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Bristol Cars bringt neuen Roadster: den Bullet

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Die Auferstehung einer Kultmarke

03.08.2016, 14:05 Uhr | Mario Hommen/SP-X

Bristol Cars bringt neuen Roadster: den Bullet. Nach fünfjähriger Funkstille feiert Bristol nun mit dem Bullet seine Wiederauferstehung. (Quelle: Bristol Cars )

Nach fünfjähriger Funkstille feiert Bristol nun mit dem Bullet seine Wiederauferstehung. (Quelle: Bristol Cars )

Die britische Kultmarke Bristol ist nach fünf Jahren Abwesenheit und Pleite wieder da: Aufwind soll nun ein völlig neuer Speedster bringen, der schnell ist wie eine Kugel daher auch der Name: Bullet.

Fast 70 Jahre hat sich der Autohersteller Bristol mit der Produktion exklusiver, schrulliger und sehr britischer Automobile mehr schlecht als recht über Wasser gehalten. 2011 kam die endgültige Pleite und sogleich ein neuer Investor namens Frazer-Nash, der ankündigte, die Kultmarke mit einem völlig neuen Auto in eine bessere Zukunft führen zu wollen. Jetzt ist das Auto da.

Retro, schlicht, cool

Bullet heißt der Roadster, der die alte Bristol-Formensprache äußert appetitanregend neu interpretiert. Der bullige Zweitürer mit auffallend hoher Gürtellinie verzichtet auf ein Dach. Die maximal zwei Insassen finden lediglich hinter einer kleinen Windschutzscheibe Schutz vor Fahrtwind. Markante Lüftungsschlitze, kleine Heckfinnen und schicke Charakterlinien verleihen dem aus Kohlerfaserlaminat gefertigten und auf einem Aluchassis aufsetzenden Retrokleidchen einen coolen, muskulösen Charakter.

Foto-Serie mit 9 Bildern

Leichtgewicht schafft schnellen Sprint

Für den Vortrieb ist ein potenter 4,8-Liter-V8 von BMW verantwortlich. Wie Morgan schon beim Aero 8, setzt nun auch Bristol auf dieses bei BMW offiziell bereits ausgemusterte Aggregat. Im Bullet soll der V8 374 PS sowie 490 Newtonmeter Drehmoment leisten, die wahlweise über ein Handschaltgetriebe oder eine Automatik an die Hinterräder geleitet werden. Dank der nur knapp über 1,1 Tonnen schweren Konstruktion soll der Sprint lediglich 3,8 Sekunden dauern. Obwohl mehr möglich wäre, wird die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt.

Schnieke auch im Interieur

Die großzügig mit hellbraunem Leder tapezierte Fahrgastzelle des Bristol Bullit beeindruckt mit einer sehenswerten Mischung aus modernen und klassischen Elementen. Im aufgeräumten, mit Holzapplikationen und gefrästen Aluteilen verzierten Cockpit befindet sich mittig im Armaturenbrett ein großer Infotainment-Touchscreen. Das Bordsystem nutzt die Bildschirm-Spiegel-Technik, welche die Darstellung von Inhalten gekoppelter Smartphones erlaubt. Klassisch präsentiert sich hingegen das Kombiinstrument mit fünf Rundinstrumenten.

Limitierte Auflage

Lediglich 70 Exemplare will Bristol vom Bullet bauen, der als Links- und Rechtslenker ab Januar 2017 angeboten werden soll. Der Preis dürfte bei rund 300.000 Euro liegen.

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