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Infiniti Q30 1,5 d im Autotest: Das ist die A-Klasse von Infiniti

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Infiniti Q30 im Test  

Das ist die A-Klasse von Infiniti

19.04.2016, 16:43 Uhr | , t-online.de

Infiniti Q30 1,5 d im Autotest: Das ist die A-Klasse von Infiniti. Der Infiniti Q30 - noch ein Premium-Kompakter. (Quelle: Patrick Schäfer)

Der Infiniti Q30 - noch ein Premium-Kompakter. (Quelle: Patrick Schäfer)

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Mercedes-Baukasten auf Basis der A-Klasse und müssen daraus ein eigenes Auto machen. Das daraus auch etwas Vernünftiges resultieren kann, zeigen die Edel-Japaner von Infiniti mit dem Q30.

Möglich wurde das Fahrzeug durch die Liaison von Mercedes mit Infinitis Mutterkonzern Nissan-Renault. Der Q30 ist der erste Kompakte von Infiniti, und er ist das erste Modell der Japaner, das in Europa gebaut wird. 

Infiniti Q30: Technisch ein Schwabe, optisch ein Japaner

Das sich hinter dem wuchtigen Design technisch eine A-Klasse verbirgt, wurde gekonnt kaschiert. Der Infiniti wirkt mit seinen schmalen Scheinwerfern weniger frontlastig, die aufgeplusterten Backen lassen ihn stämmig auf seinen vier Rädern stehen, und das Heck mit der flach stehenden Scheibe hat etwas Coupé-artiges. 

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Im Innenraum des Hybridfahrzeugs machen sich gleich zwei Bildschirme breit.

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Ein Mercedes - und ein Infiniti

Der wellenförmige Innenraum dagegen verwirrt das kundige Auge. Auf den ersten Blick sieht alles so vertraut nach Mercedes aus - schließlich stammt fast jeder Knopf aus dem Teileregal der Stuttgarter.

Aber irgendetwas ist anders: Richtig, der Bildschirm ist im belederten Armaturenträger integriert. Da haben die Japaner ihr eigenes Bediensystem untergebracht. 

Mehr Platz als in der A-Klasse

Wie in der A-Klasse ist das Platzangebot vor allem im Fond nicht sonderlich üppig. Dafür ist der Zugang zum Kofferraum breit, die Stufe nur eine Handbreit tief und das Volumen mit 430 Litern deutlich gewachsen. 

Kleiner Selbstzünder fällt etwas ab

Mit dem luxuriösen Interieur kann der Motor des Testwagens nicht mithalten. Zwar ist das Aggregat wunderbar leise, da braucht man die optionale Bose-Anlage kaum aufzudrehen.

Dafür ist der 1,5 Liter kleine Diesel (ebenfalls von Mercedes) mit 260 Newtonmetern Drehmoment und 109 PS etwas schwach auf der Brust. Überholvorgänge auf der Landstraße muss man sich damit oft verkneifen.

Hinzu kommt: Statt der aufpreispflichtigen Automatik (1900 Euro, nur für Version "Premium") muss oft das exakt schaltende Sechsgang-Getriebe bemüht werden.

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Aber einmal in Fahrt, gefällt der Fronttriebler mit einem moderat straff abgestimmten Fahrwerk, das großzügige Komfortreserven und gutmütiges Kurvenverhalten bietet. Auch mit 18-Zöllern war der Infiniti kommod unterwegs. Und relativ sparsam - am Ende wies der Bordcomputer 5,6 Liter Verbrauch aus. 

Infiniti macht Premium-Kompaktklasse günstiger

Der Infiniti ist die günstigste Art, einen kompakten Mercedes zu fahren: Der Q30 1,5d Active Compact startet gut 1200 Euro günstiger als der A 180 d (vormals CDI), der ab 27.435 Euro erhältlich ist.

Die A-Klasse von Infiniti

Und im Vergleich zu fehlgeschlagenen Experimenten wie beispielsweise der Ehe zwischen Chrysler und Lancia haben es die Japaner trotz vieler Gleichteile geschafft, dem Q30 einen eigenständigen Charakter zu verpassen. Der schwungvolle Kompakte kann mit stilvollem Ambiente und komfortablem Fahrverhalten aufwarten. Und dass die Mercedes-Bauteile dem Infiniti einen soliden Anstrich geben, ist vermutlich nicht ganz ohne Absicht geschehen.

Gebaut wird der Q30 zusammen mit dem QX30 im britischen Sunderland - nebenan laufen Nissan Qashqai, Note und Juke sowie das Elektroauto Leaf vom Band.

Zu den technischen Daten Infiniti Q30 1,5d Premium Tech

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