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Renault Captur TCe 120 EDC: So gut ist das neue Mini-SUV

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Renault Captur TCe 120 EDC: Clios grober Bruder

17.04.2013, 11:50 Uhr | Wolfgang Gomoll, Press-Inform

Renault Captur TCe 120 EDC: So gut ist das neue Mini-SUV. Renault Captur: Erster Test mit dem Mini-SUV (Quelle: Hersteller)

Renault Captur (Quelle: Hersteller)

Renault rundet mit dem neuen Mini-SUV Captur seine Palette der Clio-Derivate ab. Der hochgebockte Kleinwagen kommt genau zur rechten Zeit und soll im wachsendenden Segment der Crossover den Franzosen dringend benötigtes Geld in die Kassen spülen.

Renault Captur: Mini-SUV unter Erfolgsdruck

Der französische Autobauer ist derzeit finanziell nicht auf Rosen gebettet und freut sich über jeden Verkaufserfolg. Den verspricht man sich im wachsenden Segment der kleinen SUV, in dem sich schon einige Wettbewerber, wie zum Beispiel der Opel Mokka oder der Nissan Juke tummeln. Die Basis kommt vom Renault Clio, der sowohl vom Aussehen her, als auch fahrdynamisch überzeugen kann.

Unharmonisches Fahrwerk und schlappes Getriebe

Da kann der grobe SUV-Bruder nicht mithalten. Das Fahrwerk ist unharmonisch, gibt einerseits sehr deutlich Rückmeldung über Straßenunebenheiten und schwingt andererseits bisweilen nach. Das Doppelkupplungsgetriebe ist sehr komfortabel abgestimmt, erinnert eher an eine herkömmliche Wandlerautomatik und raubt dem ohnehin nicht besonders testosterongeschwängerten 120-PS-Benziner noch weitere Verve. Dabei zieht Renaults Mini-SUV durchaus ambitioniert und mit Freude um die Ecken.

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Renault Captur ohne Allradantrieb

Ärgerlich: beim Renault Captur gibt es weder für Geld noch für schöne Worte einen Allradantrieb. "Im Segment der Kompakt-SUV entscheiden sich über 80 Prozent der Käufer gegen einen Allradantrieb", erklärt Captur-Produktmanagerin Nadine Belting. Außerdem kostet die Entwicklung eines Allradantriebes Geld und das hat Renault momentan nicht im Überfluss. Der Hauptgrund: die Clio-Plattform ist für einen Allradantrieb überhaupt nicht konzipiert.

Design lehnt sich am Clio an

Beim Design verzichtete Renault auf Experimente und orientierte sich am Clio. Wer will, kann dem Captur auch ein andersfarbiges Dach verpassen – insgesamt 18 verschiedene Dach-Karosserie-Varianten stehen zur Verfügung. Das angesagte Jeder-wie-er-mag-Prinzip gilt auch für den Innenraum, der im Großen und Ganzen dem Clio entspricht.

Etwas mehr Pepp

Der Captur bietet einige peppige Einzelheiten. Die Umrandung der Mittelkonsole, der Lautsprecher und der Lüftungsdüsen sowie die Beleuchtung des Handschuhfachs können individuell bestimmt werden. Durch die austauschbaren und waschbaren Sitzbezüge (erst ab der zweiten Ausstattungslinie erhältlich), kann das Gestühl jederzeit aufgefrischt werden. Was aber nichts daran ändert, dass die Polsterung der Sitze zu weich und Beinauflage viel zu kurz ist. Bei der getesteten Top-Version verschönten Klavierlack-Applikationen den Anblick.

Viel Platz im kleinen SUV

Einige praktische Details machen das Leben im Captur leichter. Das Handschuhfach mutierte zu einer Schublade und fasst elf Liter. Die Rückbank ist um 16 Zentimeter in der Längsrichtung verschiebbar. Ist das hintere Gestühl ganz nach hinten geschoben, haben die hinteren Passagiere eine Beinfreiheit, die man sonst nur ein bis zwei Klassen höher findet und auch die Kopffreiheit ist für großgewachsene Passagiere ausreichend. Dennoch bleibt der Kofferraum mit einem Volumen von 377 bis 1235 Litern und einer maximalen Ladelänge von 1,51 Metern alltagstauglich. Der höhenverstellbare Gepäckraumboden mit abwaschbarer Gummiseite dürfte im täglichen Einsatz von Vorteil sein. Allerdings ist die Ladekante mit einer Höhe von 73 Zentimetern etwas zu hoch.

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Renault Captur: Die Konkurrenz ist teurer

Mit einer Länge von 4,12 Metern ist das Mini-SUV 15 Zentimeter kürzer als der Renault Clio Grandtour und zwölf Zentimeter länger als der normale Clio. Mit einem Einstiegspreis von 15.290 Euro für den 90 PS-Otto-Motor mit Start-Stopp-Automatik ist der Captur zwar die teuerste der drei Clio-Varianten, steht aber im Vergleich zur Konkurrenz ziemlich gut da. Ein Chevrolet Trax kostet 1700 Euro mehr, beim Opel Mokka sind es schon 3700 Euro.

Topversion geht über die 20.000-Euro-Marke

Die Einstiegsversionen zählen bei keinem Modell zu den Verkaufsrennern. Das dürfte bei der nächsthöheren Ausstattungslinie Dynamique ganz anders aussehen. Ab 17.290 Euro gibt es unter anderem eine manuelle Klimaanlage, das Schubladen-Handschuhfach, eine vier mal 20 Watt Stereoanlage mit USB-Anschluss und 16-Zoll-Alus. Der gefahrene Top-Benziner schlägt mit dem Luxe-Paket mit mindestens 20.890 Euro zu Buche.

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