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VW Touareg V6 TDI im Test: Ruhig, Brauner!

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Ein angenehmer Ausritt  

VW Touareg V6 TDI: Ruhig, Brauner

13.12.2015, 11:26 Uhr | t-online.de, tb

VW Touareg V6 TDI im Test: Ruhig, Brauner!. Ein PS neben 262 PS: Der VW Touareg V6 TDI. (Quelle: t-online.de)

Ein PS neben 262 PS: Der VW Touareg V6 TDI. (Quelle: t-online.de)

Er gehört eigentlich schon zum alten Eisen: 2002 kam der VW Touareg auf dem Markt, seit 2010 ist die zweite Generation am Start, im Oktober 2014 gab es noch ein Facelift. Was hat das alte Schlachtross noch drauf?

Hoch zu Ross thront der Fahrer auf dem hellen, weichen Ledergestühl. Wer im Comfort-Modus unterwegs ist, weiß, wie sich Kutscher auf dem Bock fühlen: Da rutscht man in Kurven schon ordentlich im Polster von links nach rechts und wieder zurück.

Diese Einstellung wähle also nur, wer partout nicht auf Schunkeln und Wanken verzichten will - oder im holprigen Gelände unterwegs sein will. Deutlich straffer und ausgewogener und damit angenehmer fährt man im "Normal"-Modus, der auch den "Sport"-Modus überflüssig macht - zu gering ist der Unterschied. 

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VW Touareg mit seidig laufendem Sechszylinder

Unter der Haube des braun-metallicfarbenen SUV arbeitet ein Triebwerk der alten Sorte. Und das ist auch gut so. Kein absurd aufgepumpter Vierzylinder, sondern ein Sechszylinder-Turbo alter Schule.

Der passt bestens zu dem Zweitonner: Der V6 TDI brummt tiefenentspannt vor sich hin, schüttelt sich kaum, murrt nicht und bleibt auch bei forscherem Tritt aufs Gaspedal angenehm leise; jederzeit kraftvoll-gelassen schiebt er den Touareg voran. 

Aber natürlich kann der große Braune auch losgaloppieren, wenn man ihm die Sporen gibt - dank bulligem 500 Newtonmeter Drehmoment und 262 PS. Die 8-Gang-Automatik lässt keinen Zweifel daran, dass sie den furiosen Ausritt vollends unter Kontrolle hat - wenn auch beim Stufenwechsel zuweilen ein Zucken durch den Wagen fährt.

Erfreulich - der Braune muss nur selten an die Tränke: Knapp zehn Liter Dieselkraftstoff gönnte sich der dicke Wolfsburger im Schnitt. Ein akzeptabler Wert für ein derartiges Trumm; damit ist 1000 Kilometer lang kein Diesel-Nachschub notwendig - auch, weil der Tank mit 100 Litern Fassungsvermögen riesengroß ist.

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Auch für schlechtes Geläuf geeignet

Aber natürlich: Der Touareg ist kein Rennpferd für kurze Sprints, eher ein Arbeitstier. Deshalb ist er auch in Feld, Wald und Wiese ein nützlicher Begleiter: Allradantrieb mit sperrbarem Differenzial, Luftfederung bzw. Höherlegung mit einer Bodenfreiheit über 20 Zentimeter - damit ist man mit festem Grip auf matschigem oder unwegsamen Geläuf unterwegs.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Toaureg sich auch als 1A-Zugmaschine und Transporter bestens eignet. 3,5 Tonnen lassen sich an die Anhängerkupplung hängen, die maximale Zuladung liegt bei 800 Kilogramm. Und auch der Kofferraum bietet mit mindestens 700 Litern Volumen mehr als genügend Platz für Sattel, Reitergerte, -stiefel & Co.

Groß und aufgeräumt im Inneren

Innen geht es erwartungsgemäß und VW-typisch übersichtlich und aufgeräumt zu. Die Funktionen der diversen Schalter erschließen sich sofort; wer einmal in einem Golf Platz genommen hat, kommt auch im zwei Nummern größeren Touareg bestens zurecht. Zudem bietet das SUV - auch erwartungsgemäß - auf den vorderen Sitzplätzen Raum fast ohne Ende. Allein die Mittelkonsole hat Ausmaße einer kleinen Kommode. Durstige Kehlen bekommen ohne Probleme zwei Liter-Flaschen Wasser in die beiden Cupholder. 

Fazit VW Touareg

Auch wenn der Touareg in die Jahre gekommen ist - das Gnadenbrot hat er noch nicht verdient: VWs großes SUV fühlt sich auf befestigten Straßen ebenso wohl wie neben der Piste und bietet Platz fast ohne Ende. Wer allerdings öfter durch Matsch und Moder reitet, sollte die Finger von der hellbeige-braunen "Cappuccino-Ausstattung" lassen. Zu schnell sind die hellen Sitze und Fußmatten - Sie ahnen es schon - bräunlich verschmutzt.

Hier geht es zu den technischen Daten VW Touareg V6 TDI

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