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Continental GT Speed: der schnellste Serien-Bentley

16.07.2015, 16:03 Uhr | Stefan Grundhoff; press-inform

Bentley Continental GT Speed: der schnellste Serien-Bentley. Der überarbeitete Continental GT Speed soll noch besser sein als seine Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Der überarbeitete Continental GT Speed soll noch besser sein als seine Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Facelift, very British: Der Continental GT Speed hat sich erneut einem Feinschliff unterzogen. Aber nur sehr zurückhaltend. Damit ist er der bisher schnellste Serien-Bentley auf dem Markt und schafft unfassbare 331 km/h. Und bis das langerwartete SUV, der Bentayga, das meistverkaufte Modell der Marke Bentley wird, gebührt diese Ehre dem mittlerweile betagten Continental.

Sechs Liter Hubraum, 635 PS und gigantische 820 Nm maximales Drehmoment - die Leistungsdaten des Topmodells der Continental-Reihe erscheinen auf dem Papier beinahe unbändig. Dabei bekam das neue Modelljahr keinen nennenswerten Leistungsschlag, sondern nur ein paar optische Details an Front und Heck, die niemand ernsthaft wahrnimmt. Der Leistungszuwachs hielt erst im Sommer 2014 Einzug, um auf dem Papier Edelkonkurrenten wie den Rolls-Royce Wraith oder das Mercedes S 65 AMG Coupé hinter sich zu lassen, die 632 beziehungsweise 630 PS bieten.

Zwölf Zylinder treiben den tonnenschweren Koloss an

Seit einem Jahrzehnt hat sich das Coupé-Dickschiff aus Crewe, dem Produktionsstandort in der englischen Provinz, immer wieder leicht verbessert. Nun ist es bei den Kunden beliebter denn je; es ist trotz seines Alters

für die meisten nach wie vor das Maß der Dinge im Segment der Luxus-Coupés. Das liegt neben dem ebenso kraftvollen wie zeitlosen Design insbesondere am Antrieb, denn der Continental hat sein imposantes Übergewicht von fast 2,4 Tonnen schon immer gekonnt durch seine spektakulären Motoren auszugleichen versucht.

Der Klang des Zwölfzylinders im GT Speed ist bullig, tief und hintergründig. Im Sportmodus bollert der Koloss ungestüm - aber nicht unerzogen - los und hängt die Konkurrenz ab. Das komfortable Fahrwerk wird per Touchscreen gesteuert härter und der GT Speed wird zu einem Rennwagen - wenn auch einem übergewichtigem mit Platz für vier und keinerlei Komforteinbußen.

Spitzen-Geschwindigkeiten für die Rennstrecke

Beim Topmodell Bentley Continental GT Speed ist der Name Programm. Sich optisch kaum nennenswert von seinen schwächeren, aber alles andere als schwachen Brüdern unterscheidend, ist er nach wie vor das Maß der sportlichen Dinge.

0 auf Tempo 100 schafft er auf trockener Fahrbahn Dank des doppelt aufgeladenen Zwölfzylinder-Triebwerks mit sechs Litern Brennraum und mit Allradunterstützung in 4,2 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit: auf der britischen Insel nicht nur im Straßenverkehr unfahrbare 331 km/h.

Mit einem Normverbrauch von leicht verbesserten 14,1 Litern SuperPlus muss fast eine eigene Schadstoffklasse für das britische Luxuscoupé gefunden werden - doch das stört weder die Kunden noch die Anwohner von Crewe. Hier ist man stolz, zum VW-Konzern-Kompetenzcenter in Sachen Zwölfzylinder geworden zu sein. Die Kompetenz in Sachen Reisekomfort, potentem Vortrieb und edlen Innenräumen hat man seit dem Jahrtausendwechsel sowieso inne.

Fahrvergnügen auch auf nassen Straßen Die Leistungsentfaltung ist auch nach Jahren und der jüngsten Leistungsspritze spektakulärer denn je. Die 21-Zoll-Reifen des Kolosses haften auch auf der nassen Fahrbahn gut. So kann der Fahrer rasen, ohne ins Schleudern zu geraten. Wer ein paar Tage durch Großbritanniens Landschaften kreuzen will, dürfte neben einem Range Rover oder Rolls-Royce Wraight kaum ein geeigneteres und vor allem luxuriöseres Fahrzeug finden. Auch im Innenraum ein Traum Weiches Leder wohin man auch schaut, Dämmglas, Aluminium- oder Holzelemente - der Kunde hat dank der Veredelungsschmiede Mulliner die Qual der Wahl, wie er sein Luxuscoupé ausstaffiert sehen möchte. Dennoch finden sich Kritikpunkte

Ärgerlich sind weder der 358 Liter große Laderaum, noch die zum Einschlafen langsame elektrische

Heckklappe, sondern neben der allzu hohen Sitzposition allenfalls das unzeitgemäße Navigationssystem aus dem VW-Konzernregal von vorgestern und der nur 90 Liter große Tank. Wer schnell unterwegs ist, sieht die britischen Tankwarte öfter als die eigene Ehefrau. Schließlich müssen die 216.104 Euro als Einstiegspreis in der eigenen Firma auch erst einmal verdient werden.

Und der Continental GT Speed ist schließlich nicht das einzige Auto im Haushalt. "Unsere Kunden haben im Durchschnitt sieben bis acht Autos", weiß Bentley-Chef Wolfgang Dürheimer.

Sehen Sie den Continental GT Speed und die Details des Facelift auch in unserer Fotoshow.

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