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Silvermine 11 SR - Seltener Rennwagen

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Rennwagen Selbstgemacht: Silvermine 11 SR

05.11.2014, 14:27 Uhr | Tom Burkhard - wanted.de

Silvermine 11 SR - Seltener Rennwagen . Seltener Rennwagen: Der Silvermine 11 SR entstand fast komplett in Eigenregie. (Quelle: Hersteller)

Seltener Rennwagen: Der Silvermine 11 SR entstand fast komplett in Eigenregie. (Quelle: Hersteller)

Welcher Mann träumt nicht davon? Seinen eignen Rennwagen entwerfen und bauen! Den Traum vom ganz persönlichen Boliden hat sich ein Ingenieur aus den Niederlanden nun erfüllt – über 14 Jahre hinweg. So lange tüftelte er an seinem Silvermine 11 SR, bis dieser endlich in die ersten Meter Asphalt unter der Räder nahm. Inzwischen kann man die für die Rennstrecke entwickelte Flunder sogar kaufen.

Foto-Serie mit 12 Bildern

Wer sich auf die Suche nach Silvermine macht, der findet die Adresse "Spinnersweg 14" im 4000-Seelen-Örtchen Overdinkel direkt hinter der niederländischen Grenze in der Nähe von Enschede. Purer Zufall zwar, dass man den 11 SR im Spinnersweg bestellen kann, allerdings dürften den eigenbrödlerischen Entwickler des Wagens viele seiner Mitmenschen als eben solchen Spinner abgestempelt haben. Schon im Jahr 2000 zeichnete Frank van Rouendal die ersten Skizzen seiner Vision von einem Rennwagen. Gut 14 Jahre später wird der Traum nun tatsächlich Wirklichkeit. Heraus kam ein schneller und unfassbar schöner automobiler Beau ohne jeglichen Firlefanz.

Rolling Chassis

In den meisten Fällen entsteht ein Auto in einem einzelnen langwierigen Prozess. In den werden alle Aspekte von Interieur, Fahrwerk, Motor, Technik und Exterieur integriert.

Die einzige Gemeinsamkeit des Silvermine 11 SR mit dieser Vorgehensweise ist eine ausgesprochen lange Entwicklungsdauer. Was den Rest angeht, entschied sich der gelernte Ingenieur und Schiffsdesigner Frank van Rouendal für ein völlig anderes Konzept. Er baute einfach ein Auto ohne Außenhaut. Ein "Rolling Chassis", bei dem Fahrwerk, Motor und Innenraum so konstruiert wurden, dass sie optimal im 11 SR harmonieren. Erst als das Konzept im Prinzip fahrbereit war, wurde ihm ein Maßanzug aus Carbon geschneidert.

Renner der 50´s & 60´s

Der Look des Selfmade-Renners ist inspiriert von den legendären Rennwagen der 50´er und 60´er und erweckt die längst vergangene Ära stilvoll wieder zum Leben. Wer den Silvermine 11 SR genauer betrachtet blickt jedoch auf ein hochmodernes Fahrzeug, das auf sportlichen 17-Zoll-Felgen steht. Rahmen und Fahrwerk bestehen zu großen Teilen aus Aluminium und sorgen für ein Gewicht von gerade einmal 850 Kilogramm – Zum Vergleich: selbst ein aktueller VW Polo bringt mindestens 1050 Kilogramm auf die Wage.

Angetrieben wird das Leichtgewicht von einem 325 PS starken und drei Liter großen Sechszylinder-Boxer von Subaru. Ein sequenzielles Sechsganggetriebe bringt die Kraft über die wuchtigen Hinterräder auf die Straße. Zu den Leistungsdaten lässt sich van Rouendal bisher laut Spiegel-Online noch nichts Konkretes entlocken: "Bei einem Test erreichte der Wagen auf einer Geraden schon nach kurzer Zeit Tempo 200."

Rennwagen in Eigenregie Bis auf den Motor stammt ein Großteil der verbauten Einzelteile aus der Feder von van Rouendal selbst. Der entwarf die Komponenten selbst, um sie dann von kleinen Spezialfirmen produzieren zu lassen. "Es wäre einfach gewesen, die Planung bei einer großen Designfirma in Auftrag zu geben. Das aber wäre erstens sehr teuer geworden, und zweites wäre der Rennwagen nicht mehr mein eigenes Werk gewesen", so der Entwickler gegenüber Spiegel-Online. Das faszinierende am Projekt SR 11 ist jedoch nicht nur, dass der Tüftler seinen Wagen selbst konzipiert hat, sondern dass er ihn so ausgelegt hat, dass er eins zu eins reproduziert werden kann. Der logistische Aufwand für die Serienproduktion ist enorm. Umso höher ist deshalb die Einzelleistung von van Rouendal zu bewerten. Kleinserie in Planung

Insgesamt möchte Rouendal jährlich zwei bis drei SR 11 bauen. Start für die Auslieferung der Kleinserie soll Ende 2015 sein. Mehr als zehn Silvermine SR 11 soll es aber nicht geben. Wer den Renner nicht nur auf der Rennstrecke sondern auch im Straßenverkehr bewegen will, hat neben der Rennversion mit 325 PS außerdem eine Variante mit 225 PS zur Auswahl. Ein Preis für den SR 11 ist van Rouendal ohnehin nicht zu entlocken. "Derzeit fertigen wir die Carbon-Karosserie und sind mit letzten Tests und der finalen Produktionsplanung beschäftigt" meint van Rouendal. Für ihn steht allerdings so oder so nicht das Geschäft im Vordergrund. Falls er keine Aufträge bekäme, würde seine Welt dementsprechend auch nicht untergehen: "Es ging mir darum, ein technisch vollendetes und schönes Auto zu bauen, und nicht darum, viel Geld zu verdienen. Wenn es jemand kaufen will, okay, dann hatte ich Erfolg." Impressionen des Silvermine 11 SR finden Sie auch in unserer Fotoshow.

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