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Jaguar E-Type: Eine Legende kehrt zurück

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Jaguar E-Type Leightweigt: Eine Legende kehrt zurück

14.08.2014, 14:16 Uhr | SP-X/press-inform/wanted.de

Jaguar E-Type: Eine Legende kehrt zurück. Eines der neuen Modelle des Jaguar E-Type. (Quelle: Jaguar)

Eines der neuen Modelle des Jaguar E-Type. (Quelle: Jaguar)

Nur zwölf von 18 geplanten Jaguar E-Type "Lightweight" wurden Anfang der 1960er Jahre produziert. Diese Lücke schließt die Historik-Abteilung der britischen Traditionsmarke nun, rund 50 Jahre später: Sechs Leichtbau-Sportwagen mit exakt den gleichen Spezifikationen wie 1963 montieren die Techniker auf Kundenwunsch per Hand. Die Leichtgewichte erhalten die Fahrgestellnummern, die damals für sie reserviert waren.

Vorgestellt wird ein erstes Exemplar der Nachrücker im kalifornischen Pebble Beach. Automobilsammler aus der ganzen Welt kommen in den amerikanischen Sonnenstaat, um hier zu kaufen, zu staunen, zu fachsimpeln, Rennen zu fahren oder schlicht Urlaub zu machen – im Umfeld der spektakulärsten Autos der Welt.

Automarkt für Millionäre

Diese Autowoche ist also gerade für Premium- und Luxushersteller mindestens genauso wichtig, wie die größten Automessen der Welt in Detroit, Genf, Peking oder Frankfurt. So werden Sondermodelle und Kleinauflagen kreiert und auf den satten Grünflächen der Golfplätze, nur ein Steinwurf vom eiskalten Pazifik entfernt, ins rechte Licht gerückt. Späterer Auftragseingang dringend erwünscht. Während die Oldtimersammler an ihren millionenschweren Preziosen

die Woche über noch letzte Hand anlegen, wechseln bei den zahlreichen Versteigerungen historische Fahrzeuge von Chevrolet, Rolls-Royce, Porsche oder Ferrari ihre stolzen Besitzer.

Jaguar Special GT E-Type

Eine Mischung aus historischem Fahrzeug und Neuvorstellung hingegen ist das was Jaguar dieses Jahr in Pebble Beach präsentiert: der neue alte E-Type. Von geplanten 18 Special GT E-Type wurden im Jahre 1963 nur zwölf gebaut.

Die sechs neuen, die jetzt für Kunden nach Originalplänen gebaut wurden, erhalten von Jaguar Heritage die fortlaufenden Fahrgestellnummern 13 bis 18. Beim E-Type besteht das Monocoque-Chassis sowie die Karosserie mit Türen, Kofferraumdeckel, Hardtop und Motorhaube aus Aluminium. Und wie ihre historischen Vorbilder tragen auch die E-Types Baujahr 2014 einen Aluminium-Maßanzug - die Kernkomponente des "Lightweight". >>

Dieser war mit dem kurzen Hardtop-Dach gut 114 kg leichter als das Serienmodell des E-Type, welches zwischen 1961 und 1975 insgesamt 72.500 mal gebaut wurde. Doch trotz der enormen Fortschritte, die seit den 1960er Jahren gemacht wurden, hat man bewusst die Entscheidung getroffen, keine modernen Materialien oder Befestigungsmethoden einzusetzen. Alle Teile wurden gemäß den einstigen Standards montiert.

Sonst wäre das Auto nicht mehr im Originalzustand – und würde damit zum Beispiel nicht die Anforderungen für eine FIA-Homologation für historische Rennwagen erfüllen, heißt es von Jaguar. Dank der alten Bauweise kann man nach Angaben des Herstellers somit aber auch mit den neuen Wagen an Oldtimer-Rennen teilnehmen.

Der Geist von Le Mans Das Triebwerk des historischen Lightweight E-Type basierte direkt auf dem 3,9-Liter-Aggregat, mit dem 1957 ein Jaguar D-Type letztmals das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Die Ingenieure haben die Bauweise übernommen, wie im originalen Lightweight ist der Zylinderblock allerdings aus Aluminium gefertigt. Das Aggregat mit drei Weber-Doppelvergasern leistet 340 PS. Zusammengeschraubt werden die neuen E-Types in einer neuen Jaguar-Werkstatt, die in der Browns Lane im englischen Coventry steht. Dort wo lange Jahre die Produktionsstätte und bis 2005 sogar noch der Hauptsitz des Unternehmens war. Auch die älteren Modelle waren 1963 in der Browns Lane gefertigt worden. Designchef persönlich sorgt für den Feinschliff

Der erste Prototyp des neuen E-Type Lightweight-Edition, als unverkäufliches Exemplar ohne

Chassisnummer "Car Zero" genannt, wird am 14. August zu einer Oldtimer-Veranstaltung in Pebble Beach präsentiert. Die sechs anderen Fahrzeuge werden individuell auf den Kundenwunsch abgestimmt – dazu kann sich der Käufer sogar mit Designchef Ian Callum höchstpersönlich besprechen.

Unfassbar selten und wertvoll

Preise für den alten neuen Klassiker sind nicht bekannt. Der Wert seines historischen Vorbilds geht allerdings in die Millionen. Denn von den ursprünglichen zwölf Originalfahrzeugen sind nach Schätzung von Jaguar nur noch wenige erhalten. Auch die neuen Lightweights dürften sich preislich am hohen Zeitwert der Oldtimer orientieren und so auf Anhieb den Wert von einer Millionen Euro übersteigen. Außerdem ist im Kaufpreis eine auf sechs Exemplare limitierte Luxusuhr inbegriffen. Den Jaguar Special GT E-Type "Lightweight" können Sie sich auch in unserer Fotoshow und im Video ansehen.

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