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Luxus-Wohnmobile  

Die Riesencamper aus Amerika

07.04.2015, 10:02 Uhr | Chris Melzer, dpa

Die Riesencamper aus Amerika. Komfortabel und fahrbar: die amerikanischen Riesencamper. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Komfortabel und fahrbar: die amerikanischen Riesencamper. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Camping sollte einmal etwas Ursprüngliches sein. Doch Luxus-Wohnmobile haben mittlerweile jeglichen Komfort. Und in den USA gibt es eine Wagenklasse, die mehr bietet als manche Wohnung und dementsprechend auch mehr kostet. Wir stellen Ihnen die Riesencamper aus Amerika vor.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Diese "Häuser" haben Wohn-, Schlaf- und Badezimmer, Dusche und Küche - und vier Räder: Die Rede ist von gewaltigen Wohnmobilen, die normalen Wohnungen in nichts nachstehen. Die Camper, so groß wie in Deutschland ein Reisebus, werden in den USA immer beliebter. Dem Komfort - und dem Preis - sind keine Grenzen gesetzt.

Fast wie ein normaler Haushalt

Das große "Wohnzimmer" hat einen gefliesten Boden, dahinter steht ein Schreibtisch und gegenüber befinden sich Toaster, Herd und Backofen, Mikrowelle, Espresso- sowie Spülmaschine. Im Schlafzimmer steht ein normales Doppelbett, dahinter sind drei große Türen. Einbauschränke sind rechts und in der Mitte, hinter der linken Tür ist die Waschmaschine. Es ist ein normalgroßes Markengerät, genau wie der Trockner darüber.

Der "Phaeton" von Besitzerin Sall ist ein gut zwölf Meter langes Wohnmobil. Die größten ihrer Art bringen es sogar auf 15 Meter und sind damit größer als die Reisebusse, mit denen mancher Deutsche Städtereisen macht. Der von Sally ist aber noch ein ganzes Stück breiter, Dank der Slideouts. Einmal angekommen, fahren die Seitenwände auf Knopfdruck noch jeweils etwa einen Meter nach außen.

Der so gewonnene Platz sorgt für ein Raumgefühl wie in einer gar nicht so kleinen Wohnung. Der Fernseher im "Wohnzimmer" bietet TV-Vergnügen auf 110 Zentimetern. "Die anderen drei Fernseher sind aber kleiner", sagt Sally. Bis auf einen. "Der ist außen dran, damit man auch im Freien gucken kann."

Komfort auch im Bad

Solcher Komfort gehört bei Luxuswohnmobilen zum Standard. Auch, dass man sich auf einer Porzellantoilette niederlassen kann und nicht auf ein Plastikklo muss. Oder dass die Wände der Dusche gekachelt sind.

Der Luxus hat seinen Preis, gleich doppelt: Zum einen kosten die teuersten dieser Gefährte mehr als 420.000 Dollar (umgerechnet rund 370.000 Euro) - plus Mehrwertsteuer. Hinzu kommt ein Verbrauch, der kaum unter 30 Liter je 100 Kilometern bleibt. Einmal Volltanken kostet daher 600 Dollar.

"Aber es geht ja gar nicht so sehr ums Fahren", winkt Sally ab. "Wir wollen reisen. Aber nicht jeden Tag hunderte Meilen, sondern nur ab und zu von einem Ort zum nächsten." Von Florida bis Alaska sind sie gefahren, die größtmögliche Entfernung innerhalb der USA. "Andere kaufen sich im Ruhestand ein Häuschen im Grünen, wir fahren mit unseren Häusern rum. Wir waren schon in allen Staaten der USA." Kurze Pause. "Okay, außer Hawaii."

Wohnmobil zieht Geländewagen

Wenn man bei Andy und Julie Renduelis klingelt, ertönt ein lauter, satter Gong. "Ich würde uns als ganz normale Leute betrachten. Reich sind wir ganz bestimmt nicht", sagt der frühere Handwerker. Der 76-Jährige und seine Frau wollten auch als Rentner reisen. "Aber die Kosten für das Haus in Florida waren so hoch, dass wir uns beides einfach nicht leisten konnten." Also kauften sie einen "Monaco", der mal 240.000 Dollar gekostet hatte - allerdings vor 14 Jahren. Mit seinem Bruder möbelte Andy den Wagen wieder auf und los ging's. "Er verbraucht knappe 25 Liter Diesel", sagt Andy. Das sei ziemlich gut, zumal er immer noch den zwei Tonnen schweren Geländewagen ziehe. Die halbe USA haben sie schon durchquert. "Nur durch Kanada sind wir schnell durch. Kanada ist teuer", sagt Andy augenrollend. "Wir sind jetzt "Fulltimers" und leben komplett im Wohnmobil. Aber es macht Spaß und ist interessant. Unser Zuhause ist, wo unser Wagen parkt."

Außerdem habe man nette Nachbarn - wenn auch ständig andere. "Aber Camper halten zusammen und man hat sich auch als Rentner viel Neues zu erzählen." Deshalb haben die meisten auch etwas, was im Ruhestand unüblich ist: Visitenkarten - wenn auch ohne Adresse.

Sehen Sie die Luxus-Wohnmobile auch in unserer Foto-Show.

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