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Kia Sportage: Kompakt-SUV aus Korea im Check

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Kompakt-SUV fast ohne Schwächen  

Kia Sportage – einfach gut gemacht

25.10.2016, 12:56 Uhr | t-online.de, TB

Kia Sportage: Kompakt-SUV aus Korea im Check. Der Kia Sportage steht stattlich da. (Quelle: Hersteller)

Der Kia Sportage steht stattlich da. (Quelle: Hersteller)

Auch Kia lässt natürlich den SUV-Trend nicht an sich vorüberziehen: Drei der hochgebockten "Sport Utility Vehicles" haben die Koreaner mittlerweile im Programm. Zwischen dem großen Sorento und dem kleinen Niro sortiert sich ziemlich mittig der Kia Sportage ein. Und den Neuen haben wir uns näher angeschaut.

Optisch macht der Kia Sportage richtig etwas her - der Korenaer ist so frisch gezeichnet wie nur wenige SUV. Keck reckt der Koreaner seine "Tiger Nose" in den Wind, auffällig sind die weit entlang der Motorhaube reichenden Scheinwerfer. Hinten sorgen die ebenfalls großen und weit die Flanke reichenden Rückleuchten zusammen mit einer markanten Chromleiste samt Leuchtband ebenfalls für interessierte Blicke. Keine Frage - der Kia Sportage fällt auf.

Platz genommen - und schon kurz nach dem Erstkontakt ist klar: Der Sportage ist ein - und das sei als Kompliment zu verstehen - einfaches und übersichtliches Auto. Nichts an diesem Fahrzeug lässt den Fahrer bei Erstgebrauch rätseln. Die Funktion der Tasten, Schalter und Knöpfe im Cockpit erschließt sich schnell, die Instrumente und Anzeigen sind ohne viel Firlefanz gestaltet und schnell ablesbar.

Kia Sportage bietet angenehmen Komfort

Fast alles an und in diesem Auto ist zudem groß, Filigran-Design sucht man hier vergeblich. Es gibt Tasten, die sich vermutlich noch in Fäustlingen bedienen lassen, einen stattlichen Schaltknüppel oder einen mächtigen "Haltegriff" in der Beifahrertür. Und statt eines Knopfes verrichtet hier noch ein guter alter Handbremshebel seinen Dienst.

Das Interieur macht einen wertigen Eindruck: Die bequemen Teilledersitze tun Rücken und Wirbelsäule gut und bietet wohltuende Wärme ebenso wie eine frische Lüftung. Lenkrad (beheizbar) und Schaltknauf liegen satt in der Hand. Das verwendete Plastik kommt zwar im dunklen Anthrazit wenig sexy rüber, fasst sich aber nicht billig an.

Die zweite Sitzreihe kann zwar nicht längs verschoben werden, aber immerhin: Die Lehnen lassen sich im Neigungswinkel verstellen - so kann der Kofferraum zumindest ein bisschen vergrößert werden. Und in dieser Konfiguration bekommt man mindestens sechs Getränkekisten auf einer Ebene unter; das dürfte auch für den Wochenendeinkauf einer mehrköpfigen Familie mehr als ausreichend sein.

Etwas schwachbrüstiger Motor

Gerade noch so ausreichend ist die Motorisierung: Der Sportage kommt nicht ganz so sportlich daher, wie es vielleicht sein Name vermuten lässt. Die 136-Diesel-PS in Verbindung mit maximalen 373 Newtonmeter Drehmoment sind eher eine Empfehlung für Freunde des entschleunigten Reisens. Bis die 100-km/h-Marke fällt, vergehen fast elf Sekunden.

Aber der 2,0 CRDi verrichtet seine Arbeit leise - und einigermaßen sparsam. Wer Gas- und Bremspedal besonnen traktiert, darf sich über nicht einmal sieben Liter im Schnitt freuen. Und das ist für ein nicht ganz schlankes Fahrzeug mit Vierradantrieb ein ordentlicher Wert. Und für Fans der flotteren Gangart hält Kia ja noch einen mit 185 PS deutlich stärkeren Dieselmotor bereit.

Nichts zu nörgeln gibt es an der Auslegung des Fahrwerks: Der Kompakt-Koreaner rollt moderat straff über den Asphalt, auch in forscher gefahrenen Kurven kommt der knapp 4,50 Meter lange Allradler nur wenig ins Wanken.

Zudem soll der Wagen besonders im Stadtverkehr dank seines Hybridantriebs sehr sparsam unterwegs sein. (Screenshot: die-autotester)
Der neue Kia Niro Hybrid bietet als Crossover viel Raum

Zudem soll der Wagen besonders im Stadtverkehr dank seines Hybridantriebs sehr sparsam unterwegs sein.

Der neue Kia Niro Hybrid bietet als Crossover viel Raum


Fazit Kia Sportage

In Summe bietet der Kia Sportage vieles, was man von einem kompakten SUV erwartet: Der Koreaner ist praktisch, sauber verarbeitet, bietet einiges an Komfort und ist leicht und unkompliziert zu bedienen. Preislich hält sich der Koreaner ebenso zurück - die günstigste Frontantriebsvariante mit 132 PS-Benziner ist knapp unter 20.000 Euro zu erstehen. Ein vergleichbarer, etwa gleich großer VW Tiguan schlägt da bereits mit gut 6000 Euro mehr zu Buche.

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