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IAA 2013: Die extremsten Tuning-Autos

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Die exklusivsten Umbauten der IAA

19.09.2013, 16:49 Uhr | Ulrich Feld, wanted.de

IAA 2013: Die extremsten Tuning-Autos. IAA 2013: Die extremsten Tuning-Autos (Quelle: jps)

IAA 2013: Die extremsten Tuning-Autos (Quelle: jps)

Mit seinen kantigen Scheinwerfern lauert der Mansory Carbonado Black Diamond unter den umherschlendernden Besuchern der IAA auf Beute. Radikaler geht es optisch kaum, kein Wunder: Er basiert auf dem Lamborghini Aventador. Neben den Extrem-Umbauten von Mansory präsentieren in Frankfurt aber auch noch weitere Veredler ihre radikalen PS-Geschosse.

Ein Highlight ist aber ohne Frage der Tuner Mansory. Die Anbauten aus Karbon verleihen dem Carbonado eine Präsenz, die sogar den Bugatti Veyron in den Schatten stellt. Und auch seine Daten können sich mit dem Bugatti messen: Mansory hat den im Serien-Aventador 700 PS leistenden Zwölfzylinder mittels eines Doppelturbos auf gewaltige 1250 PS gestärkt. Bis zu 380 km/h kann der glückliche Besitzer damit schnell fahren, nachdem er den Kaufpreis von über einer Million Euro entrichtet hat. Der Mansory Carbonado ist auf der IAA 2013 das extremste Beispiel dafür, was ein Auto-Veredler aus einem Basisauto machen kann, das in Sachen Preis und Prestige ohnehin schon zur ersten Garnitur gehört. Etwas günstiger ist der La Revoluzione auf Basis des Ferrari F12 für rund 800.000 Euro.

Ein weiterer Tuining-Augenschmaus in Frankfurt ist der auf 25 Exemplare limitierte Carlsson C25, der auf dem 630 PS starken Mercedes SL 65 AMG basiert. >>

Dass der C25 mit 753 PS den stärksten Serien-SL weit übertrifft, fasziniert dabei weniger als sein Auftritt: Selten wurde eine so brachiale Leistung eleganter verpackt. Der Preis dafür liegt allerdings auch bei knapp über einer halben Million Euro. Der Carlsson ist damit mehr als doppelt so teuer wie das Basis-Modell des Mercedes.

Ebenfalls um die Veredlung von Autos mit Stern kümmert sich Brabus: Der Edeltuner hat sich den Oldtimer Mercedes SL Pagode vorgeknüpft, dem man den Umbau bei einem ungeheuren Preis von 260.000 Euro nicht auf den ersten Blick ansieht. Sehr gute Pagoden kosten normalerweise bis zu einem Drittel dieses Betrags.

Im Jahr 1963 stand die Pagode erstmals auf der IAA. Die leicht konkave Form ihres Hardtops verlieh ihr die Bezeichnung Pagode. Als luxuriöser Boulevard-Sportwagen maß sie sich bis zum Produktionsende 1971 unter anderem mit Jaguar E-Type und Porsche 911 und gilt bis heute als Sinnbild für gehobenen Lebensstil. >>

Brabus baut Pagoden mit voll verzinkten Karosserien, aber Originalmotor komplett neu auf. Rund 15 Kunden haben sich bisher für eine Brabus-Pagode entschieden. Wer die Pagode lieber mit moderner Motorentechnik bewegen möchte, wird bei der Firma Mechatronic fündig. Je nach Kundenwunsch werden dort klassische Mercedes nicht nur perfekt restauriert, sondern auch mit V8-Motoren neuerer Bauart bestückt.

Die Pagode von Mechatronic fährt mit einem 4,3-Liter großen und 279 PS starken Mercedes-V8 immerhin 240 km/h schnell. Die Original-Pagode leistet in ihrer stärksten Version als 280 SL für ihre Bauzeit beachtliche 170 PS und schafft 200 km/h Spitze. Fast 300.000 Euro sind für eine Pagode von Mechatronic fällig.

Doch faszinierende Fahrzeugkonzepte finden sich auf der IAA auch schon für nur halb so viel Geld - zum Beispiel bei dem englischen Sportwagenhersteller Radical Sportcars, der seinem Namen vollkommen gerecht wird: Man glaubt kaum, dass ein Radical tatsächlich über Straßenzulassung verfügt, so sehr sieht er nach einem Rennwagen aus.

Und die Leistung hält, was die Optik verspricht: Im Radical RXC treffen 380 PS aus einem Ford-V6 auf ein Gewicht von nur 900 Kilogramm. Das heißt, jedes PS hat nur wenig mehr als zwei Kilogramm von der Stelle zu bewegen. Die Fahrleistungen sind entsprechend. Radical verspricht für dieses Modell eine Beschleunigung von null auf 100 in nur 2,8 Sekunden. Damit dürften die ultraleichten Flitzer in den gängigen Geschwindigkeitsbereichen selbst teuersten Supersportwagen gewachsen sein. Der Lamborghini Aventador schafft den Sprint in 2,9 Sekunden.

Die Tuner auf der IAA hinterlassen einen etwas zwiespältigen Eindruck. Das gilt besonders für den Mansory Carbonado. Manch ein Kritiker könnte einwenden, Mansory hätte die Eleganz der Basis für schiere Brachialität und eine völlig realitätsferne Leistung geopfert. Auch über eine neu aufgebaute Mercedes Pagode besonders mit modernerer Technik lässt sich trefflich streiten. Unbestreitbar ist aber, dass die IAA auch dieses Jahr ihre Prachtwagen als Autoträume perfekt inszeniert. Nirgendwo präsentieren sich die Formen und Farben so verführerisch, schimmert der Lack so verheißungsvoll unter unzähligen Leuchtstrahlern und strahlt kostbares Leder, Holz und Karbon eine solche Gediegenheit aus wie hier.

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