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Jeep Wrangler Rubicon im Test

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Abenteuer gefällig? Der Jeep Wrangler Rubicon

02.09.2013, 14:29 Uhr | Christian Sauer, wanted.de

Jeep Wrangler Rubicon im Test. Der Jeep Wrangler Rubicon ist 200 PS stark und ein echter Offroader. (Quelle: Hersteller)

Der Jeep Wrangler Rubicon ist 200 PS stark und ein echter Offroader. (Quelle: Hersteller)

Nervenkitzel abseits der Straße: Der Jeep Wrangler Rubicon ist einer der extremsten Offroader der Welt. Kein Berg scheint ihm zu steil, kein Weg zu steinig. wanted.de war mit ihm auf Tour und fühlte dem Geländewagen auf den Zahn.

Foto-Serie mit 20 Bildern

Endlich ist er da, der Jeep Wrangler Rubicon – wir setzen uns ans Steuer und fahren einfach los. Sofort vergessen wir das aktuell schlechte Wetter und sind gespannt auf den kommenden Testride. Den Beinamen Rubicon bekam der 200 PS starke Geländewagen vom gleichnamigen Offroad-Trail in Kalifornien, einer der härtesten Pisten der Welt. Allein dieser Name verspricht so einiges und das möchten wir natürlich testen. Leider nicht auf dem Rubicon Trail, aber zumindest gibt es hierzulande ja Offroad-Parks. Sobald sich das Wetter bessert, kommt das Softtop runter und wir lassen uns den Wind um die Nase wehen.

Power aus dem Drehzahl-Keller

Zunächst sind wir gegenüber dem Fünf-Stufen-Automatik-Getriebes etwas skeptisch. Das Gefühl, nicht selbst zu entscheiden, in welchem Gang wir die nächste Steigung nehmen, machte uns etwas nervös. Aber der Jeep belehrte uns eines Besseren.

Dank seiner Geländeuntersetzung legt er die Gänge genau richtig ein – das Getriebe passt sich perfekt an die Gegebenheiten an. Mit 460 Nm ab 1600 Umdrehungen meistert der kleine Wrangler mit seinem 2,8-Liter-Vierzylinder Steigungen, die kaum ein anderer Offroader schafft.

Bedingt durch seinen kurzen Radstand von 2,42 Metern und die Bodenfreiheit von 26 Zentimetern windet er sich durch enge Kurven und über extreme Kuppen. 

Wasser marsch!

Eine Wasserdurchfahrt wäre jetzt genau das Richtige. „In der Ruhe liegt die Kraft“, sonst bleiben wir vermutlich stecken. Sanft geben wir Gas und spielend leicht führt uns der Jeep durch das knapp 50 Zentimeter tiefe Wasserloch. Mit seiner Wat-Tiefe von 76 Zentimetern hätte das Wasser sogar noch tiefer sein können. Weiter geht es kreuz und quer über das Gelände, durch Senken und über Baumstämme.

Durch das bei Jeep „Rock-Trac“ genannte Allradsystem lässt sich der Vierradantrieb mit Geländeuntersetzung zuschalten, zwei Achsdifferenziale sperren sowie der Frontstabilisator elektronisch entkoppeln. Die Achsverschränkung des Rubicon ist nahezu unschlagbar und man bekommt keinesfalls das Gefühl umzukippen. Nach diesem Geländeabenteuer geht es zur Waschanlage, die Erde aus den Radkästen spülen.

Hecktriebler auf Asphalt

Auf zivilisierten Straßen verhält sich der Jeep ebenfalls gut. Wobei auf Grund seiner wenig aerodynamischen Form keine Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt werden können. Mit 169 km/h Topspeed lässt sich jedoch ein Überholmanöver auf der Autobahn problemlos durchführen. Er verbraucht aber auch mehr, als der Durchschnitt von 8,6 Litern Diesel angibt. Außerdem sollte kein Sturm kommen, denn dann wird es durch die Windgeräusche laut im Cockpit und man muss den Jeep gut festhalten.

Er kann zudem schnell zur Heckschleuder werden, denn aufgrund seines Hinterradantriebs will einen das Heck trotz ESP ab und zu überholen – also bei schlechtem Wetter und groben Geländereifen lieber den Allrad zuschalten. Trotzdem liegt er solide auf der Straße und eignet sich als Zugmaschine für bis zu 1000 Kilogramm gebremste Anhängelast.

Nette Details

Bei der Innenausstattung besticht der Jeep durch Schlichtheit mit einigen Details, die an alte Traditionen erinnern. Ein echter Hingucker sind zum Beispiel auch die Gummi-Fußmatten mit Reifenprofil. Klimaautomatik und das kleine Navigationssystem sind ebenfalls in unserem Testwagen integriert. Für kalte Tage empfiehlt sich jedoch die optionale Sitzheizung für die Frontsitze sowie das mehrteilige Hardtop. Wer möchte, kann auch beide Dachvarianten bestellen und sich so den Wetterbedingungen anpassen. Ledersitze sucht der Fahrer beim „normalen“ Rubicon vergeblich, diese gibt es nur bei der limitierten „10th Anniversary Edition“ oder der Variante „Sahara“.

Aber wer braucht schon den ganzen Luxus auf einem Gelände-Parcours? Schließlich muss auch das Interieur im Gelände robust sein. Der Fußraum lässt sich zum Beispiel ausspülen und die Stoffsitze sind abwaschbar.

Umfangreiche Serienausstattung

Preislich beginnt der Jeep in der Einstiegs-Variante „Sport“ bei 29.975 Euro, in der Rubicon-Ausstattung bei 34.850 Euro mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Bestückt mit dem Automatik-Getriebe unseres Testwagens kostet er ab 36.050 Euro. Für den viertürigen „Unlimited“ zahlten Sie mindestens 33.325 Euro. Allerdings sind die Jeeps ab Werk fast voll ausgestattet. Fazit: Individuelle Gestaltung bleibt dabei zwar auf der Strecke, aber ist es nicht schon individuell genug, mit einem Jeep unterwegs zu sein? Wir können den Jeep all denen empfehlen, die einen richtigen Offroader suchen, aber auch auf dem Asphalt gut und sicher vorankommen wollen.

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