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Aston Martin Rapide S - Luxus in Aktion

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The power of luxury in action – Aston Martin Rapide S

25.04.2013, 16:33 Uhr | Anja Sauer/Christian Sauer , wanted.de

Aston Martin Rapide S - Luxus in Aktion. Der Aston Martin Rapide S ist ein Prachtstück.  (Quelle: Hersteller)

Der Aston Martin Rapide S ist ein Prachtstück. (Quelle: Hersteller)

Bond, James Bond – nein – unsere Autoren begaben sich auf eine spannende Testfahrt mit dem neuen Aston Martin Rapide S in Spanien. Mit 558 PS ist der zwei Tonnen schwere Sportler der stärkste viertürige Aston Martin aller Zeiten. Mit 306 km/h Spitze und beeindruckendem Sound verführt der Rapide S zum Einsteigen.

Idyllisch und ruhig liegt das Luxushotel im katalanischen Torrent. Der Frühling ist eingezogen.
Doch plötzlich: lautes Aufheulen von Motoren lässt die Erde erbeben. Die ersten Aston Martin Rapide S setzen sich in Bewegung und radieren ihre Spuren in den Asphalt.
Schon vor dem Eingang des Hotels begrüßt mich ein neuer Aston Martin Rapide S in "Skyfall Silver" verziert mit Carbon-Elementen – James Bond ist immer präsent.
Bevor ich starte, nimmt uns der Aston-Martin-Boss Dr. Ulrich Bez in die Welt von Aston Martin mit und erklärt uns liebevoll die Linien und Kurven seines jüngsten Baby. Fühlen sollen wir ihn, einfach erleben. Wie gebannt schaue ich den ästhetisch geformten Wagen an und folge mit meinen Händen jeder Linie des Aston Martin. Harmonisch wirkt er und der feststehende Spoiler am Heck passt perfekt zum Design. Die weichen Formen werden nur vom, verglichen mit dem bisherigen Rapide, vergrößerten und komplett aus Metall bestehenden Kühlergrill unterbrochen, der dem viertürigen Sportwagen ein martialisches Antlitz verleihen. >>

Trotzdem wirkt die Formensprache in keinster Weise übertrieben. Im Cockpit Platz genommen, fühle ich feinstes Leder, Alcantara und ultraleichtes Carbon. Alles perfekt genäht und sogar die Schaltpaddels sind beledert. Ich bin restlos begeistert und will jetzt endlich losfahren.

Schon beim Starten des 6-Liter-Motors bekomme ich eine Gänsehaut. Der 12-Zylinder-Sauger erfüllt seine Umwelt mit beeindruckendem Sound und lässt bereits erahnen, welche Kraft der Rapide S entfalten kann.
Dessen Entwicklung stammt direkt aus der Aston Martin Motorsport-Abteilung, die mit ihrer langjährigen Erfahrung die Performance und Effizienz des Motors enorm gesteigert haben. Als ich mich mit den 558 PS in Bewegung setze, bemerke ich sofort die Agilität des doch recht großen, knapp zwei Tonnen schweren Sportlers. Er hat, verglichen mit seinem Vorgänger, 81 PS dazugewonnen und ist damit der stärkste viertürige Aston Martin aller Zeiten.
Direkt und sicher windet sich der etwa fünf Meter lange Wagen durch die engen Kurven der Pyrenäen-Landschaft. >>

Kurve anbremsen, … einlenken, … beschleunigen. Diese Dynamik bedeutet Fahrspaß pur. Ich fühle mich wie bei einer James Bond Verfolgungsjagd – mit dem Unterschied, das ich "meinen" Aston Martin wieder heil zurück bringe.

Auf der Geraden gleitet der Rapide S elegant über den Asphalt: komfortabel, leise und kein bisschen unruhig. Lange Strecken sind somit kein Problem für den Gentleman. Als Viersitzer lässt es sich auch im Fond gut aushalten, jedoch sollte man nicht all zu groß gewachsen sein. Leider müssen wir uns an die strengen Geschwindigkeitslimits in Spanien halten. Das ist ganz und gar nicht einfach, denn mein Fuß möchte das Gaspedal gerne einmal durchtreten und das enorme Drehmoment von 620 Nm, welches bei 5.500 Umdrehungen anliegt, so richtig auskosten. Bei forciertem Tritt aufs Gas wird der Rapide S zum Geschoss und befördert mich in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Dieser Wert kann sich durchaus sehen lassen. Die vielen Radarfallen halten mich leider davon ab, die 306 km/h Topspeed zu erreichen, denn in Spanien werden diese Fotos oft sehr teuer und können weitreichende Folgen mit sich bringen. Meinen Führerschein setze ich lieber nicht aufs Spiel, schließlich genieße ich keine diplomatische Immunität.

Voller Genuss auf der Bergstrecke

Nach weiteren Autobahn-Abschnitten geht es zurück auf die Bergstrecke. Ich brauche jetzt eine kleine Pause. Bei einem landestypischen Café Cortado lasse ich es mir gut gehen und genieße das Ambiente eines spanischen Dorfes. In der Zwischenzeit macht mein Luxussportler einen Boxenstopp und wird betankt – stilecht von einem Tankwart im Aston-Martin-Gulf-Rennanzug. Mit geschärften Sinnen geht es nun weiter auf die nächste kurvige Teilstrecke mit dem zwei Meter breiten Rapide S. Das fordert von mir als Fahrer volle Konzentration. Immer höher fahre ich hinauf in die nordspanische Berglandschaft, wo sich der Aston sichtlich wohlfühlt. Das stetige Spiel zwischen Gas und Bremse im Sportmodus macht die ausgefeilte Technik der Sechs-Gang-Automatik mit Bedienung per Knopfdruck in der Mittelkonsole deutlich.

Zur Mittagszeit erreiche ich eine scharfe Abbiegung. Oh je, dort wartet schon die Polizei auf mich. Ich bekomme Herzklopfen – war ich etwa zu schnell – wäre mit dem Wagen ja kein Wunder. Sofort folgt die Entwarnung, denn der freundliche Polizist führt den Aston und mich auf eine steile und schmale Bergstrecke, die eigens für mich abgesperrt wurde. Am Gipfel angekommen, gibt es im Restaurant Anna einen reichhaltigen Lunch. Anna, die Seele des Restaurants, war 1964 bei den olympischen Winterspielen in Innsbruck als Skirennläuferin für Spanien am Start. Heute führt sie das gemütliche Bergrestaurant und ich fühle mich bei spanischen Tapas ganz wie zu Hause bei Mama. So, nun wird es Zeit, die letzte Etappe anzutreten. Gestärkt geht es durch die engen Kurven und mir bleibt kaum Zeit, den gigantischen Ausblick zu genießen. Die sanfte Gasannahme ermöglicht im Zusammenspiel mit der präzisen Lenkung eine entspannte Fahrweise.

"Der schönste viertürige Sportwagen, den man derzeit kaufen kann"

Zurück im Hotel erkundigt sich Dr. Bez persönlich, ob mir das Auto gefällt und wie der Tag war. Ich kann meine vielen Eindrücke kaum in Worte fassen und beantworte die Frage mit einem breiten Grinsen. Der Chef der Marke bringt es selbst am besten auf den Punkt: "Der Rapide S ist für mich ohne Zweifel, der schönste viertürige Sportwagen, den es derzeit zu kaufen gibt." Rund 190.000 Euro muss man(n) für den Rapide S berappen, womit er im Vergleich mit anderen V12-Boliden fast zum "Schnäppchen" wird. Mir gefällt der Brite ausgesprochen gut und vielleicht sehe ich ihn ja wieder – zum Beispiel auf der großen 100-Jahr-Feier von Aston Martin im Juli.

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