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Ford Ecosport: Neues Mini-SUV im ersten Fahrbericht

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Ford Ecosport  

Das Mini-SUV fährt auch bald auf unseren Straßen

10.12.2013, 08:29 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

Ford Ecosport: Neues Mini-SUV im ersten Fahrbericht. Ford Ecosport (Quelle: Press-Inform)

Ford Ecosport (Quelle: Press-Inform)

Der Ford Ecosport ist als kleiner Crossover bereits seit Jahren ein Erfolgsmodell - in Südamerika. Die zweite Generation des Mini-SUV kommt Anfang 2014 aber auch nach Deutschland - mit modernen Motoren, aber ohne Allradantrieb.

Ford Ecosport: Neues Mini-SUV soll Konkurrenz jagen

Jahrelang kämpfte Ford Europa darum, dass das kleine SUV namens Ecosport nicht nur in Brasilien die Herzen von Kunden und Händlern erwärmt, sondern auch den Sprung in die alte Welt schafft. Anfang kommenden Jahres ist er da und will besonders Modellen wie dem Opel Mokka, Renault Captur oder dem Mini Countryman in die Parade fahren.

Robuste Geländewagen-Optik

Das Äußere ist mit bulligen Schürzen dabei überraschend robust, gipfelnd in einer Hecktür mit außen angeschlagenem Ersatzreifen. Wie ein echter Geländewagen. Das sorgt gegenüber der Konkurrenz für mächtig Eindruck. "In Südamerika genießt der Ford Ecosport bereits Kultstatus", so erzählt Nick Fitzgerald, leitender Programmingenieur des Ecosport, "das neue europäische Modell kann auf dieser Stärke aufbauen."


Ford-SUV ohne Allradantrieb

Doch der Ford Ecosport ist ein Schaumschläger, ein Aufschneider, denn der für ihn an sich verfügbare Allradantrieb ist Südamerika geblieben. Erst einmal; denn frühestens zur Modellpflege in drei Jahren ist im Gespräch, Allradversionen auch für Europa nachzulegen. Verstehen muss man das nicht, ärgern sich Hersteller wie Renault oder Peugeot doch darüber, dass ihre Plattformen, die die Konkurrenzmodelle Captur oder 2008 beheimaten, keinen 4x4-Antrieb ermöglichen.

Die Konkurrenz macht es besser

Die anderen Konkurrenten wie Mini Countryman, Chevrolet Trax oder Opel Mokka laufen prächtig - nicht zuletzt der Allradoption, die man sich eben auch für den Ecosport wünschen würde. So ist der 4,01 Meter lange Ecosport eine Art Fiesta Kombi für Kunden mit SUV-Gedankengut im Hirn. Das Platzangebot ist dank 2,52 Metern Radstand für vier Personen allemal ausreichend; vorausgesetzt, man lässt den Laderaum außen vor.

Kleiner Kofferraum

Denn auch wenn die Hecktür auf Knopfdruck federleicht nach links aufschwingt und der Ersatzreifen wie beim Südamerika-Modell außen anhängt, gibt es ein überschaubares Volumen von 333 Litern, die sich über die niedrige Ladekante ebenso einfach wie schnell be- oder entladen lassen. Wer die Rückbank umklappt, kann bis zu 1238 Liter nutzen.

Schnöder Plastik-Innenraum

Beim Innenraum sieht man schnell, dass der Ford Ecosport seine Herkunft in anderen Welten hatte. Das Armaturenbrett ist eine grau-schwarze Plastikwüste mit mäßiger Verarbeitung und wenig Wertigkeit. Ebenso lieblos wie überfrachtet ist die Mittelkonsole mit viel zu kleinen Displays und einer Schalterwüste, die klassenübergreifend seinesgleichen sucht. 

Drei Motoren zur Auswahl

Zwar lässt Ford seinen Kunden beim im indischen Werk Chengalpattu bei Chennan produzierten Ecosport die Wahl zwischen zwei Benzinern (112 und 125 PS) und einem Diesel (90 PS).

Brummiger Dreizylinder mit nur fünf Gängen

Ein Leisetreter ist der Dreizylinder mit 125 PS nicht, doch sein leicht brummiger Klang stört weit weniger als die nur fünf Gänge, die einem das manuelle Getriebe offenbart. Ab Tempo 120 wird es auf der Autobahn allzu laut und der Wunsch in Gang Nummer sechs zu schalten, wird mangels Anzahl jäh abgewürgt.

Kleiner Benziner mit Sechgang-Automatik

Immerhin ist die 112-PS-Variante des Ecosport 1,5 auch mit einer sechsstufigen Getriebeautomatik zu bekommen. Doch sonst gibt es keinen Grund, vom Ecoboost-Motor abzuweichen, der den 1350 Kilogramm schweren Pseudo-Kraxler bis zu 180 km/h schnell macht und ihn in trägen 12,7 Sekunden  auf Tempo 100 beschleunigt. Bitter: der Ecosport bietet kein Start-Stopp-System.

Knapp 20.000 Euro teuer

Preislich geht es bei 21.900 Euro für alle drei Motorvarianten los. Das Angebot an Extras ist dünn. Doch am 350 Euro teuren Komfortpaket mit Tempomat, abblendbarem Innenspiegel und Regen-Licht-Sensor führt kein Weg vorbei. Für 355 Euro gibt es die ebenfalls empfehlenswerte Einparkhilfe. Assistenzsysteme? Fehlanzeige. Ebenso wie ein Navigationssystem.

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