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Mitflugzentralen: Trampen im Privatflieger

03.02.2017, 12:59 Uhr | dpa

Mitflugzentralen: Trampen im Privatflieger. Mitflugzentralen bringen Privatpiloten und Fluggäste zusammen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mitflugzentralen bringen Privatpiloten und Fluggäste zusammen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Shared-Economy erreicht nun auch den privaten Luftverkehr. Während Reisende schon seit Jahrzehnten Geld mit Mitfahrzentralen sparen, ist der Mitflug im Privatflieger noch vergleichsweise neu. Dabei bietet diese Art des Transports gerade für Luftfahrtenthusiasten ungeahnte Möglichkeiten.

Kleine Propellerflugzeuge sind die Domäne der Hobbypiloten. Das heißt aber nicht, dass diese Maschinen keine ernstzunehmenden Verkehrsmittel sind. Das haben sich auch einige Start-ups gedacht und Mitflugzentralen ins Leben gerufen. Sie heißen Coavmi, Flyt.club, Skyüber oder Wingly und ermöglichen jedem, relativ schnell von A nach B zu kommen oder einfach aus Spaß oder Interesse in einer Cessna, Piper oder Robin mitzufliegen. Selbst Hubschrauber-, Leichtflugzeug-, Jet- oder Ballon-Reisen finden sich in den Angeboten.

Attraktive Rundflüge im Angebot

Neben Flügen über lange Distanzen, etwa von Hamburg nach St. Moritz, bieten Piloten auch Rundflüge über diverse Städte und Regionen an. Dazu zählen auch attraktive Rundflüge in den Alpen. Bei Flyt.club und Wingly finden sich zahlreiche Startflughäfen in Deutschland, während bei Coavmi und Skyüber Flugrouten mit Ausgangspunkten in anderen europäischen Ländern dominieren. Preislich liegen die Flüge meist zwischen 20 und 200 Euro. Je nach Ziel und Flugdauer werden die Passagiere in Zeiten der Billigflieger kaum Geld sparen können. 

Kein Bordservice

Und auch einen Bordservice wird man in den kleinen Flugzeugen nicht erwarten können. Und eine Toilette gibt es in den kleinen Maschinen auch nicht.

Dafür punkten die Flieger mit einem ganz anderen Flugerlebnis. Je nach Privatflieger sitzen Passagiere neben dem Piloten. Die kleinen Flieger bieten eine deutlich bessere Sicht auf die Landschaft auch weil die Privatflieger nicht so hoch wie Passagierflugzeuge unterwegs sind.

Der Haken: Eine Fluggarantie gibt es nicht: Der Pilot kann jederzeit absagen, dann gibt es aber auch das Geld zurück.

Selbstkostenflüge ohne Gewinn für den Piloten

Als sogenannte Selbstkostenflüge auf Teilungsbasis, bei der ein Pilot keinen Gewinn erzielen darf, sind solche Angebote in Deutschland erlaubt: Die anfallenden Kosten für den Flug, also etwa Treibstoff, Flughafengebühren und gegebenenfalls Mietkosten des Flugobjekts, werden auf alle der in der Regel zwei bis sechs Mitflieger, einschließlich des Piloten, aufgeteilt. Dieser profitiert nicht nur von Gesellschaft über den Wolken, sondern insbesondere von der Möglichkeit, einen Teil der Unkosten für sein recht kostspieliges Hobby wieder hereinholen zu können.

Während etwa bei Wingly oder Coavmi die Vermittlung gratis ist, verlangt Flyt.club für tatsächlich stattgefundene Flüge vom Passagier eine Gebühr von 10 Prozent des Sitzplatzpreises, mindestens aber fünf Euro. Bei Skyüber muss dagegen der Pilot 20 Prozent des Sitzplatzpreises als Vermittlungsgebühr abgeben.

Passagiere können Piloten bewerten

Wer nicht gleich einen passenden Flug findet, kann sich bei den meisten Anbietern E-Mail-Benachrichtigungen für die gewünschten Ankunfts- und Abflugsorte einrichten, so dass es eine Nachricht gibt, wenn passende neue Flugrouten eingestellt werden. Bevor ein Pilot Flüge teilen darf, muss er bei den Mitflugzentralen diverse Nachweise über seine Identität, Lizenzen, Flugtauglichkeit und -praxis erbringen. Außerdem können die Passagiere ihren Piloten meist auch bewerten (https://de.wingly.io , https://flyt.club , www.coavmi.com , https://skyuber.com).

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