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Ssangyong Korando: Günstiges Kompakt-SUV im Fahrbericht

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Ssangyong Korando  

Koreanisches Kompakt-SUV für unter 20.000 Euro

01.11.2013, 09:55 Uhr | mid

Ssangyong Korando: Günstiges Kompakt-SUV im Fahrbericht. Ssangyong Korando (Quelle: Hersteller)

Ssangyong Korando (Quelle: Hersteller)

Mit neuem Design für Front und Innenraum startet der koreanische Autobauer Ssangyong mit dem Korando ins neue Modelljahr. Anfang Dezember startet das SUV mit Frontantrieb und Schaltgetriebe als Benziner (G2OD) und als leistungsgleichen Diesel (D20T) in der Crystal-Ausstattung für 19.990 Euro. Kann der runderneuerte Korado zum Günstigpreis überzeugen?

Ssangyong Korando wichtigstes Modell

Nach unternehmerischem Schlingerkurs fährt Ssangyong wieder sicher in der Spur. Der Nischenhersteller will 2014 die Hürde von 1000 Neuzulassungen in Deutschland mit 120 Händlern und vier Modellen nehmen, für 2013 rechnen die Koreaner mit 800 Neuzulassungen. Wichtigstes Modell ist der kompakte SUV Korando.

Drei Motoren stehen zur Wahl

Mit umfangreicher Serienausstattung und nur sechs Extras gibt es den facegelifteten SUV in den Austattungslinien "Crystal", "Quartz" sowie "Sapphire" mit Front- und Allradantrieb. Drei 2,0-Liter-Motoren stehen zur Wahl: je ein Benziner und Diesel mit 149 PS und ein Diesel mit 175 PS.


Design aus Italien

Die "italienische" Fasson erhielt der Korando von Italdesign Giugiaro. Das sportlich wirkende Frontdesign mit neuen Scheinwerfern samt LED-Tagfahrlicht sowie das komplett neu gestaltete, gelungene Armaturenbrett gehören zu den wichtigsten sichtbaren Veränderungen. Die reichhaltige Serienausstattung - allerdings ohne Navi - und sein niedriger Preis sollen dazu beitragen, das Absatzziel zu erreichen.

Gute Verarbeitung

Hochwertige Kunststoffe, sogenannte "Softtouch"-Materialien, und Holzeinlagen kommen bei der Innenausstattung zum Einsatz. Die Verarbeitung ist gut und das Interieur geht insgesamt in Richtung Premium. Nicht dagegen die Ausrüstung des Korando mit modernen Assistenzsystemen, die fehlen völlig.

Moderne Assistenten fehlen

Immerhin: Für die Sicherheit sorgen das Antischleudersystem ESP sowie aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen, sechs Airbags, eine Reifendruckanzeige, ein Berganfahrassistent, der das Anfahren an Steigungen erleichtert, und Weiteres mehr. Doch abgesehen vom Tempomaten fehlen im Angebot die "Assistenten" für das "Mehr" an Sicherheit.

Motoren mit europäischen Genen

Die angebotenen Motoren mit 2,0 Liter Hubraum haben europäische Gene. Der leistungsstärkste Diesel erreicht maximal 186 km/h mit Frontantrieb und Sechs-Stufen-Automatik (1500 Euro), nur 163 km/h erreicht der Benziner mit Allradantrieb (2000 Euro) und Automatik.

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149-PS-Diesel verbraucht 5,8 Liter

Der Korando beschleunigt von null auf 100 km/h mit den Dieselmotoren zwischen zehn Sekunden und 10,9 Sekunden sowie mit dem Benziner zwischen 12,2 Sekunden und 14,6 Sekunden, je nachdem, mit welchem Getriebe gefahren wird. Der Normverbrauch je 100 km reicht bei den Dieseln von 5,8 Liter bis 7,5 Liter und beim Benziner von 7,5 Liter bis 8,5 Liter entspricht.

Gute Platzverhältnisse

Im Innenraum bietet der Koreaner gute Platzverhältnisse vorn und hinten und ist einfach zu bedienen. Die Rückbank ist im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbar und kann bis zu 17,5 Grad geneigt werden. Mit 486 Litern bis 1312 Liter hat der kompakte Geländewagen einen großen Stauraum, der nach dem Umlegen der Rückbank durchgängig eben ist.

Neues Bluetooth-Audiosystem

Der Korando verfügt über ein neu entwickeltes Bluetooth-Audiosystem mit MP3 CDP und RDS, das es erlaubt, Musik über USB- und AUX-Anschlüsse zu streamen. Außerdem bietet es eine iPod/iPhone-Verbindung, wobei die Informationen auf dem neuen LCD-Bildschirm im Cockpit angezeigt werden.

Lenkung könnte direkter sein

Das Modell mit Frontantrieb und 149 PS machte auf der ersten Fahrt insgesamt eine gute Figur. Das Fahrwerk ist komfortbetont ausgelegt. Der Dieselmotor ist kräftig und setzt die 360 Newtonmeter maximales Drehmoment vehement ein, unterstützt vom Sechs-Gang-Getriebe, das sich problemlos schalten lässt. Das Triebwerk ist vergleichsweise leise und kultiviert: geringe Fahrgeräusche und wenig Vibrationen. Die Lenkung erfreute weniger, sie könnte direkter sein.

Plus: niedriger Preis; fünf Jahre Herstellergarantie (bis 100.000 km) und europaweite Mobilitätsgarantie; großzügige Platzverhältnisse; gute Verarbeitung; einfache Bedienung.

Minus: Lenkung indirekt und schwammig; Beifahrersitz nicht höhenverstellbar; kein Navigationsgerät im Angebot, auch nicht vorgesehen.

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