Sie sind hier: Home > Auto > Fahrberichte >

John-Lennon-Ferrari unter dem Hammer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari von John Lennon wird versteigert

14.05.2013, 15:05 Uhr | Ulrich Feld, driver.de

John-Lennon-Ferrari unter dem Hammer. John Lennon-Ferrari mit Pininfarina-Karosserie und 300 PS. (Quelle: Bonhams)

John Lennon-Ferrari mit Pininfarina-Karosserie und 300 PS. (Quelle: Bonhams)

Im Zuge des diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood gibt es eine weitere Attraktion. Der Ferrari 330 GT von John Lennon soll am 12. Juli vom Auktionshaus Bonhams versteigert werden. Erwartet wird, dass der blaue Zwölfzylinder-Sportwagen mindestens 260.000 Pfund (307.000 Euro) einbringen wird.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Lennon hatte den Ferrari 330 GT im Februar 1965 kurz nach seiner Führerschein-Prüfung gekauft. Es war die Zeit von "Ticket to ride", einem der erfolgreichsten Hits der Beatles. Das Beatles-Fieber schlug hohe Wellen, und Lennons bestandene Fahrprüfung machte umgehend Schlagzeilen.

Luxusauto-Händler standen Schlange

Innerhalb weniger Stunden wurde der Beatle vor seinem Anwesen in Weybridge von Luxusauto-Händlern belagert. Lennon kam heraus geschlendert, betrachtete sich die versammelten Jaguar, Maserati, Ferrari und Aston Martin und entschied sich schließlich für den azurblauen Ferrari 330 GT. Der Wagen verfügt über Rechtslenkung und ein weiteres ungewöhnliches Extra: Ein großes Webasto-Schiebedach aus Stoff erlaubt offenes Fahren fast wie in einem Cabrio.

Ferrari hatte den 2+2-sitzigen 330 GT im Januar 1964 präsentiert. Die Doppelscheinwerfer der ersten Serie (die zweite von 1965 bis 1967 gebaute Serie des 330 hatte Einzelscheinwerfer) sorgten für Diskussionen. Viele Betrachter fanden, dass sie dem 330 eine eher plumpe Frontansicht verleihen würden.

In acht Sekunden auf 100 km/h

Dafür entschädigten die für die sechziger Jahre gewaltigen Fahrleistungen. Die vier Liter große V12-Maschine (die Zahl 330 der Typenbezeichnung steht Ferrari-typisch für den Inhalt eines Zylinders in Kubikzentimetern) entwickelt 300 PS, die den Ferrari in acht Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigten. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei knapp über 230 Sachen. Lennons Ferrari 330 GT 2+2 kostete damals neu 6500 Britische Pfund und in Deutschland rund 50.000 Mark. Im Oktober 1967 verkaufte Lennon das Auto wieder. Seine Liebe zu ausgefallenen Autos machte aber weiterhin Schlagzeilen:

So ließ er seinen Rolls Royce Phantom V mit psychedelischen Mustern bemalen. Weiterhin gehörten ihm ein Mini und ein Mercedes 600 Pullmann.

Der Ferrari wurde nach seinem Verkauf einmal in Rot umlackiert. Im Laufe einer Restaurierung erhielt er seine ursprüngliche Farbe zurück. Der Käufer erhält auch viele Dokumente zu der Geschichte des Wagens, darunter auch die Korrespondenz mit John Lennon.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 

Shopping
Shopping
Apple Music jetzt 6 Monate kostenlos* dazubuchen
bei der Telekom.
Shopping
Trend Fresh Spirit: Shirts, Maxiröcke, Tops u.v.m.
jetzt entdecken bei BONITA

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017