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Mercedes C 250d Coupé: Mittelklasse-Coupé fährt in der Luxusklasse

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Mittelklasse-Mercedes im Test  

Der Glanz der S-Klasse strahlt bis zum C-Coupé

13.04.2016, 14:08 Uhr | , t-online.de

Mercedes C 250d Coupé: Mittelklasse-Coupé fährt in der Luxusklasse. Mercedes C 250 d Coupé - luxuriös und sportlich. (Quelle: Patrick Schäfer)

Mercedes C 250 d Coupé - luxuriös und sportlich. (Quelle: Patrick Schäfer)

Das C im neuen C-Klasse Coupé könnte trotz aller Sportlichkeit zum Beispiel auch für Comfort oder Clean Diesel stehen. Im Test zeigt sich: Das C ist eigentlich ein S.

Wie sich die Zeiten ändern: Früher wäre es ein Sakrileg gewesen, einen 190er mit der übermächtigen S-Klasse zu vergleichen. Heute dagegen soll der Glanz des Luxusliners auch auf die kleineren Modelle strahlen. 

Mercedes C 250 d Coupé: geschrumpftes S-Klasse Coupé

Und besonders das Mittelklasse-Coupé ähnelt der zweitürigen S-Klasse frappierend. Wie ein etwas geschrumpftes Abbild trägt auch der 4,68 Meter lange Zweitürer eine organisch inspirierte Blechhülle. An der Front bogenförmige LED-Brauen, Licht- und Schattenspiele in der Seite und ein sanft gewölbtes Dach, das zum knackigen Heck führt. Das wiederum durch die fein verästelten LED-Leuchten betont breit wirkt. 

Mercedes C-Klasse Coupé: Eleganz und Sportlichkeit

Mercedes C-Coupé und AMG C 63 S Coupé sehen ähnlich aus, haben aber wenige Teile gemeinsam.

Mercedes C-Klasse Coupé: Elegant und sportlich


Das macht das C-Klasse Coupé zum Hingucker in zweierlei Hinsicht: Es schindet erstens mächtig Eindruck und bringt zweitens die Frage nach der Klassenzugehörigkeit auf.

Luxuriöser Innenraum

Eine Frage, die im Innenraum relativ schnell beantwortet wird. Statt eines Doppelmonitors findet der Fahrer hier "nur" eine analoge Instrumentierung und ein aufgesetztes Display auf der Mittelkonsole vor. Und zählt dort nur drei statt vier Lüftungsdüsen.

Doch hüllt auch die C-Klasse die Insassen in ein gemütliches Ambiente aus warmem Holz, kühlem Metall und weichem Leder. Die Sitzposition im vollklimatisierten Sitz mit elektrischer Verstellung ist tief, aber komfortabel. Auch der Seitenhalt ist gut.

Fein verarbeitet

Die Verarbeitung ist spürbar auf hohem Niveau. Dafür nur ein paar Beispiele: Das feine, hörbare Klicken, wenn die runden Lüftungsdüsen wieder in ihre Mittelposition einrasten. Der geriffelte Lautstärkeregler aus Metall. Das offenporige Holz auf der Mittelkonsole, welches aus einem Stück gefertigt ist. Der Deckel für die darunter liegenden Cupholder wurde passgenau ausgeschnitten. Sauber gemacht! 

Mit Sicherheit glänzen

Eine ganze Armada von Assistenzsystemen arbeitet auch in der C-Klasse. Hier muss - ein entsprechender Geldbeutel vorausgesetzt - auf nichts verzichtet werden. Auch ein Head-up-Display und der von mir inzwischen geliebte Stau-Assistent sind an Bord.

Gurtbringer fährt aus

Es gibt aber noch eine Gemeinsamkeit mit den großen Brüdern - zumindest gegen Aufpreis: Auch hier heißt es erst Motor anschalten, dann kommt der elektrische Gurtbringer - und danach folgt das Anschnallen.

Diesel mit ordentlich Druck

V8-Motoren findet man im C-Klasse Coupé erst in der AMG-Version. Es ist eben keine S-Klasse. Aber der getestete 250 d ist mit 204 PS Leistung schon potent genug. Und im C-Klasse Coupé fühlen sich 500 Newtonmeter Drehmoment aufgrund der geringer ausfallenden Maße und Masse auch zackiger an als im S-Klasse Coupé. Großen Anteil daran hat die leichtgängige, aber präzise Lenkung. Für schnelle und kaum spürbare Gangwechsel sorgt die neue Neungang-Automatik.

Soft und hart im Nehmen

Auch wenn man in der Mittelklasse auf die Wankstabilisierung "Active Body Control" der S-Klasse verzichten muss, fährt man fast wie auf Wolken. Das aufpreispflichtige Airmatic-Fahrwerk bügelt einfach alles weg - auch bei sportlicher Fahrweise.

So fühlt man sich mit dem C 250 d Coupé auf kurvenreichen Landstraßen ebenso wohl wie auf der Autobahn. Dort stören nur die ab Tempo 140 km/h deutlich vernehmbaren Windgeräusche an den rahmenlosen Türen.

Aber der Benz lässt sich auch gerne im Stand treten - nämlich unters Heck. Einen Knopf zum Öffnen des 400 Liter fassenden Kofferraumes gibt es außen nämlich nicht mehr. Dafür lugt beim Rückwärtsfahren ein Kamerauge unter dem Stern hervor.

Fazit C-Klasse Coupé: Teurer Luxus

Wie ein kleines S - Mercedes baut auch seine Mittelklasse zu einer ganzen Fahrzeugreihe um - Limousine, Kombi, Coupé und Cabrio stehen zur Verfügung.

Sowohl beim Design, bei der Ausstattung und beim Komfort müssen solvente Kunden keine Abstriche machen. Und beim Fahrverhalten gefällt die C-Klasse mit sportlicherem Anstrich. Der top ausgestattete Testwagen kratzt zwar schon an der 70.000-Euro-Marke, bietet dafür aber auch Luxusklasse-Feeling. 

Weiter zu den technischen Daten Mercedes C 250 d Coupé

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