Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Fahrberichte >

IIHS-Scheinwerfer-Test 2016: Viele deutsche Modelle fallen durch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Großer IIHS-Scheinwerfer-Test 2016  

Viele deutsche Modelle fallen durch

01.04.2016, 16:22 Uhr | Auto, Motor und Sport I Roman Domes

IIHS-Scheinwerfer-Test 2016: Viele deutsche Modelle fallen durch. Das Insurance Institute for Highway Safety hat 82 Lichtsysteme für 31 Autos getestet.  (Quelle: IIHS)

Das Insurance Institute for Highway Safety hat 82 Lichtsysteme für 31 Autos getestet. (Quelle: IIHS)

Das amerikanische "Insurance Institute for Highway Safety" hat die Scheinwerfer der Mittelklasse getestet - mit ernüchterndem Ergebnis: Deutsche Modelle schneiden schlecht ab, vor allem ein Hersteller kann so überhaupt nicht überzeugen.

Von 31 getesteten Fahrzeugen beim großen IIHS-Lichttest 2016 konnte nur ein einziges Fahrzeug die Note "gut" einheimsen. Keines der weiteren 30 Autos kam über ein "akzeptabel" hinaus; neun schnitten "grenzwertig" ab, zehn fielen mit "schlecht" glatt durch.

Insgesamt 82 Lichtsysteme beim IIHS-Lichttest 2016

Das IIHS hat beim Lichttest 2016 unterschiedlichste Scheinwerfer-Typen getestet, insgesamt waren es 82 Leuchtsysteme an 31 Autos. Darunter war natürlich auch das zumeist standardmäßig verbaute Halogenlicht, Xenon-Scheinwerfer und solche, die mit moderner LED-Technik arbeiten. Laser-Scheinwerfer sind in den USA momentan noch nicht gestattet.

So leicht stehlen Diebe Autos mit "Keyless"-Funktion

Autos mit dem Komfort-Schließsystem "Keyless" sind deutlich anfälliger für Diebstähle, als Fahrzeuge mit herkömmlichen Schließsystemen.

So leicht stehlen Diebe Autos mit "Keyless"-Funktion.

(Quelle: ADAC)


Getestet wurden die Probanden auf einem abgesperrten Gelände. Ein spezielles Gerät misst die Lichtmenge bei unterschiedlichen Fahrweisen: bei gerader Fahrt, in einer scharfen Links- und Rechtskurve sowie bei leicht abknickenden Kurven. Am Leuchtsystem der Fahrzeuge wurde nichts geändert, sie wurden getestet so wie sie vom Händler kamen.

Nach dem Test auf der Straße bewertete die IIHS die Lichtsysteme anhand eines hypothetischen "Ideal-Lichts", das mit einer optimalen Ausleuchtung die Sicherheit für den Fahrer selbst garantieren soll, aber auch den Gegenverkehr nicht blenden darf.

Mercedes und BMW schneiden schlecht ab

Deutsche Modelle schneiden in dem ersten Lichttest des IIHS ziemlich dürftig ab. Das schlechteste Licht hat demnach der BMW 3er, sofern er mit Halogenscheinwerfern ausgestattet ist - die gibt es in den USA ab Werk für die Modelle 320, 328 und 330.

"Der Fahrer müsste im Dunkeln stets langsamer als 35 mph (ca. 56 km/h) fahren, um ein Hindernis noch rechtzeitig erkennen und abbremsen zu können," lautet das Resumée des Insurance Institute for Highway Safety. Besser wird es sowohl beim BMW 3er als auch beim kleineren 2er dann, wenn optionale Lichtsysteme geordert werden. Das LED-System von BMW schneidet mit "grenzwertig" etwas besser, aber immer noch nicht überzeugend ab.

Als unterdurchschnittlich kann zudem die Performance von Mercedes bezeichnet werden. Beide getesteten Modelle, die C-Klasse und der CLA, schnitten schlecht ab - egal, mit welchem Lichtsystem sie ausgestattet wurden. Und auch der VW Passat erhielt keine Bestnote.

Toyota Prius hat das beste LED-Lichtsystem

Doch es trifft nicht nur deutsche Fahrzeuge, auch der Chevrolet Malibu oder der Cadillac ATS versagten im Lichttest des IIHS 2016. Besser machte es der Audi A3, der ein "akzeptabel" erreichte, genau wie auch der US-Bestseller VW Jetta oder der VW CC.

Der Sieger des Lichttests, das Auto mit dem besten Lichtsystem, kommt aus Japan: Der Toyota Prius überzeugt in seiner neuesten Generation mit hervorragender Lichtausbeute. "Die LED-Scheinwerfer im Prius geben dem Fahrer genügend reserven, auch bei 70 mph (ca. 113 km/h) noch rechtzeitig bremsen zu können, wenn plötzlich ein Hindernis auf der Straße auftaucht," lobt das IIHS das Hybrid-Auto.

Das Halogen-System ist jedoch auch beim Prius als "schlecht" bewertet worden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal