Surren nichts zu hören.

1,6 Liter Turbo-Benziner mit 200 PS

Und das obwohl unter der Haube des Peugeot 208 GTi ein 1,6 Liter großer Turbo-Benzinmotor mit Direkteinspritzung arbeitet. Im 208 GTi leistet er 200 PS und bringt ihn auf eine maximale Geschwindigkeit von 230 km/h. Den Sprint von null auf Tempo 100 legt er in nur 6,8 Sekunden hin. Auf dem Datenblatt liegt der Verbrauch bei 5,9 Liter auf 100 Kilometern. Doch in der Praxis bei sportlicher Fahrweise lag dieser deutlich über zehn Liter.

Technische Daten und Preise Peugeot 208 GTi

Motor

Vierzylinder-Turbo

Hubraum

1598 ccm

Leistung

200 PS

Drehmoment

275 Nm

0-100 km/h

6,8 s

V-Max

230 km/h

Verbrauch

5,9 Liter

Gewicht

1265 kg

Preis ab

22.900 Euro

Sportlicher Innenraum 

Im Gegensatz zum Exterieur ist die Sportlichkeit im Interieur sofort erkennbar. Der Fahrer findet bequeme Ledersportsitze mit roten Ziernähten vor. Das Lenkrad ist klein, unten abgeflacht und liegt gut in den Händen. Ein roter Strich markiert die 12-Uhr-Position, was den sportlichen Auftritt zusätzlich unterstreicht. Die Instrumente sind ebenfalls rot umrandet. Ein Nachteil: Trotz normaler Sitzposition ist der untere Teil der Instrumente nur zum Teil sichtbar. Im Innenraum gibt es überschaubare Platzverhältnisse für zwei bis maximal 2+2 Personen.

Viele Konkurrenten für den Franzosen

Konkurrenz bekommt der Franzose von einer Reihe von Sportlern aus dem Kleinwagensegment. Dazu gehören unter anderem der VW Polo GTI, der Mini John Cooper Works oder auch der Ford Fiesta ST. Bei den Händlern steht der 208 GTi ab Mai mit einem Startpreis von 22.900 Euro.

Fazit Peugeot 208 GTi

Nach einer kurvenreichen Testfahrt durch die französischen Seealpen umgibt einen beim Aussteigen der Duft von verbrannten Gummi und Öl, der Auspuff knistert und auch der Motor schnauft langsam in die verdiente Pause. Während der Fahrt erfüllt der Kraftzwerg alles, was von einem 200-PS-Kleinwagen erwartet wird. Beim letzten Umdrehen zum Wagen stellt sich nur noch eine abschließende Frage: Wieso braucht der Peugeot 208 GTi so viel Understatement? Er hat es nicht nötig.

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