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Jaguar F-Type S im Test: Handschaltung für mehr Fahrspaß

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Handschalter-Version im Test  

Weniger Komfort für mehr Fahrspaß im Jaguar F-Type

22.12.2015, 13:04 Uhr | t-online.de,

Jaguar F-Type S im Test: Handschaltung für mehr Fahrspaß. Jaguar F-Type - jetzt auch mit Handschaltung. (Quelle: Patrick Schäfer)

Jaguar F-Type - jetzt auch mit Handschaltung. (Quelle: Patrick Schäfer)

Der neue Jaguar F-Type bittet zum Tanz. Neu und zum Tanz? Ja, denn die Briten haben den Sportwagen für das Modelljahr 2016 in einem entscheidenden Detail verbessert. Das Auto-Portal von t-online.de hatte bereits die Hand am Schaltknüppel - in einem Jaguar F-Type S.

Zugegeben, die düstere und nasse Jahreszeit ist nicht ideal für einen Roadster-Test. Aber es gibt einen Lichtblick: Etwa eine Handbreit ragt dieser aus der Mittelkonsole - ein Schaltknauf. Linker Fuß, rechte Hand, dann folgt der Tanz der Füße - mit heißerem Fauchen setzt der offene Jaguar zum Sprung an. Und plötzlich ist mir das Wetter egal.

Schalt-Tanz mit wilder Musik

Schalten macht in dieser Kulisse Spaß. Die ZF-Schaltung verzichtet auf eine übertriebene Beinpresse und bietet knackig-kurze Schaltwege. Zum Tanz bringt der F-Type seine eigene Musik aus zwei großen, mittig platzierten Endrohren mit. 

Soundcheck Jaguar F-Type S

So röhrt der Kompressor-V6 aus seinem Klappenauspuff.

Soundcheck Jaguar F-Type S


Lässiger Kompressor-Punch

So laut, rauh und charismatisch der Roadster sein Lied singt, so locker schüttelt er die Leistung von 380 PS aus seinem Frontmotor. Immer auf dem Sprung, serviert der Kompressor-bestückte V6 460 Newtonmeter Drehmoment, die an die Hinterräder geschickt werden. Dabei spielt es angesichts der Leistung fast keine Rolle, in welchem der sechs Gänge ich den Sportwagen bewege.

Handarbeit dauert etwas länger

Wer die Katze kitzelt und schnell schaltet, kann in 5,5 Sekunden Landstraßen-Tempo erreichen und so den Spoiler zum Ausfahren bewegen. Die Automatik ist zugegeben schneller - aber die Handarbeit macht einfach mehr Spaß als "digitales" Vollgas. 

Dank der feinfühligen elektromechanischen Lenkung und der ausgeglichenen Gewichtsverteilung durcheilt der Roadster Kurven forsch und wird auch auf schnellen Autobahn-Etappen nicht zappelig.

Sport und Komfort schließen sich nicht aus

Denn der Sportwagen ist ein echter Jaguar. Keine Schmusekatze, aber auch nicht übertrieben hart. Die gut einstellbaren Ledersitze erweisen sich als bequem, und das straffe, adaptive Fahrwerk lässt den Fahrer niemals über die Fahrbahnbeschaffenheit im Unklaren.

Foto-Serie mit 19 Bildern

Weniger Gewicht, weniger Kosten, mehr Fahrspaß

Es gibt noch weitere gute Nachrichten: Der Roadster wird durch den Verzicht auf die Automatik immerhin um zehn Kilogramm leichter. Und weniger bedeutet hier noch mehr, da der Geldbeutel deutlich praller bleibt - das neue Getriebe ist 2500 Euro günstiger. Das authentischere Fahrgefühl - einfach (un)bezahlbar. 

Technische Daten und Preis: Jaguar F-Type S Sechsgang-Schaltgetriebe

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