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Hyundai i10: Pfiffiküsschen im Autotest

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Hyundai i10 1,2 Style  

Das Pfiffiküsschen

07.04.2014, 08:56 Uhr | , t-online.de

Hyundai i10: Pfiffiküsschen im Autotest. Hyundai i10 - der kleine Koreaner bietet ordentlich Platz (Quelle: t-online.de)

Hyundai i10 - der kleine Koreaner bietet ordentlich Platz (Quelle: t-online.de)

Das ist ja erstaunlich: Nur 3,67 Meter kurz und 1,66 Meter schmal - und trotzdem so viel Platz: Mit dem neuen Hyundai i10 will der koreanische Autobauer die Städte erobern. Das - soviel sei vorab verraten - bekommt der Winzling ziemlich gut hin.

Hyundai i10: Platz ist genügend

Zwar kommt man beim Einsteigen etwas schlecht an die manuelle Sitzverstellung, da der Raum zwischen Sitz und Tür recht schmal ist. Wer aber einmal seine Lieblingsposition gefunden hat, sitzt vorne im 1,50 Meter hohen Koreaner bequem. Und selbst hinten - Respekt - lassen sich kürzere Fahrten aushalten, ohne mit Genickstarre wieder aussteigen zu müssen.

Der Schaltknüppel ist griffgünstig platziert, die Instrumente sind klar abzulesen, hinter einer Klappe in der Mittelkonsole findet sich Platz für Krimskrams oder Smartphone (USB- und AUX-Anschluss vorhanden). Tadellos zu bedienen sind die Tasten auf dem Multifunktionslenkrad - ebenso wie die Drehschalter von Klimatisierung und Infotainment-System (das in seiner Schlichtheit besticht).

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Freundlicher Innenraum

Ohnehin macht der i10 innen einen sympathischen Eindruck. Zwar sind alle Verkleidungen in Hartplastik gehalten - das stört den soliden Gesamteindruck aber überhaupt nicht. Im Gegenteil: Die orange hinterlegten Flächen lockern das Interieur auf und verpassen dem Koreanerchen ein freundliches Antlitz.

Nett: Der 1000-Kilo-i10 wird per Start-Stopp-Knopf gestartet; ein Fach in der Mittelkonsole gibt dem Schlüssel eine Heimat. Zudem ist noch Platz für einen großen und einen kleinen Cupholder; letztere beherbergt einen Aschenbecher im Miniaturformat. Wer noch mehr Platz braucht, findet davon in den Türen reichlich - eine Wasserflasche lässt sich spielend unterbringen.

Kofferraum ist überschaubar

Aber irgendwann stoßen auch 3,67 Meter an ihre Grenzen - im Falle des i10 beim Kofferraum. 252 Liter sind wirklich nur für ein paar Einkaufstüten gut; zudem ist die Ladekante sehr hoch. Aber natürlich greift niemand zu einem i10, um regelmäßig riesengroße Wochenendeinkäufe zu erledigen.

Eine passende Motorisierung ist der 1,2 Liter große Vierzylinder. Die 87 PS und 120 Newtonmeter schieben das Wägelchen einigermaßen flott an. Weniger Dampf muss aber wirklich nicht sein. Nur wer 500 Euro sparen will, greife zum 20 PS schwächeren Dreizylinder.

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Leicht zu rangieren

Ein bisschen wankt der soft gefederte Mini in den Kurven. Das stört nicht weiter, schließlich will er keine Kurvenräuber sein. Wichtiger ist, dass sich der i10 leicht rangieren und einparken lässt.

Und wie es so ist mit Drehmoment schwachen Motoren: Sie müssen getreten werden, um auf Touren zu kommen. Erst ab 4000 Umdrehungen ist das Drehmoment-Maximum erreicht. Das schlägt natürlich auf den Verbrauch (wie auch der fehlende sechste Gang für Autobahn und Landstraße): Knapp sechs Liter müssen einkalkuliert werden.

Üppige Ausstattung

Die von uns gefahrene Ausstattung "Style" ist für knapp 13.000 Euro zu bekommen. Damit ist der Hyundai großzügig - und nahezu komplett - ausstaffiert: Klimaanlage (Automatik gegen Aufpreis), elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, LED-Tagfahrlicht, beheizbares Lenkrad, Berganfahrhilfe (holla!) und natürlich fünf Türen.

Fazit Hyundai i10

Wer einen pfiffigen Stadtwagen sucht, ist mit dem Hyundai i10 bestens bedient. Der in Rüsselsheim entwickelte und in der Türkei gefertigte Koreaner ist flott gezeichnet, überzeugt mit praktischen Details und bietet nicht zuletzt wirklich genügend Platz.

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