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Mini Cooper S Clubman: Autotest: It's cool, (Club-)man!

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Mini Cooper S Clubman im Test  

It's cool, Clubman!

27.09.2015, 14:31 Uhr | t-online.de,

Mini Cooper S Clubman: Autotest: It's cool, (Club-)man!. Schön exzentrisch: Der neue Mini Cooper S Clubman. (Quelle: t-online.de)

Schön exzentrisch: Der neue Mini Cooper S Clubman. (Quelle: t-online.de)

Das geht ja gut los: Wo zum Teufel startet man den Wagen? Ah, das ist ja der Toggle Switch1. Obwohl feuerrot, will dieser Schalter erst einmal gefunden werden. Der neue Mini Cooper S Clubman ist anders als die anderen. Und weil er ein (Ur-)Brite ist, wird es in diesem Text von Fremdwörtern nur so wimmeln. Aber keine Bange - wir erklären alles. Gentlemen - start your engines.

Mini Clubman: Neues Türenkonzept

Sportlich, sportlich, kleiner Mini: Typische Kulleraugen mit Chromeinfassungen, angedeuteter Hexagonal-Grill, ein markanter Powerdome auf der Motorhaube und nicht zu übersehen: Air Curtains2 in den Lufteinlässen, Air Breather3 dahinter und Side Scuttles4 untendrunter. Da macht der Mini wirklich auf dicke Hose. Und das bei deutlich geänderten Abmessungen: Der coole Brite ist satte 27 Zentimeter länger und neun höher geworden.

Hinten - und das ist wohl das auffälligste Merkmal - prangen zwei Griffe und zwei Heckscheibenwischer: Der Mini Clubman geht mit seinen Split Doors5 jetzt als echter Sechstürer durch. Oder ist es ein Vier-plus-zwei-Türer? Shooting Brake neu definiert? Egal, darüber streiten wohl nur Erbsenzähler. Vorbei ist jedenfalls die Zeit, als es nur auf der Beifahrerseite eine hintere Tür gab - und die auch noch hinten angeschlagen war.

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Die Split Doors haben zwar in der Praxis beim Beladen weder einen Vor- noch einen Nachteil gegenüber einer herkömmlichen Heckklappe - aber egal: Sieht cool aus, zumindest von außen, denn von Innen ist der Blick nach hinten in die vertikal geteilte Scheibe etwas irritierend. Dank "Easy-Opener6"-Funktion öffnen sich die beiden "Flügeltüren" mithilfe eines Fußschwenks. "Easy Close" geht aber nicht, da ist noch Handarbeit angesagt.

Gewaltiges Rundinstrument dominiert den Innenraum

Nicht irritierend, aber irre geht es im sehr schick und wertig gemachten Innenraum weiter: Das Suppenteller-große, zentrale Rundinstrument kommt mit LED-Lichtring: Schaltet sich die Stopp-Start-Automatik an, kreist ein grünes Licht um die Scheibe. Inmitten des Suppentellers ist der Bildschirm montiert. Wie bei BMW lassen sich auch im Clubman die Funktionen über ein auf der Mittelkonsole platzierten Dreh- und Drück-Schalter steuern - einfach und zu leicht verständlich.

BMW allerdings setzt auf einen "Fahrerlebnisschalter", bei Mini ist es ein Drehring unter dem Schaltstock. Darüber lassen sich die Fahrmodi "Sport" "Midi" und "Green" steuern. "Für maximalen Go-Kart-Spaß" steht im Display bei der "Sport"-Option. Stimmt - das Gaspedal lässt sich ebenso exakt dosieren wie das Kupplungspedal. Die Schaltkulisse ist extrem knackig und passt zum Clubman besser als die Achtgang-Automatik.

Spleens müssen einfach sein

Schön exzentrisch ist zum einen die rot leuchtende Finne, sobald die Alarmanlage aktiviert ist. Ebenso ein nettes Gadget: Beim Öffnen und Schließen des Fahrzeuges wird auf Wunsch (im "Excitement-Paket") das Mini-Logo vom Seitenspiegel auf den Asphalt projiziert. Beides braucht kein Mensch - ist aber trotzdem eine nette Idee.

Länger und breiter 
Premiere auf der IAA: Mini Clubman

Der Brite punktet mit seinem direkten sportlichen Fahrverhalten. Video

Pfiffig. Der Zigarettenanzünder ist gar keiner  - sondern ein herausnehmbarer USB-Doppel-Slot. Man kann natürlich auch einen Zigarettenanzünder in den Schacht hineinstecken, aber selbstverständlich heißt es hier: "No smoking, please". Der Mini ist einfach anders - der eine oder andere Spleen passt aber gut zu dem Pfiffikus.

Fazit: Mini gar kein Mini mehr

Der Mini war und ist einzigartig und unverwechselbar - und dieser ist noch richtig hochwertig. Ein Mini ist der lange Clubman aber nur noch dem Namen nach - nicht der Größe. Mit jetzt 4,27 Meter Länge erfüllt der Premium-Brite nun Kompaktklasse-Format. Da versteht es sich fast von selbst, dass auch der Preis nicht mehr mini sein kann. Ab 27.500 Euro ist die Clubman-S-Variante zu bekommen. Aber Individualität und Exklusivität waren ja schon immer etwas kostspieliger.

Glossar Mini Cooper S Clubman

1 Toggle Switsch: Kippschalter
2 Air Curtains: Vertikale Luftöffnungen
3 Air Breather: Luftauslässe an den Radkästen
4 Side Scuttles: Seitenluke, Seitenöffnung, ein Designelement
5 Split Doors: Zweigeteilte (Heck-)Tür
6 Easy Opener: Leicht zu öffnen, berührungslos per Fußschwenk

Hier geht es zu den technischen Daten

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