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Kampfflieger: Mirage III unterm Hammer

23.03.2016, 15:57 Uhr | wanted.de

Mirage III unterm Hammer. Die Mirage III zählt zu Frankreichs berühmtesten Kampfflugzeugen. (Quelle: imago/Ulmer)

Die Mirage III zählt zu Frankreichs berühmtesten Kampfflugzeugen. (Quelle: Ulmer/imago)

Fans von Militärflugzeugen sollten sich diese Auktion nicht entgehen lassen. Demnächst kommt in Cannes ein französischer Kampfjet aus den 60-er-Jahren unter den Hammer. Wer die Mirage erwirbt, muss allerdings noch viel Bastelarbeit in das Objekt stecken. 

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Am Ostersonntag versteigert das Auktionshaus Besch neben zahlreichen Kunstgegenständen - unter anderem von Pablo Picaaso - eine Mirage III E. Der Kampfflieger absolvierte 1961 seinen Erstflug und kam später in einer Flugstaffel in den Ardennen zum Einsatz. Anschließend kaufte ein Privatmann das Flugzeug

Schweiz kaufte die Mirage III

Der französische Flugzeugbauer Dassault entwickelte und baute die Mirage III Mitte der 50-er-Jahre. Das Flugzeug war eines der wichtigsten Modelle von Frankreichs Luftwaffe nach dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Maschinen kamen auch in den Export. Auch die Schweizer Luftwaffe flog lange Zeit Mirage-Kampfflieger dieses Typs. Das Modell, das nun zur Versteigerung kommt, zählt zur Baureihe Mirage III E, von der der Hersteller 532 Stück baute. Das sind knapp ein Drittel aller Mirage-III-Flieger.

Die Mirage III E kommt auf eine Länge von 15 Metern und schaffte doppelte Schallgeschwindigkeit. Die Franzosen nutzten Maschinen dieses Typs auch zum Transport taktischer Nuklearwaffen. Solche Waffen und die Bordbewaffnung wird der mögliche Käufer aber vergeblich suchen. Die Maschine wurde schon vor dem letzten Verkauf komplett demilitarisiert. Auch das Radar ist nicht mehr an Bord. Fliegen kann die Mirage auch nicht mehr, da das Triebwerk ebenfalls entfernt wurde.

Schnäppchen mit Haken

Immerhin ist die Maschine vergleichsweise günstig. Auf 30.000 bis 50.000 Euro schätzt das Auktionshaus den möglichen Erlös. Doch die Sache hat für den Käufer einen Haken. Die Maschine ist in ihre Einzelteile zerlegt und muss erst noch zusammengebaut werden, was ebenfalls ins Geld gehen dürfte. Überdies brauchen die Käufer noch eine Exportgenehmigung.

Auktionen von Kampflugzeugen sind übrigens ein höchst seltenes Ereignis. Für Mirage-III-Maschinen wurden bei den wenigen Versteigerungen auch schon Preise von mehr als 100.000 Euro gezahlt, allerdings für zusammengebaute Maschinen. In einer anderen Liga spielen ältere Flieger. So erlöste im vergangenen Jahr eine Spitfire aus den 40-er-Jahren bei einer Auktion rund 4,35 Millionen Euro.

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