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Subaru BRZ 2,0i Sport im Test: Fahr, Maschine, fahr!

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Subaru BRZ 2,0i Sport im Test  

Fahr, Maschine, fahr!

12.05.2014, 11:10 Uhr | , t-online.de

Subaru BRZ 2,0i Sport im Test: Fahr, Maschine, fahr!. Subaru BRZ 2,0i Sport: Bezahlbarer Fahrspaß (Quelle: t-online.de/jps)

Subaru BRZ 2,0i Sport: Bezahlbarer Fahrspaß (Quelle: jps/t-online.de)

2012 kam mit dem Subaru BRZ ein für die Japaner untypischer Wagen auf den Markt: Kein hochgebocktes Förster-Auto mit rustikalem Charme und Allradantrieb - ein Sportwagen mit Hinterradantrieb. Einzig der Boxermotor bleibt. Aus dieser Kombination wurde ein neues Kapitel bei Subaru: Bezahlbarer Fahrspaß.

Auf 4,24 Meter Länge und 1,77 Metern Breite bei nur 1,28 Meter Höhe bietet der BRZ Kurven wie eine Frau im engen Kimono. Geduckt und angriffslustig steht er bereit, der Einstieg über die breiten Schweller führt tief in die Sportsitze des kargen Innenraums - sie sind straff, dabei selbst auf längeren Strecken bequem und mit gutem Seitenhalt versehen. Der Platz vorne ist ausreichend, es zwickt nirgends, hinten ist dieser jedoch mehr als knapp bemessen und die Rückbank somit nur für Kinder geeignet - wohlgemerkt, wenn vorne auch Kinder sitzen. Sportwagen-typisch ist der Fond also eine Verlängerung des Kofferraums.

Subaru BRZ: Fahren, fahren, fahren

Das 33 Zentimeter kleine Sportlenkrad liegt super in der Hand und signalisiert gleich: Dieses Auto will gefahren werden, denn Spielereien gibt es nicht. Keine Lenkradfernbedienung, die ablenkt, dafür in optimaler Griffweite ein kurzer, handlicher Schalthebel. Dazu passt das reduzierte Design mit wenigen Knöpfen und spärlicher Komfort-Ausstattung - Lichtsensor, Klimaanlage oder optional Sitzheizung und Navi - und das war es schon.

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Tief, hart und laut

Der vibrationsarme Zweiliter-Boxermotor erwacht nach dem Drücken des Startknopfes mit einem dumpfen Knurren. Schon auf den ersten Metern macht der kleine Japaner Laune - die knackige Schaltung passt wunderbar zum kernigen Motor, mit der tiefen Sitzposition und dem straffen Fahrwerk fühlt sich der BRZ fast an wie ein Go-Kart.

Dabei lässt es der Subaru zunächst gemächlich angehen, denn der Boxermotor braucht viel Drehzahl, um auf die sprichwörtlichen Touren zu kommen. Erst wenn es richtig laut wird, ein rotes Lämpchen blinkt und aus dem Hintergrund ein Piepen ertönt - dann ist der optimale Schaltzeitpunkt erreicht. Und das maximale Drehmoment liegt erst ab 6400 Umdrehungen an.

Driften für Anfänger

Trotz des geringen Drehmoments von 205 Newtonmetern kommt an den Hinterrädern aber Kraft im Überfluss an. Denn der BRZ wiegt nicht mal 1,3 Tonnen und die Elektronik-Fesseln sitzen locker. Heißspornen können beim Anfahren hin und wieder die Reifen durchdrehen. Mit wenig Masse und tiefem Schwerpunkt klebt der Subaru quasi auf der Straße, jedes Zucken des Fahrers wird sofort in Lenkbewegung umgesetzt. Dabei gibt das Lenkrad gutes Feedback, der BRZ bleibt immer auf der sicheren Seite, solange man es nicht übertreibt.

Bei einem beherztem Tritt aufs Gaspedal keilt der Subaru dank Torsen-Sperrdifferenzial in engen Kurven auch mal kurz aus. Das Ganze lässt sich aber in der Einstellung "VSC Sport" noch toppen: Dann schwingt der BRZ seine Hüften, während die Elektronik sich etwas länger Zeit lässt, die wildgewordene Hummel wieder einzufangen. Im Subaru BRZ ist Driften für Anfänger serienmäßig.

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Subaru BRZ 2,0i Sport: Daten und Preise

MotorBoxer-Vierzylinder
Hubraum1993 ccm
Leistung200 PS
Drehmoment205 Nm
0-100 km/h7,6 s
V-Max226 km/h
Norm-Verbrauch / Test7,8 / 9,0 Liter
Preis in Euro ab31.500 (29.500*)
* Version Active

Alltagstauglicher Fahrspaß

Der BRZ ist kein extremer Sportwagen mit ultimativen Leistungsdaten, er ist ein Vertreter der alten Schule: Kavalierstart mit quietschenden Reifen oder richtig driften bei ausgeschaltetem ESP - kein Problem mit dem kleinen und leichten Subaru. Aber er bleibt dabei immer gutmütig und beherrschbar. Längere Autobahnetappen übersteht man ohne Bandscheibenvorfälle und mit dem 243 bis 330 Liter großen Kofferraum sind auch kleinere Einkäufe drin.

Subaru BRZ: Konkurrenzlos

Der BRZ begeistert immer noch mit seinem authentischen Auftritt. Er will ein Auto sein, das Spaß macht. Und das nicht nur für die Insassen. Auch Passanten und andere Autofahrer verrenken sich die Hälse nach dem kleinen Sportler. Man möchte gar nicht mehr aussteigen, denn man ahnt: Dieser Wagen ist nahezu konkurrenzlos. Wo bekommt man sonst so viel Sportwagen fürs Geld? Der neue Alfa Romeo 4C ist fast doppelt so teuer, auch ein BMW 2er ist mit vergleichbarer Ausstattung nicht mehr erschwinglich - und Peugeot RCZ und VW Scirocco sind reine Fronttriebler. Bleibt nur der baugleiche Toyota GT86 - aber auch der ist fast tausend Euro teurer.

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