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Kia Sportage Autotest: Auf die kleinen Dinge kommt es an

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Koreanisches Kompakt-SUV  

Kia Sportage - auf die kleinen Dinge kommt es an

06.08.2014, 14:24 Uhr | , t-online.de

Kompakte SUV laufen weiterhin wie geschnitten Brot. Mittlerweile hast fast jeder Hersteller eines dieser hochgebockten Vehikel im Angebot. Ein interessanter Vertreter ist der Kia Sportage, der seit dem Frühjahr überarbeitet im Angebot ist. Und weil Dieselmotor kombiniert mit SUV und Allrad meistens eine gute Wahl sind, haben wir uns mal auf die kleineren Dinge konzentriert.

Das 4,44 Meter lange und 1,85 Meter hohe SUV folgt optisch der aktuellen Kia-DNA: Ein chromumrandeter Kühlergrill, der an eine Tiger-Nase ("Kia spricht von "Tiger-Nose") erinnern soll und Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht verleihen dem Korea-SUV ein markantes Antlitz - aber auch etwas Raubtierartiges?

Auch hinten hat sich ein bisschen was getan: Die Rückleuchten erstrahlen in LED-Technik. Bitte beachten Sie auch die Dachantenne, die Kia als "i-Tüpfelchen der Neuerungen" im Pressetext anpreist. Die ist nämlich nicht ein langer Stab, sondern im "Shark-Design" gehalten - also wie eine Haifischflosse. Ein bisschen Vorstellungskraft braucht man natürlich dafür.

In der Seitenansicht fallen die sehr breite C-Säule sowie die Kunststoffbeplankungen an den Radhäusern auf. Die Bodenfreiheit von gut 17 Zentimetern lässt immerhin den einen oder anderen Trip über nicht asphaltierte Straßen zu. Wer damit wirklich offroad unterwegs sein will: Der Böschungswinkel vorn liegt bei 22,7 Grad und hinten bei 28,2 Grad, der Rampenwinkel bei 17,7 Grad.

Den meisten Käufern ist das wohl schnuppe. Die interessieren sich mehr für die praktischen Werte des SUV - wie zum Beispiel den Kofferraum. Der fasst fensterhoch recht großzügige 465 Liter und lässt sich nach Umlegen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rückbank auf 1353 Liter erweitern.

Unter der Bodenabdeckung befinden sich ein Reserverad samt Warnwesten und Safety-Bag. Das vollwertige Ersatzrad ist in der von und gefahrenen Ausstattung "Spirit" in der Serienaussattung enthalten ebenso wie die oben gezeigten 18-Zoll-Leichtmetallfelfgen.

Ebenfalls im Kofferraum untergebracht ist ein Subwooofer. Und dieser Infinity-Bass lässt den Innenraum dankt externer Endstufe ganz ordentlich erzittern.

Praktisch: Die Ablage in der Tür bietet Platz für 1,5-Liter große Wasserflaschen, die sich griffgünstig deponieren lassen. So viel Raum in der Tür gibt es nicht immer - woanders hat man Mühe, 0,7-Liter-Wasserflaschen unterzubringen.

Hier mal der Blick ins Cockpit, das sich dem Fahrer recht übersichtlich präsentiert. An die Tasten für Bergabfahrhilfe, Differenzialsperre und ESP links unterhalb des Lenkrades kommt man allerdings nur schlecht dran.

Wirklich gut gemacht ist das Infotainmentsystem: Der Touchscreen ist sehr berührungssensitiv, reagiert schnell und exakt. Auch die Bedienung gibt keine Rätsel auf - man verliert sich nicht in zahllosen Untermenüs. Und noch ein Lob: Auch die grafische Darstellung des Navigationssystem überzeugt.

Das Design der Instrumente ist schlicht - folglich sind die Werte einwandfrei abzulesen.

Also gut - noch ein paar Worte zum Antrieb: Gegen die 3er-Kombination Diesel plus Allrad plus Handschalter ist nichts zu sagen. Der Motor ist laufruhig, stellt genügend Kraft zur Verfügung und für zuverlässige Traktion ist auch bei nassem Untergrund gesorgt. Trotz Hochbauweise - der Kia liegt satt auf der Straße und flüchtet sich nicht in Wank- oder Kippbewegungen. Die Kehrseite: Das kostet Sprit - gut acht Liter Diesel müssen für den mit Fahrer und vollem Tank über 1600 Kilo schweren Wagen einkalkuliert werden.

Wer ein vernünftiges Kompakt-SUV sucht, wird bei Kia fündig. Der Sportage leistet sich keine Schwächen und überzeugt ohne viel Firlefanz und Spielereien. Auch preislich geht das Fahrzeug in Ordnung - der Einstieg in die Baureihe beginnt bei 20.290 Euro. Eine Kleinigkeit hat uns dann doch gestört - der Spritdurst, der eben nicht klein ist.

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