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Ford Ranger: Vielseitiges Arbeitstier mit fünf Sternen

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Ford Ranger  

Vielseitiges Arbeitstier mit fünf Sternen

15.04.2014, 15:30 Uhr | Jan Schmidt, t-online.de

Ford Ranger: Vielseitiges Arbeitstier mit fünf Sternen. Ford Ranger: Die "Wildtrak"-Variante gibt es ausschließlich in Verbindung mit dem 200 PS starken 3,2-Liter-Diesel. (Quelle: t-online.de/jps)

Ford Ranger: Die "Wildtrak"-Variante gibt es ausschließlich in Verbindung mit dem 200 PS starken 3,2-Liter-Diesel. (Quelle: jps/t-online.de)

Den Ranger bietet Ford nicht nur in drei Karosserievarianten an, sondern auch in Verbindung mit drei verschiedenen Motorisierungen. Und als erster Full-Size-Pick-Up kann sich der Ranger mit der höchsten Crashtest-Wertung von fünf Sternen schmücken. Wir sind das 200 PS starke Topmodell "Wildtrack" mit Doppelkabine und Schaltgetriebe gefahren.

Bullig baut sich die Trutzburg von Auto vor dem Betrachter auf: 5,35 Meter lang, 1,85 Meter breit und fast ebenso hoch. Der Ranger fällt jedenfalls im hiesigen Straßenbild komplett aus dem Rahmen. Dieser Pick-Up überragt selbst die Langversion der neuen Mercedes S-Klasse um zehn Zentimeter. Allerdings steht beim Ranger nicht der Luxus im Innenraum an erster Stelle, sondern die Last auf der Ladefläche. Genauso, wie auch bei seinem technischen Verwandten dem BT-50 vom Kooperationspartner Mazda.

Wildtrak-Ausstattung bringt Farbe ins Cockpit

Dementsprechend nüchtern zeigt sich auch der übersichtlich gestaltete Arbeitsplatz des Fahrers: Hartplastik soweit das Auge reicht. Lediglich die zur "Wildtrak"-Ausstattung gehörende Teilleder-Polsterung lockert den Innenraum mit ihren orangefarbenen Streifen und Ziernähten etwas auf. Die Verarbeitung der pflegeleichten Materialien hinterlässt dagegen einen soliden Eindruck.

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Ford Ranger mit Doppelkabine: Luftiges Raumgefühl

In Verbindung mit der viertürigen Doppelkabine - daneben sind auch Einzel- oder 2+2-sitzige Extrakabinen erhältlich - ist das Platzangebot für vier Personen ausgesprochen großzügig. Aufgrund der schieren Höhe fällt der Zustieg zumindest für durchschnittlich gewachsene Europäer nicht ganz leicht.

Seinem praktischen Nutzen wird der Ranger durch 23 verschiedene Stau- und Ablagefächer gerecht. Das Angebot reicht von einer tiefen, klimatisierbaren Ablage in der Mittelkonsole über ein Handschuhfach, das groß genug ist für Laptops mit 15-Zoll-Monitor, bis hin zu Türfächern mit Aufnahmen für 1,5-Liter-Flaschen. Unterhalb der Rücksitze finden sich verdeckt angeordnete Fächer für Werkzeuge oder auch das Jagdgewehr.

Ford Ranger: Bis zu 3350 Kilo Anhängelast

Dafür bietet der Ranger eine Wattiefe von 80 Zentimetern. Die Bodenfreiheit gibt Ford mit gut 23 Zentimetern an. Doch auch Böschungs- (vorn: 28, hinten: 26 Grad) und Rampenwinkel (24 Grad) können sich in diesem Segment sehen lassen. Zu den wichtigsten Kriterien für den Ranger-Käufer dürfte jedoch die maximal zulässige Anhängelast von 3350 Kilogramm sein.

3.2 Duratorq mit 200 PS und 470 Newtonmetern

Für kraftvollen Vortrieb sorgt im Topmodell ein 3,2 Liter großer Fünfzylinder-Diesel, dessen 200 PS und gigantische 470 Newtonmeter allerdings nicht so recht spürbar werden - bei einem Leergewicht von mehr als zwei Tonnen ist das auch kaum verwunderlich. Erst im Hängerbetrieb oder unter der Ausnutzung der vollen Zuladung von gut einer Tonne kommt das üppige Drehmoment überzeugend zum Tragen.

Ford Ranger: Technische Daten und Preise

Version2,2 l TDCi 2,2 l TDCi 4x43,2 l TDCi3,2 l TDCi Aut.
Motor4-Zyl.-Diesel4-Zyl.-Diesel5-Zyl.-Diesel5-Zyl.-Diesel
Leistung125 PS150 PS200 PS200 PS
Drehmoment320 Nm375 Nm470 Nm470 Nm
0-100 km/h13,3 s11,6 s10,3 s10,4 s
V-Max170 km/h175 km/h175 km/h175 km/h
EU-Verbrauch7,3 Liter7,8 Liter9,7 Liter10,0 Liter
Preis ab26.715 €29.810 €40.400 €42.185 €

Allradantrieb bis Tempo 120 zuschaltbar

Übertragen wird die motorische Kraft im Normalfall auf die Hinterachse, erst durch das Zuschalten (bis Tempo 120) über den Drehregler am Schaltknauf lässt sich die Vorderachse zusätzlich aktivieren. Falls auch der Allradantrieb bei Steigungen an seine Traktionsgrenzen stößt, hilft das separat zuschaltbare Untersetzungsgetriebe weiter. Darüberhinaus bietet der Ranger auch einige elektronisch gesteuerte Assistenten, wie die Traktionskontrolle, Anhängerstabilisierung, Bergan- und Bergabfahrhilfe.

Ford Ranger: Pick-Up-Komfort auf hohem Niveau

Im normalen Straßenbetrieb ist man normalerweise mit dem alleinigen Heckantrieb unterwegs, dennoch sind beim Kraftschluss leichte Verwindungen im Antriebsstrang spürbar. Angenehm leichtgängig sind dagegen das Sechsgang-Schaltgetriebe und die etwas indirekte Lenkung zu bedienen.

Beim Abrollkomfort macht dem Ranger in seinem Segment so schnell keiner etwas vor. Trotz der robusten Blattfedern an der Hinterachse ist das Ansprechverhalten der Federung - auch unbeladen - überraschend sensibel. Auch die Seitenneigung hält sich für Pick-Up-Verhältnisse in angenehm engen Grenzen.

Ford Ranger: Erster Pick-Up mit fünf Sternen

In puncto Sicherheit kann der flotte Lastesel vollends überzeugen: Mit Front-, Seiten- und Kopfairbags liegt das passive Sicherheitsniveau auf dem moderner Personenkraftwagen. Dank des serienmäßigen Knieairbags für den Fahrer kann sich der Ranger in der Sicherheitswertung klar von seinen - hierzulande wenigen - Konkurrenten sogar absetzen. Auch die Crashtest-Behörde EuroNCAP bescheinigt diesem Pick-Up Bestnoten und verteilt fünf Sterne.

Ford Ranger: Vielseitigkeit auch im Preis

Einen Haken hat der Ford Ranger allerdings: Wer die 200 PS starke Topmotorisierung und die geräumige Doppelkabine wählt, muss mit mindestens 41.650 Euro rechnen - einziger Vorteil ist, dass dann wenigstens schon die nahezu komplette Wildtrak-Ausstattung an Bord ist. Die günstigste Variante einen Ranger sein Eigen nennen zu können, stellt die Einzelkabine in Verbindung mit dem 125 PS starken und 2,2 Liter großen Basisdiesel dar. Der Einstiegspreis liegt dann bei 26.715 Euro - allerdings ohne Allradantrieb.

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