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VW Touareg: Betont unauffälliges Blechkleid

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Fahrbericht VW Touareg  

Betont unauffälliges Blechkleid

22.09.2014, 14:02 Uhr | Wolfgang Gomoll, Press-Inform

VW Touareg: Betont unauffälliges Blechkleid. VW Touareg (Quelle: Hersteller)

VW Touareg (Quelle: Hersteller)

Neue Gesichter in der SUV-Welt: Neben dem Porsche Cayenne erhält auch der VW Touareg ein Facelift. Anders als der Kraftsportler aus Zuffenhausen legt der Wolfsburger weniger Wert auf Krawall, sondern frischt vor allem die inneren Werte auf.

VW Touareg: Bescheidenes Kleid

An der Front fallen die neu gestalteten Scheinwerfer auf. Sie sind einen Schuss größer, sind nicht mehr gepfeilt und haben jetzt immer Bi-Xenon-Licht. Betont werden die Augen vom veränderten Chrom-Grill mit jetzt vier Querstreben.

Glanz und Gloria

In der Ausstattungsvariante Chrome & Style umgibt eine glänzende Leiste das 4,80 Meter lange SUV. Das ist für einen Volkswagen schon ziemlich extrovertiert. Zumal jetzt auch der Kofferraumansatz verchromt ist. Der Mut wird belohnt. Das sieht gut aus. Zumal sich das Chrom auch bei den Drehknöpfen im Innenraum wiederfindet.

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Ein wenig Qualität geht verloren

Die hübschen das Interieur spürbar auf. Allerdings erreichen nicht alle Knöpfe und Schalter die Wertigkeit der verchromten Bedienelemente. Das Hartplastik der Tasten rings um den Infotainment-Bildschirm und der Klimaeinheit steht im Gegensatz zum feinen Leder und den edlen Holzapplikationen. Da zeigen die Konsequenzen der Gleichteilstrategie. Bei einem Auto, das einen Grundpreis von 68.525 Euro hat, sollte mehr Detailliebe drin sein.

Das Navigationssystem mit dem Touchscreen und einer Bildschirm-Diagonale von 20 Zentimetern erledigt seinen Job zuverlässig. Auch wenn die Anzeigen der Wegstrecke etwas angestaubt daherkommen. Es sei denn, man schaltet auf Google Earth. Mit Real Time Traffic statt TMC wären die Verkehrsmeldungen auch präziser.

VW Touareg: Bloß keine Aufregung

Das Cockpit verströmt einen gediegenen Eindruck. Die Sitze sind bequem und die Sitzposition gut. Das Lenkrad liegt gut in der Hand. Mit ihm lässt sich der Touareg präzise und sauber um die Ecken zirkeln. Dabei ist das 2251 Kilogramm schwere SUV nicht so spitz und so fahrdynamisch wie der Porsche Cayenne. Soll es auch gar nicht sein. Der Touareg macht alles unauffällig und ausgewogen gut.

Neuer V6-Diesel mit 262 PS

Der neue V6-Diesel mit 262 PS befeuert den Touareg in 7,3 Sekunden aus dem Stand auf die 100-km/h-Marke, bei 220 km/h ist Schluss. Dank eines maximalen Drehmoments von 580 Newtonmetern, das ab 1750 Umdrehungen pro Minute anliegt, verrichtet der Motor unaufgeregt und akustisch zurückhaltend seinen Dienst. Für geschmeidige Gangwechsel sorgt die bekannte ZF-Achtgangautomatik.

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Segelfunktion macht SUV zum Raumgleiter

Der Verbrauch liegt bei der Terra-Tech-Version bei 6,9 Liter auf 100 km, das sind 0,3 Liter mehr als beim Touareg mit "normalen" Allradantrieb, bei dem ein selbstsperrendes Torsen-Differential die Kraftverteilung übernimmt. Auch der Touareg hat jetzt eine Segelfunktion. Bei der Terra-Tech-Version freuen sich die Offroad-Freaks über ein Untersetzungsgetriebe, ein selbstsperrendes Differential, eine Bodenfreiheit von 22 Zentimetern und eine gegenüber der 4Motion-Version-auf 17,3 Zentimeter erhöhte Verschränkung.

E-Antrieb kommt erst mit der nächsten Generation

Einen stärkeren rechten Haken als die 262-Maschine schlägt der V8 TDI mit 380 PS. Beim Hybrid beließen es die VW-Ingenieure bei der nicht mehr zeitgemäßen Kombination aus dem bekannten 333-PS-V6-Benziner, einem Nickelmetallhydrid-Akku und einem 63 PS Elektromotor. Da müssen die Elektro-Fans auf die Neuauflage des Kraxlers in etwa drei Jahren warten.

Ausgedehnte Aufpreisliste

Eine weitere Alternative ist der 206-PS-Diesel, mit dem es etwas gemächlicher vorangeht. Die optionale Luftfederung, Kostenpunkt 2700 Euro, ist ihr Geld wert. Sie garantiert auch auf schlechten Straßen guten Komfort und sorgt für Sicherheit bei schnellen Autobahnetappen, da sie das Fahrzeug bei höheren Geschwindigkeiten Fahrzeug tieferlegt. Ohne das Terra-Tech-Offroad-Paket ist bei der Luftfederung ein dynamischer Wankausgleich im Angebot, der die Zuzahlung aber auf 3140 Euro erhöht.

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