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Lexus GS 300h: Sparen in der Business-Class

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Lexus GS 300h  

Sparen in der Business-Class

04.12.2013, 17:32 Uhr | mid

Lexus GS 300h: Sparen in der Business-Class. Lexus GS 300h (Quelle: Hersteller)

Lexus GS 300h (Quelle: Hersteller)

Keine andere Premium-Automarke hat mehr Baureihen und mehr Modelle mit Hybridantrieb im Programm als Toyotas Edel-Tochter Lexus. Mit der Business-Limousine Lexus GS 300h wollen die Japaner nun gezielter gegen Audi, BMW und Mercedes punkten, die mit ihren effizienten Dieseln derzeit den Ton angeben. Locken will Lexus hauptsächlich mit weniger Verbrauch, mehr Ausstattung und deutlich geringeren Unterhaltskosten.

Lexus GS 300h: Normverbrauch bei 4,7 Litern

Angesprochen werden sollen Flotten- wie Privatkunden. Zum einen liegt der Verbrauch des GS 300h mit 4,7 Litern auf 100 Kilometern auf dem Niveau eines Kleinwagens. Zum anderen unterbietet die 4,85 Meter lange Limousine ihre Konkurrenz auch recht massiv beim Thema Unterhaltskosten. Lexus beziffert diese für die ersten fünf Jahre und 90.000 Kilometer Laufleistung auf über 3000 Euro.

Geringerer Verschleiß

Die Halter sparen unter anderem aufgrund des geringeren Verschleißes. Der Hybridantriebsstrang benötigt keine Kupplung und keinen herkömmlichen Anlasser. Das regenerative Bremssystem schont beim Rekuperieren Bremsbeläge und -scheiben und der höhere Luftdruck lässt die Leichtlaufreifen länger halten. Hinzu kommen in vielen europäischen Ländern erhebliche Steuervorteile.


Viel Erfahrung mit Batterien

Und dass Lexus über die Mutter Toyota auch bei der Batterie über reichlich Erfahrung verfügt, zeigt allein schon der Prius. Das Ökomobil hat sich in den vergangenen 15 Jahren über drei Millionen Mal verkauft. Insgesamt rollten bei Toyota und Lexus mittlerweile mehr als fünf Millionen Hybridautos von den Bändern.

Bis zu 300 Newtonmeter Drehmoment

Unter der Haube des GS 300h steckt ein 2,5-Liter-Vierzylindermotor mit 181 PS. Er arbeitet in Kombination mit einer 143 PS starken E-Maschine. Beide schicken ihr Drehmoment an ein Planetengetriebe, das die Kraft - maximal sind es 300 Newtonmeter - je nach gewähltem Fahrprogramm zu den Hinterrädern schickt.

Nachteile im sportlichen Betrieb

Lexus spricht von einem "leistungsverzweigten" Hybridantrieb. Beim Fahren allerdings zeigt die einstufige Untersetzung auch ihren konstruktiven Nachteil. Lässt man es etwas sportlicher angehen, harmonieren beim Beschleunigen Drehzahl und Geschwindigkeitszuwachs nicht immer. Ähnlich hört sich dies auch bei CVT-Getrieben an. Zum souveränen Charakter der Limousine will dies nicht so recht passen.

Auto im Cruising-Modus kaum wahrzunehmen

In seinem Element ist der GS 300h umso mehr im ruhigen Cruising-Modus. Hier fällt es schwer, akustisch überhaupt wahrzunehmen, wann sich der Vierzylinder zu- oder abschaltet. Auskunft darüber gibt aber das Schaubild im Display. Es zeigt auch den Energiefluss an oder ob der Wagen nur vom Elektromotor bewegt wird.

All dies soll sparen helfen und die Lexus-Limousine zum effizientesten Vertreter ihres Segments machen. Chef-Ingenieur Hideki Watanabe spricht von einem thermischen Wirkungsgrad von 38,5 Prozent. Diesen Wert erreicht kaum ein Diesel.

Schwächen beim Fahrwerk

Ein paar Hausaufgaben muss Lexus lediglich noch beim Fahrwerk machen. In seiner Gesamtabstimmung kann es mit der Geschmeidigkeit und Ruhe der deutschen Konkurrenten nicht mithalten. Durchaus ebenbürtig dagegen zeigt sich das Cockpit. Materialwahl und Verarbeitung sind exzellent, das Ambiente wirkt gediegen bis luxuriös. Auch am Sitzkomfort und dem üppigen Raumangebot gibt es nichts auszusetzen.

Lexus GS 300h ab 45.300 Euro zu haben

Preislich startet der GS 300h bei 45.300 Euro. Die meisten Kunden werden sich laut Produktplanerin Linda Schlösser allerdings für die Executive-Ausstattung (ab 50.800 Euro) entscheiden. Hier sind bereits Leder und Sitzheizung serienmäßig an Bord. Darüber rangieren die Luxury-Line (62.300 Euro) mit adaptiven Fahrwerk, LED-Licht, Navigation und Mark-Levinson-Audioanlage sowie die auf Sportlichkeit getrimmte F-Sport-Version für 61.500 Euro.

Bewertung:

Plus: Geringes Geräuschniveau, sehr gute Verarbeitung, sparsamer Antrieb, üppige Ausstattung
Minus: mitunter träges Ansprechverhalten beim Beschleunigen

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