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BMW X5 eDrive: Unterwegs im SUV-Erlkönig mit Hybridantrieb

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BMW X5 eDrive  

Unterwegs im SUV-Erlkönig mit Hybridantrieb

20.02.2014, 00:20 Uhr | Marcel Sommer, Press-Inform

BMW X5 eDrive: Unterwegs im SUV-Erlkönig mit Hybridantrieb. BMW X5 eDrive: Unterwegs im SUV-Erlkönig mit Hybridantrieb (Quelle: Hersteller)

BMW X5 eDrive: Unterwegs im SUV-Erlkönig mit Hybridantrieb (Quelle: Hersteller)

SUV-Fahrer zählen für gewöhnlich nicht zu den Umweltaktivisten, denn die Auswahl an sparsamen Geländegängern ist bislang noch sehr überschaubar. Doch im nächsten Jahr will BMW mit dem X5 eDrive genau diese Marktlücke besetzen. Wir durften das Vorserienmodell mit Hybridantrieb bereits jetzt testen.

Plug-In: Zweite Tankklappe für den Strom

Er wiegt rund 2,2 Tonnen, ist 4,89 Meter lang und mit Spiegeln fast 2,20 Meter breit. Fahrer des BMW X5 müssen sich im Straßenverkehr keinerlei Sorgen machen, unbeachtet zu bleiben. Doch viel Masse will bewegt werden. Die Kraft dazu wird gemeinhin üblich aus Treibstoffen wie Benzin oder Diesel gewonnen.

Bei dem 2015 auf den Markt kommenden X5 eDrive stimmt das nur bedingt. Denn der neue Spross im bayrischen Fuhrpark ist ein halber Stromer mit Plug-In-Hybridmodul. Sein Herzstück unter der großen Motorhaube braucht lediglich 3,8 Liter Benzin, um den Riesen auf Trab zu bringen. Zu erkennen ist der BMW X5 eDrive von außen durch seine zweite Strom-Tankklappe vorn links und im Innenraum durch eine Prozentanzeige unterhalb des Tachoblatts.

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Macht Ihrer Meinung nach bei einem SUV die Kombination aus einem Elektromotor und einem Benziner Sinn?

Hybrid mit E-Motor und 2,0-Liter-Benziner

Was sich anfangs wie eine dreiste Utopie anhört, wird mit Blick auf die technischen Daten zu beruhigender Gewissheit. Denn um einen solchen Spritverbrauch zu realisieren, muss es sich um eine gut überlegte und passende Kombination eines kleinen Verbrennungsmotors mit einem Elektromotor handeln.

"Wir legen Wert darauf, dass der Verbrennungsmotor nicht zu groß ist. Die Kombination mit einem Achtzylinder ist zwar technisch machbar, aber nicht geplant", verrät Marcus Bollig, Leiter der Efficient-Dynamics-Abteilung bei BMW. Da wundert es also nicht, dass der 70 Kilowatt starke E-Motor sich den Motorraum mit einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benziner teilt. Letzterer leistet 245 PS und schraubt somit die Systemleistung auf über 272 PS. Wie hoch sie letzten Endes genau ausfällt ist noch ungewiss.

Standardsprint: Weniger als sieben Sekunden

Die Kraft wird auch beim Plug-In-Hybriden permanent über vier Räder an die Straße weitergegeben. Soll heißen, egal, ob gerade der Benziner oder der E-Motor arbeitet, die Kraftverteilung bleibt die Gleiche. Was auch gleichbleibt ist die Geräuschkulisse während der Fahrt. Was nicht heißen soll, dass der E-Motor laut ist. Das Gegenteil ist der Fall. Wäre da nicht der Drehzahlmesser im Instrumentenblatt verblieben, niemand könnte mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, welcher Antrieb ihn gerade nach vorn schiebt.

Klar ist, dass zum rein elektrischen Erreichen der 120 Kilometer pro Stunde-Markierung mehr Zeit vergeht, als wenn beide Motoren zusammenspielen. Die Sprintzeit von unter sieben Sekunden bis Tempo 100 kann demnach nur mit der Motorenkombination erreicht werden. Doch wer im normalen Straßenverkehr und mithilfe der perfekt funktionierenden Achtgang-Automatik mitschwimmt, wird vom Segeln, Rekuperieren und dem ständigen Wechsel zwischen Verbrennungs- und E-Motor nicht viel mitbekommen.

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Rein elektrische Reichweite: Bis zu 30 Kilometer

Wird dem neuen X5 eine rein elektrische Fahrweise per Fahrerlebnisschalter auferlegt, können bis zu 30 Kilometer am Stück zurückgelegt werden. Sollte sich am Zielort dann auch noch eine haushaltsübliche Steckdose befinden und das Kaffeekränzchen zwei Stunden andauern, steht einer sorgenfreien Rückfahrt nichts mehr im Wege, denn genau so lange benötigen seine Lithium-Ionen-Batterien, um wieder zu 100 Prozent aufgeladen zu sein.

Anders als bei vielen seiner Plug-In-Hybrid-Konkurrenten muss der Fahrer eines BMW X5 eDrive das Autofahren nicht neu erlernen. Wenn beim X5 das Gaspedal in Ruhe gelassen wird, verlangsamt sich die Fahrt wie bei jedem anderen Verbrennungsmotor-Fahrzeug auch. Bei anderen Stromern, so auch beim BMW i3, sieht das anders aus. Dort wird nach der Philosophie des One-Pedal-Feelings abgebremst und beschleunigt.

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