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Mercedes C 250 Bluetec Test: In der Kraft liegt die Ruhe

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Mercedes C 250 Bluetec  

In der Kraft liegt die Ruhe

13.08.2014, 11:14 Uhr | t-online.de,

Mercedes C 250 Bluetec Test: In der Kraft liegt die Ruhe. Mercedes-Benz C 250 Bluetec im Test (Quelle: t-online.de)

Mercedes-Benz C 250 Bluetec im Test (Quelle: t-online.de)

"In der Ruhe liegt die Kraft" - so heißt es. Man kann es beim Mercedes C 250 Bluetec aber auch umdrehen: In der Kraft liegt die Ruhe. Denn mit dem potenten Vierzylinder-Diesel strömt der Mittelklasse-Wagen eine beruhigende Gelassenheit aus. Ob das auch auf den Beifahrer wirkt, teste ich an einem Geschäftspartner.

An einem frühen Montagmorgen hole ich den Kollegen Heinz zu einem Geschäftstermin ab. Dank der detaillierten Navigation auf dem gestochen scharfen Display finde ich die Adresse sofort. Nachdem ich die C-Klasse im gehobenen Viertel seines Wohnortes abgestellt habe, fällt sie zwischen den luxuriösen Limousinen und Sportwagen, die dort parken, kaum auf.

C-Klasse wie eine kleine S-Klasse

Die Mittelklasse-Limousine lehnt sich optisch stark an den großen Bruder S-Klasse an - und mit dem Stern auf der Motorhaube funktioniert diese Art von Mimikry noch besser.

Unter die Lupe genommen 
Die neue C-Klasse von Mercedes-Benz

Der Wagen bietet ein klares Design und viele technische Innovationen. Video

Feiner Innenraum

Beim Einsteigen gibt sich Heinz noch skeptisch - "So, das ist also der neue Mercedes. Dann wollen wir mal sehen, ob das klappt". Ob er damit mich meint, da er meine Fahrweise noch nicht kennt, oder den Mercedes, ist mir nicht ganz klar. Das Einsteigen ist für den älteren Herren etwas problematisch, da die Sitze in der C-Klasse sehr tief positioniert sind. Das ist ein Nachteil der neuen Sportlichkeit bei Mercedes. "Privat würde ich mir so etwas nicht holen" so sein Kommentar, "in meinem Alter sitzt man gerne etwas höher." Erstmal drin, sitzt er dafür bequem - nicht zu straff, mit gutem Seitenhalt und genügend Platz.

Und auch der Innenraum überzeugt. Schließlich ist er das Sahnestück der neuen C-Klasse - ein Wohlfühl-Ambiente mit viel Leder, Holz und Aluminium - zumindest in der Topausstattung des Testwagens. Der Business-Wagen versucht, das Niveau einer S-Klasse zu erreichen. Während Heinz mit den sauber einrastenden, runden Lüftungsdüsen spielt, setze ich den Automatikhebel auf D - los geht's.

Stille an Bord

Danach ist erst mal Stille. Doch kurz nach dem Auffahren auf die Autobahn kommt von rechts ein Lob. "Das gefällt mir gut, das Auto ist schön leise." Der 2,2 Liter große Top-Diesel hält sich tatsächlich bei der Geräuschentwicklung stark zurück. Bei Tempo 150 kann man sich gepflegt unterhalten, ohne die Stimme erheben zu müssen.

Gelassen durch Leistung

Der Vierzylinder mit 204 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment lässt keine Hektik aufkommen. Da immer ausreichend Leistung zur Verfügung steht, ist die C-Klasse ausgesprochen souverän unterwegs. Zwar lässt sich das Fahrverhalten mit dem Fahrprogramm-Schalter "Agility Select" auch scharf stellen - doch "Sport +" passt weder zum Image eines Mercedes noch zu der Abstimmung mit der dann hektischen Automatik.

C-Klasse wird zur Sänfte

Dass der Gesprächsfaden an Bord nicht abreißt, liegt auch am adaptiven Luftfahrwerk, das Bodenwellen und Querfugen geradezu sänftenartig glattbügelt. Der Kollege lümmelt inzwischen ganz entspannt in seinem Ledersessel. Achselnässe vor dem Termin muss nicht sein: Mehrere Assistenten sorgen für Entspannung bei mir als Fahrer. Vom Toten-Winkel-Warner beim Spurwechsel bis hin zum aktiven Tempomat tragen sie zu einer gelassenen Fahrweise bei. Und zur Not klopft der Spurhalte-Assistent mir zwar nicht auf die Finger, aber ans Lenkrad. Das wiederum beruhigt den Beifahrer.

Fazit C-Klasse: Entspannte Reisezeit

Die zwei Stunden Fahrt zur Messe vergehen wie im Flug. Ganz relaxed erscheinen wir schließlich am Termin, das Einparken auf dem engen Parkplatz ist auch dank der 360-Grad-Kamera mit Vogelperspektive ein Leichtes. Lässig steigen wir aus dem Auto - nun ja, zumindest in meinem Fall. Heinz braucht etwas länger, um aus dem Mercedes zu kommen. Das war aber auch sein einziger Kritikpunkt.

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