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Rolls-Royce Dawn: Sonnenterasse der Superlative

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Sonnenterrasse der Superlative

14.03.2016, 09:26 Uhr | Stefan Grundhoff, press-inform

Rolls-Royce Dawn: Sonnenterasse der Superlative. Rolls-Royce Dawn: Entspannt reisen mit bis zu drei Freunden. (Quelle: James Lipman)

Rolls-Royce Dawn: Entspannt reisen mit bis zu drei Freunden. (Quelle: James Lipman)

Der Rolls-Royce Dawn ist seit langem das erste Cabriolet, in dem vier Personen kommod miteinander reisen können. Der beste Platz an der Sonne muss dabei nicht zwangsläufig vorne sein.

Designer von Cabriolets und Coupés haben es bekanntlich etwas leichter als andere, denn die eleganten Formen dieser Fahrzeugklassen sprechen das Auge einfach stärker an. Seichte Designlinien werden deshalb oftmals mit einer kraftvollen Karosserie und einer entsprechend souveränen Motorisierung gepaart. Der Rolls-Royce Dawn macht hier keine Ausnahme.

Plötzlich ein anderes Auto

Wollte man es wenig charmant ausdrücken, ist der 5,29 Meter lange Brite mit geschlossenem Dach das schönste Coupé, das Rolls-Royce je gebaut hat. Doch 22 Sekunden später, nachdem sich die 4,7 Quadratmeter schwere Stoffmütze erst in den Himmel erhoben und dann im Hinterwagen versenkt hat, ist das mindestens 329.630 Euro teure Luxusgefährt ein völlig anderes Auto.

Jeder Kilometer wird so stilvoll inszeniert, wie man es von einer automobilen Sonnenterasse der Königsklasse erwarten darf. Die Luftfederung lässt den 2.560 Kilogramm schweren Koloss über alle nur erdenklichen Unwägbarkeiten der Fahrbahnoberfläche hinwegsegeln. Das gewohnt einen Hauch zu dünne und nach wie vor unbeheizte Lederlenkrad, frei von tastbaren Nähten, lässt einen zusammen mit den perfekten Ledersitzen nach wenigen Sekunden spüren, in einem Rolls-Royce zu sitzen.

Der Dawn ist dabei ein Reisecoupé allererster Güte. Fahrtwinde ziehen weitgehend unabhängig von der Geschwindigkeit Dank vielfach gefüttertem Dach und Doppelglas rundum an den Insassen vorbei. Bei geöffnetem Top wird es hinten schnell stürmisch. Doch die Reisenden genießen die üppigen Platzverhältnisse und den Reisekomfort eben nicht nur vorne, sondern auch auf den beiden Einzelsitzen im Fond, wo separate Klimatisierungen und eine Sitzheizung den Aufenthaltswert steigern.

Was fehlt, sind beheizte Paneele in den Türen oder den Mittelarmlehnen, die man bei anderen Modellen – auch aus dem BMW-Konzern – längst finden kann. Dafür werden die Fondbesetzer auf dem belederten Luxusgestühl mit einem perfekten Blick auf die "Flying Lady" entschädigt. "Wir haben die Figur extra ein Inch höher gesetzt", erklärt Chefdesigner Giles Taylor, "so ist sie nun auch aus dem Fond perfekt zu sehen."

Eindruck schinden gehört in dieser Liga mehr als irgendwo sonst dazu. Schließlich gibt es auch andere Luxuscabriolets, die einem jedoch nicht derart hintergründig die Sinne rauben wie der Dawn. Dass das Windschott nur die vorderen Insassen schützt und dann wenig standesgemäß auch noch manuell installiert und bedient werden muss, führt es im Alltag wohl eher ad absurdum. Schließlich will man sich damit auch nicht den 260 bis 321 Liter großen Laderaum verbauen.

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Nicht nur zum Cruisen geeignet

Wer denkt, dass er in dem über 2,5 Tonnen schweren Luxusgefährt nur lässig cruisen kann, sieht sich ziemlich bald eines Besseren belehrt. Kaum merklich beschleunigt der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbo den Briten zu jeder nur erdenklichen Geschwindigkeit.

Das stattliche Drehmoment von 780 Nm steht glücklicherweise meist geräuschlos ab niedrigen 1.500 Umdrehungen zur freien Verfügung - 571 PS sei Dank. Dass bei 250 km/h Schluss ist, obschon der Rolls-Royce Dawn Richtung 300er-Marke laufen könnte, stört am Steuer der Cabrioversion weniger als im sportlicher positionierten Wraith. Aussteigen will man ohnehin nicht, nachdem man einmal Platz genommen hat.

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