Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Fahrberichte >

Honda CR-V im Test: Was das japanische SUV auszeichnet

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kompakt-SUV mit neuem Diesel  

Honda CR-V - der Bestseller macht vieles bestens

14.09.2015, 15:45 Uhr | , t-online.de

Honda CR-V im Test: Was das japanische SUV auszeichnet. Steht gefällig da: Der überarbeitete Honda CR-V. (Quelle: t-online.de)

Steht gefällig da: Der überarbeitete Honda CR-V. (Quelle: t-online.de)

Autsch! Den Kopf an der Heckklappe angehauen. Die öffnet wirklich nicht hoch. Und trotzdem ist nicht alles unangenehm an dieser Konstruktion, wie wir noch sehen werden. Im Test: Der neue Honda CR-V 1,6 i-DTEC Executive 4WD.

Honda CR-V: Leicht zu bewegen

Der Kopfstoß ist vergessen, jetzt heißt es starten statt warten. Moment noch: Wir sitzen hier übrigens in einem der weltweit meistverkauften SUV. Von Januar bis September 2014 wurden über eine halbe Million Honda CR-V weltweit unter das Volk gebracht - so viele wie kein anderes Kompakt-SUV. Jetzt aber wirklich los.

Angelassen wird der Selbstzünder über einen roten Knopf, der die 160 PS und maximalen 350 Newtonmeter Drehmoment zum Leben erweckt - und das verhältnismäßig leise. Die sechs Gänge flutschen leicht und locker durch die Gassen, der gut 1700 Kilo schwere und exakt 4,60 Meter lange Allradler (die Hinterachse schaltet sich nur bei Traktionsverlust zu) macht auf der Straße einen deutlich leichteren Eindruck.

UMFRAGE
Was ist Ihre Meinung zum Honda CR-V?
Abstimmen 1
Abstimmen 2

Diesel macht seine Sache gut

Ohne Murren erledigt der neue 1,6 i-DECT Zwischensprints auf Landstraße und Autobahn, neigt kaum zum Wanken und kommt auch mit Windgeräuschen erstaunlich gut zurecht. Die Federung ist moderat straff, niemand muss Beschwerden an Rücken und Wirbelsäule befürchten. Erfreulich ist auch der Verbrauch - mit sechs Litern Diesel kommt man bei nicht allzu forscher Fahrweise hin.

Innen geht es aufgeräumt zu. Schnell findet sich der CR-V-Neuling zurecht, die Anzeigen sind übersichtlich gestaltet. Die (Plastik-)Materialien sind sauber verarbeitet, das eine oder andere Chromelement hübscht den ansonsten in Anthrazit gehaltenen Innenraum auf. In der höchsten Ausstattung "Executive" gehört das gigantisch große Panoramaglasdach dazu.

Nur Millimeter-Fetischisten werden sich über das eine oder andere zu großzügig geratene Spaltmaß echauffieren. Zentimeter-Fetischisten werden dagegen die wuchtig geratene C-Säule kritisieren - und in der Tat ist die Sicht nach hinten eingeschränkt.

Umständlich versteckter CD-Player

Eine CD einzulegen, ist allerdings etwas umständlich. Dann muss erst per Tastendruck der sieben Zoll große Bildschirm aufgeklappt , die CD eingelegt und der Monitor wieder geschlossen werden. Das geht einfacher, aber immerhin bieten die Japaner noch einen CD/DVD-Slot an; das ist ja längst nicht überall mehr Standard. Und gegen die Bedienung des neuen Honda-Connenct-Infotainment-Systems (auf Android basierend) lässt sich gar nichts einwenden - das funzt.
 
Nichts zu beanstanden gibt es auch bei den Assistenzsystemen, da ist der Honda CR-V auf der Höhe der Zeit. Für knapp 2000 Euro offeriert Honda das All-inclusive-Paket "Honda Sensing": Vom aktiven Spurhalteassistenten über adaptive Geschwindigkeitsregelung bis zum Kollisionswarnsystem ist jede gängige Funktion enthalten, die das Fahren sicher und entspannter macht.

In der dritten Generation 
Der Honda Jazz mit alten Stärken und neuen Vorzügen

Mit mehr Platz, höherer Variabilität und innovativer Technologie will der Kleinwagen punkten. Video

Platz lässt sich im Handumdrehen schaffen

Am stärksten trumpft der Honda CR-V aber in den Disziplinen auf, die man beim Kauf eines SUV unbedingt erwartet: Raum und Variabilität. Vorne und hinten ist Platz en masse, auf keinem der Sitze fühlt man sich eingeengt. Komplettiert wird das mehr als zufriedenstellende Platzangebot mit einem 589 Liter fassenden Kofferraum. Der lässt sich auf bis zu 1669 Liter erweitern. Dank des Umklappsystems "Easy-fold-down" ist das ganz einfach: Die hinteren Sitzflächen senken sich beim Umlegen der Lehnen (auch in der Neigung verstellbar) ab, so dass eine fast ebene Ladefläche entsteht.

Vielleicht können andere SUV in manchen Einzeldisziplinen heller glänzen, doch der CR-V hat keine echten Schwächen. Das SUV ist ebenso praktisch wie geräumig, die Optik ist weder abschreckend noch übertrieben lifestylig: Der neu gestaltete Grill und das ebenfalls frische Heck mit den quer verlaufenden Chromlamellen steht dem CR-V gut.

Anzeige 
Honda CR-V suchen und finden

Autosuche leicht gemacht. Finden Sie Ihren neuen Gebrauchten. Jetzt suchen

Der Diesel ist kraftvoll und genügsam; auch Assistenz- und Konnektivitätssysteme sind auf der Höhe der Zeit. Auch gegen den Einstiegspreis von 23.490 Euro für die Basisvariante lässt sich nichts sagen, das ist etwa im Mittelfeld der Mitbewerber. Ein Mazda CX-5 beispielsweise ist ähnlich teuer, von den deutschen Premiumanbietern müssen wir nicht reden.

P.S: Die elektrisch zu bedienende Heckklappe klappt in der Tat höchstens bis 1,80 Meter Höhe - schließt dafür aber auch sehr tief. Das hat aber den folgenden Vorteil: Die Ladehöhe ist auf Knietiefe, nicht nur sperrige Güter lassen sich so bequem einladen. Und das ist ja das größte Plus des CR-V.

Zu den technischen Daten

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal