10.07.2013, 12:10 Uhr | Press-Inform
Mit einer limitierten Auflage von 2500 Exemplaren bringt VW im September den Polo R WRC auf den europäischen Markt. Mit 220 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h bringt der Kleinwagen die Rallye-Weltmeisterschaft für Jedermann auf die Straße.
Bevor der Volkswagen-Konzern überhaupt bei der World Rally Championship mit einem Fahrzeug an den Start gehen durfte, musste ein technisch dem Rennfahrzeug sehr nahes Serienfahrzeug entwickelt werden. Ein sogenanntes Homologationsmodell musste her. Das Resultat ist der VW Polo R WRC, der im September ausschließlich in Europa auf den Markt kommt.
Unter der Haube arbeitet - im Gegensatz zur 1,6 Liter großen Rallye-Version - ein 2,0 Liter großer Vierzylinder-Benzinmotor. Ebenfalls nicht überraschend, zumindest für Rally-Kenner, ist die Tatsache, dass sich in beiden Fahrzeugen mechanisch mittels Schaltknüppel in der Sechsgang-Kulisse ausgetobt wird. Schaltwippen sind verboten und dementsprechend auch nicht bestellbar.
Das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Während im Rennwagen 315 PS für den Vortrieb sorgen, stehen dem Fahrer des stärksten Straßen-Polo 220 PS zur Verfügung – und das ist auch völlig ausreichend. Denn schon jetzt reißen die Pferdestärken mit samt der Kraft von 350 Newtonmetern spürbar an dem Alcantara überzogenen Lenkrad.
Beim 6,4 Sekunden andauernden Tempo 100-Sprint mit lediglich einem Gangwechsel können die Hände sogar dem Lenkrad fernbleiben – es ruckelt, der genau vier Meter lange Polo bleibt aber auf Kurs. Wer seine Hände dort lässt, wo sie hingehören, erfährt bei den ersten Kurvenfahrten einen der einzigen Schwachpunkte des 33.900 Euro teuren Kleinwagens. Die Lenkung ist für einen Kurvenfresser zu indirekt.
Einen klaren Vorteil gegenüber jedem echten Rennwagen hat das Homologationsmodell natürlich in puncto Fahrwerksabstimmung. Denn anders als mit dem WRC-Original verzeiht der 1324 Kilogramm schwere Straßen-Polo Kopfsteinpflaster, Straßeneinbauten und ähnliche Unebenheiten. Richtig Spaß macht er jedoch nicht in der Stadt, sondern dort, wo sein stärkerer Bruder auch gerade sein Unwesen treibt – auf der Landstraße.
Im direkten Vergleich zum nächst schwächeren Polo, dem GTI, ist die R WRC-Edition 14 Kilometer pro Stunde schneller und braucht eine halbe Sekunde weniger bis Tempo 100. Dafür fehlt dem R WRC ein Gang.
Bei der Serienausstattung fehlt ihm allerdings kaum etwas. Serienmäßige 18 Zöller, Bi-Xenon-Scheinwerfer, WRC-Logos auf Sitzen und der Außenhaut sowie ein großer Heckflügel lassen kaum noch leere Aufpreislisten-Kästchen zum Ankreuzen frei. Hinzu kommt eine mit Alcantara bezogene Rückbank, die nach ihrem Umklappen für ein Laderaum-Volumen von 882 Liter sorgt. Im Rohzustand lassen sich 204 Liter Gepäck im Kofferraum des 1,68 Meter breiten und 1,46 Meter hohen Polo unterbringen.
Abschließend muss natürlich noch ein Satz zum Thema Verbrauch fallen: 7,5 Liter auf 100 Kilometer sind möglich. Wer es richtig knallen lässt schafft zehn Liter mehr. Dass es noch mehr sein können, zeigt Sebastien Ogier bei der Rally Deutschland Ende August.
10.07.2013, 12:10 Uhr | Press-Inform
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