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Audi RS3 Sportback - der kompakte Kraftmeier

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Der stärkste Kompaktwagen  

Audi RS3 Sportback lässt die Muskeln spielen

25.01.2015, 09:28 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

Audi RS3 Sportback - der kompakte Kraftmeier. Audi RS3 (Quelle: Press-Inform)

Audi RS3 (Quelle: Press-Inform)

Die Kompaktklasse bekommt eine neue Sportskanone. Die Neuauflage des Audi RS3 bietet zwar weniger Leistung als erwartet und stellt die Konkurrenz trotzdem in den Schatten. Ab Sommer ist der Kraftmeier zu haben.

Downsizing hat seine Grenzen. Das neueste Beispiel kommt aus dem Hause Audi. Denn während die meisten kompakten Turbospaßmacher (abgesehen vom BMW M 135i) mittlerweile zumeist auf ein dünnes Zylinderquartett setzen, aus denen der letzte Leistungsfunken heraus gekitzelt wurde, geht die Quattro GmbH als sportlicher Audi-Ableger einen anderen Weg.

Audi RS3: Akustisches Feuerwerk aus fünf Zylindern

Schon beim Vorgänger des aktuellen TT und der ersten RS3-Generation holte man den einst abgelegten Fünfzylindermotor aus dem Entwicklungskeller und hauchte ihm mit viel Aufwand neuen Technologieodem ein. Im Gegensatz zu VW Golf R, Mercedes A 45 AMG oder Honda Civic Type R zelebriert der Audi einen Zylinder inklusiv 500 Kubikzentimeter mehr - das spürt man nicht nur durch den sonor brabbelnden Klang.

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Das zunächst nur als Fünftürer erhältliche Sportabzeichen aus Neckarsulm bollert im Sportprogramm los, wie ein Tourenwagen und gibt die größer werdende Zahl der Vierzylinder mit Soundgeneratoren der akustischen Lächerlichkeit Preis.

Allradantrieb wurde ebenfalls überarbeitet

Der gründlich überarbeitete Fünfzylinder ist nicht der einzige Leckerbissen unter dem betont unspektakulären Sportdress. Wird es dynamisch, macht sich der deutlich verbesserte Allradantrieb bemerkbar. Das Getriebe der elektronisch gesteuerten und hydraulisch betätigten Lamellenkupplung befindet sich aus Gewichtsgründen an der Hinterachse.

Sein hohes Leergewicht von 1,6 Tonnen kann der RS3 jedoch ebenso wenig überspielen, wie die mäßige Gewichtsverteilung. Nahezu 60 Prozent der Messe liegen auf der Vorderachse, deren Pneus auf Wunsch breiter sind als die hinteren. Jedoch bringt der Kraftprotz seine Leistung deutlich schneller an die Hinterachse.

Komfortabler Kraftmeier

Die Abstimmung der Regelsysteme zeigt sich auf Eis und Schnee als wahrer Leckerbissen. Dauerdrifts auf der 200-Meter-Kreisbahn oder schnelle Wedelattacken auf dem verschneiten Handlingparcours erledigt der Allradler in seinen verschiedenen Fahrmodi beeindruckend.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Die Fahrwerksabstimmung bietet ein angenehmes Maß an Komfort, sodass man nie das Gefühl hat, in einem harten Sportler unterwegs zu sein. Unverständlich jedoch, wieso die adaptive Dämpferregelung im A3-Topmodell nur gegen Aufpreis zu bekommen. Auch die nur mäßige Bremse des Vorgängers sollte der Vergangenheit angehören. Auf Wunsch gibt es für den harten Einsatz eine Kohlefaser-Keramikbremse.

Audi RS Sportback kommt mit 367 PS

Das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe meint es mit dem automatischen Hochschalten, untermalt von sonorem Blubber-Brabbeln, jedoch etwas zu gut. Wird es allzu dynamisch, ist man mit dem manuellen Fahrmodus über die Schaltpaddel am griffigen Steuer daher besser bedient.

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Der 367 PS starke Fünfzylinder ist mit seinem leicht rauen Lauf eine schiere Pracht, hängt prächtig am Gas und dreht auch in höheren Drehzahlen munter weiter, wo so manchem Vierzylinder die Luft dünn wird. So sorgen nicht nur die 465 Newtonmeter maximales Drehmoment für gute Laune, die ab 1.625 U/min auf Pedalimpulse warten. 0 auf Tempo 100 schafft der Einsteiger-RS in 4,3 Sekunden und lässt mit seinem Tatendrang erst bei 280 km/h mit seinem Vorwärtsdrang nach.

Der Normverbrauch liegt bei 8,1 Liter SuperPlus. 

Weltpremiere auf dem Autosalon Genf

Wenn der Audi RS3 auf dem Autosalon Genf Anfang März seine offizielle Weltpremiere feiert, dürften die ersten Kunden bereits mit den Hufen scharren, ehe er im Sommer auf die Straße kommt. Zunächst muss der RS3 jedoch als fünftüriger Sportback mit 367 PS reichen - zu einem Preis von knapp 50.000 Euro.

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