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Triumph Scrambler: Fahren wie Steve McQueen

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Triumph Scrambler: Fahren wie Steve McQueen

12.09.2013, 11:05 Uhr | wanted.de, mid

Triumph Scrambler: Fahren wie Steve McQueen. Auf dem Triumph Scrambler lässt sich lässig cruisen. (Quelle: mid)

Auf dem Triumph Scrambler lässt sich lässig cruisen. (Quelle: mid)

Die britische Traditionsmarke Triumph hat die Scrambler schon einige Jahre als Modell im Programm. Das Bike ist aber noch immer voll im Trend, rollt an der Spitze der Retro-Welle und kombiniert den Stil der 1960er Jahre gekonnt mit zeitgemäßer Technik.

Foto-Serie mit 6 Bildern

So modern die stilsicher gezeichnete Britin technisch auch ist, geht sie bei vielen Betrachtern als "Oldtimer" durch. An der Tankstelle oder vor der Eisdiele fragen Passanten gerne nach dem Alter des Motorrads und liefern so den besten Beweis dafür, wie gekonnt der englische Hersteller den Zeitsprung gemeistert hat.

Berühmt durch Steve McQueen

Herzstück des Bikes ist ein Zweizylinder-Reihenmotor. Das Aggregat entlässt seine Abgase mit gekreuzten Krümmern und hoch liegenden Endtöpfen ins Freie. Optisch entspricht dies ganz dem Stil der damaligen Zeit, als Geländefahrer ihre Motorräder mit grobstolligen Reifen, geländetauglichen Federelementen und nach oben verlegten Schalldämpfern ausgestattet hatten. Berühmtheit erlangte ein so modifiziertes Vorbild der Maschine durch den Hollywood-Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Steve McQueen bei der Internationalen Sechstagefahrt 1964 in der DDR.

Auf einem ähnlichen Motorrad war McQueen auch in einem seiner größten Filmerfolge "The Great Escape" (lief in Deutschland unter "Gesprengte Ketten") unterwegs.

58 PS reichen völlig aus

Der Motor mit 865 Kubikzentimetern Hubraum, Vierventiltechnik sowie elektronischer Kraftstoffeinspritzung bewegt sich auf der Höhe der Zeit. Seine Spitzenleistung von 58 PS liefert er bei 6800 Umdrehungen pro Minute. Für entspanntes Fahren reicht das völlig aus, sportlich fahren ist sowieso nicht das Ding des Twins.

Das heißt aber nicht, dass der Fahrer auch mal ordentlich am Gas ziehen kann. Bereits bei 2000 Umdrehungen beschleunigt das Motorrad ordentlich. Entsprechend rasch hat der Fahrer sich im sauber arbeitenden Getriebe bis in die letzte der fünf Gangstufen vorgearbeitet. Darüber hinaus wäre ein sechster Gang wünschenswert. >>

Für Inhaber der neuen Führerscheinklasse A2 ist das Modell in einer auf 48 PS gedrosselten Version erhältlich. Der Verbrauch liegt mit 5,4 Litern völlig im akzeptablen Bereich, wobei die Reichweite dank des 16 Liter großen und nicht abschließbaren Tanks, knapp 300 Kilometer beträgt. Angesichts der aufrechten und deshalb wenig aerodynamischen Sitzposition und der Stollenreifen ist das kein schlechter Wert.

Orkan bei 140 Stundenkilometer

Der pure Stil der Scrambler hat aber auch Schattenseiten. So versteckt sich der hübsche Motor scheu hinter der Auspuffanlage. Der breite Lenker und der nicht vorhandene Windschutz beschränken die Reisegeschwindigkeit enorm ein, denn spätestens ab 140 km/h sitzt der Fahrer in einem regelrechten Orkan. Das stört vor allem, wenn der Biker stilecht mit Halbschalenhelm unterwegs ist. Wer flotte Autobahnetappen mag, der sollte sich nach einem anderen Gefährt umschauen: Die eingetragene Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h ist lediglich eine statistische Randnotiz. Die beiden Scheibenbremsen sorgen für ausreichend Verzögerung. Triumph bietet kein ABS für die Maschine an.

Die Sitzposition auf der 82,5 Zentimeter hohen Sitzbank sorgt für einen guten Überblick im Verkehrsgeschehen. Außerdem erlaubt sie ein spielerisches Handling, das gerade auf kleineren Nebenstraßen mit schlechtem Asphalt von Vorteil ist. Und auch der zügigen Fahrt über Schotterpisten zeigt sich die 230 Kilo wiegende Maschine gewachsen, obwohl moderne Enduros für das Gelände wesentlich besser geeignet sind.

Die Britin macht den Fahrer cool

Aber die Britin will ja auch gar nicht mehr im Off-Road-Wettbewerb mitmischen, auch wenn die Stollenreifen oder Zubehördetails wie der Motorschutz dies vermuten lassen. Stattdessen bietet sie einfach nur eine Menge unkomplizierten Fahrspaß. Die Scrambler macht ihren Fahrer gelassen oder sogar "cool" - aber das wusste ja schon Steve McQueen.

Triumph Scrambler: Technische Daten und Preise

Motor

Zweizylinder, Reihe

Hubraum

865 Kubikzentimeter

Leistung

58 PS

Drehmoment

68 Newtonmeter bei 4750 Umdrehungen pro Minute

Sitzhöhe

825 mm

Tankinhalt

16 Liter

Verbrauch

5,4 Liter auf 100 Kilometer

Höchstgeschwindigkeit

168 km/h

Gewicht

230 Kilogramm (vollgetankt)

Kraftübertragung

Fünfganggetriebe, Kette

Preis ab

8990 Euro


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