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Gewaltige Bühne für dicke Schlitten

21.11.2013, 15:15 Uhr | Thomas Geiger, dpa

LA Motorshow. Potente Sportautos stehen auf der Auto Show in Los Angeles im Rampenlicht. (Quelle: dpa)

Potente Sportautos stehen auf der Auto Show in Los Angeles im Rampenlicht. (Quelle: dpa)

Normalerweise werden in Hollywood Filmstars gefeiert. Doch jedes Jahr Ende November ist dort der Blick nicht auf die Leinwand gerichtet, sondern auf die Straße. Bei der letzten wichtigen Automesse des Jahres fährt die PS-Branche noch einmal buchstäblich groß auf: Dicke Geländewagen und potente Sportautos stehen auf der Auto Show in Los Angeles im Rampenlicht.

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Dann heißt es: Vorhang auf für die Auto Show in Los Angeles (Publikumstage: 22. November bis 1. Dezember). Und weil nirgends so viele teure, starke und schnelle Autos verkauft werden wie in Kalifornien, ist diese Messe traditionell eine große PS-Party.

Das stärkste Stück ist der Galpin GTR1 aus Kalifornien. Konzipiert als Neuinterpretation des legendären Ford Mustang GT, stiehlt er der eiligen Elite aus der Großserienproduktion die Schau: Sein getunter V8-Motor mit 5,4 Litern Hubraum wird von zwei Turboladern beatmet und leistet gewaltige 760 kW/1024 PS. Der GTR1 beschleunigt laut dem Hersteller in etwa drei Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 360 km/h.

Da kommen die anderen Sportwagenneuheiten aus Los Angeles nicht mit. Doch während es den GTR1 nur in Kleinserie gibt und Kunden für den Boliden rund eine Million US-Dollar locker machen müssen, >>

sind Modelle wie die 250 kW/340 PS bis 404 kW/550 PS starke Coupé-Version des Jaguar F-Type (ab 67 000 Euro), der offene Porsche 911 Turbo und der Mercedes SLS AMG in der "Final Edition" (ab 225.505 Euro) für eine breitere Käuferschicht erschwinglich. Beim SLS AMG allerdings müssen Interessenten nicht nur reich, sondern auch schnell sein: Nach insgesamt rund 12.000 gebauten Exemplaren gibt es nur noch die finale Sonderserie mit 350 Einheiten - dann ist der aktuelle Flügeltürer Geschichte.

Neben den Sportwagen stehen auf der LA Auto Show vor allem SUVs und Pick-ups im Rampenlicht. Zwar muss man auch in Kalifornien recht weit fahren, bis man in die Wildnis kommt. Doch bei den miserablen Straßen in der Millionen-Metropole kann man den Einwohnen ihre Vorliebe für Geländewagen nicht verdenken. Die wird in den nächsten Wochen mit einer Reihe Neuheiten bedient, allem voran mit dem Generationswechsel in Amerikas wohl wichtigster Offroader-Familie: >>

Nachdem General Motors vor kurzem schon die Neuauflage des Cadillac Escalade enthüllt hat, feiern auf gleicher technischer Basis nun die Chevrolet-Modelle Tahoe, Suburban und Colorado sowie die SUVs GMC Yukon und Denali Premiere. Sie alle wirken noch größer und protziger, sind vornehmer ausgestattet - und fahren auf Wunsch wie gehabt mit einem Achtzylinder.

Zwei Nummern kleiner ist der neue Ford Edge, der in Amerika im nächsten Sommer in den Handel kommt und 2017 auch in Europa erwartet wird. Er schreibt die Designlinie von Kuga & Co. fort, hat eine betont bullige Statur und will mit intelligenten Assistenzsystemen überzeugen. Über die Motorisierung redet auf der Messe noch niemand - dafür über die Einparkautomatik, die sich außerhalb des Fahrzeugs per iPad steuern lässt.

Autobauer im SUV-Fieber

Nicht nur die US-Autobauer sind im SUV-Fieber. Auch die europäischen Hersteller mischen kräftig mit: Land Rover präsentiert auf der Messe die Langversion des neuen Range Rover, die nach Angaben von Pressesprecherin Andrea Leitner rund 130.000 Euro kosten wird. Mercedes gibt einen Ausblick auf den kompakten GLA 45 AMG, der 2014 in Serie geht. Dazwischen rangiert der Porsche Macan, der im nächsten Frühjahr zu Preisen ab 57 930 Euro startet. Der kleine Bruder des Cayenne ist vom Audi Q5 abgeleitet, hat aber ein eigenständiges Design und gibt sich damit auf den ersten Blick als Porsche zu erkennen. Die Motoren leisten 190 kW/258 PS bis 294 kW/400 PS. Zwischen all den Gelände- und Sportwagen sind wichtige Messepremieren in anderen Segmenten rar gesät: Die nächste Generation des Mini zählt dazu, ebenso das 4er Cabrio von BMW. Und alternative Antriebe sind auch kein großes Thema - zumindest bei den US-Herstellern. Nur die Importeure, vor allem aus Deutschland, lenken die Aufmerksamkeit darauf: BMW mit den US-Premieren seiner Elektroautos i3 und i8, Daimler mit den Elektroversionen von Smart und B-Klasse, VW mit dem E-Golf und Audi mit dem A3 e-Tron mit Plug-in-Hybridantrieb.

Diese Autos wirken aber nicht nur in stilistischer Hinsicht fast etwas altmodisch, wenn man daneben den Honda FCEV betrachtet. Die Studie sieht aus wie ein kleines Raumschiff mit Rädern und hat laut Honda Brennstoffzellentechnik in der neuesten Entwicklungsstufe an Bord. Ab 2015 wollen die Japaner das System in Serie bringen, das mit Wasserstoff Strom für den Elektroantrieb erzeugt.
Wer durch und durch visionäre Konzeptfahrzeuge sehen will, ist in Los Angeles fehl am Platz. «Hier sind die Leute so ungeduldig, dass sie nicht mal grüne Bananen kaufen», sagt Mercedes-Verkäufer Vinnie Mandsack. "Sie wollen auf ein Auto nicht jahrelang warten - selbst wenn es ein Traumwagen wird." Sämtliche Showcars auf der Messe haben eine gehörige Portion Bodenhaftung - selbst der spektakuläre Mercedes Vision Gran Turismo ist mehr als nur ein Schaustück: Der für ein Computerspiel entworfene und für die Messe ins Blech gepresste Wagen dient nach Angaben eines Mercedes-Sprechers als Stilvorlage für den Nachfolger des SLS AMG - und der kommt schon im nächsten Herbst.

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