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VW Golf 7 Facelift: So fährt sich der Bestseller

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Neuer VW Golf 1,5 TSI im Test  

Wolfsburger Update

09.02.2017, 11:55 Uhr | Jürgen Wolff, Press-Inform

VW Golf 7 Facelift: So fährt sich der Bestseller. Unterwegs im neuen VW Golf. (Quelle: Hersteller)

Unterwegs im neuen VW Golf. (Quelle: Hersteller)

VW hat den Golf 7 überarbeitet. Vor allem die Elektronik wurde auf den neuesten Stand gebracht. Und es gibt einen neuen Benzinmotor.

Die neueste Modellpflege, mit der die Wolfsburger ihren Klassiker bis zur Ablösung durch die dann achte Generation in rund zwei Jahren über die Runden bringen wollen, nennen sie schlicht: "Update".

VW Golf 7: optisch hat sich wenig getan

Mehr ist es genau genommen auch nicht - aber auch nicht weniger. Rein optisch hat sich kaum etwas getan. An Stoßfängern und Kühlergrill gab es homöopathisch kosmetische Korrekturen.

Dazu kommen Pflicht-Retuschen an den Rückleuchten. Xenonlicht-Scheinwerfer sind Vergangenheit, sie werden in Limousine und Variant durch LED-Scheinwerfer abgelöst. Wahlweise gibt es nun auch für den Golf trapezförmige Chromblenden für die Abgasanlage.

"Wir haben den Golf weiter digitalisiert"

Die eigentlichen Veränderungen gab es unter der Karosserie: "Wir haben den Golf weiter digitalisiert", sagt Entwicklungsvorstand Frank Welsch. Wohl wahr. Die Assistenzsysteme wurden durchweg auf den neuesten Stand gebracht, dazu kamen diverse Optionen für eine Vernetzung.

Im Stau zum Beispiel fährt der Golf nun dank der Kombination von automatischer Abstandsregelung und aktivem Spurhalteassistenten bis zu 60 km/h teilautonom durch den Stop-and-Go-Verkehr. Der Radarsensor ist vom unteren Lufteinlass unter das große VW-Logo auf dem oberen Kühlergrill gewandert. "Finden Sie mal ein Emblem, das wie Chrom aussieht und Radarstrahlen trotzdem durchlässt". Welsch kann sich bei dem Golf-Update auch über solche Sachen freuen.

Das Infotainmentsystem "Discover Pro" reagiert nun auf Gestensteuerung und bekommt durch die Bank größere Touchscreens. Die wirken wie Tablets und haben auch eine ähnlich hohe Auflösung. Klar, dass sich MirrorLink, Apple CarPlay und Android Auto einbinden lassen.

VW Käfer Cabrio aus dem Jahre 1979. (Screenshot: Deutsche Welle)
VW Käfer Cabrio aus dem Jahre 1979

Die Geschichte des Wagens beginnt bereits in der Vorkriegszeit.

VW Käfer Cabrio aus dem Jahre 1979

(Quelle:DW)


Neue Onlinedienste für den Bestseller

Neu sind die Onlinedienste "Guide & Inform" sowie "Security & Service", die über Apps künftig eine Vielzahl von Optionen bieten sollen - nicht nur für das Auto selbst. Möglich soll es zum Beispiel werden, dass sich unterwegs die Haustürkamera meldet und zeigt, wer auf der Matte steht. Ein Druck auf den Golf-Bildschirm öffnet dann gegebenenfalls die Tür. "DoorBird" nennt sich das.

Unterwegs ist man im neuen Golf genauso souverän wie im alten. Sitzt man nicht gerade im GTI, der nun 230 PS hat, ärgert man sich über die zu leicht gängige und schwammige Lenkung genauso, wie man sich über die präzise und knackige Handschaltung freut.

Am Platzangebot innen hat sich nichts geändert: vorne üppig, hinten so lala. Der Kofferraum bietet voll bestuhlt 380 Liter, die Türen öffnen weit.

Neuer 150-PS-Benziner im Angebot

Neu im Motoren-Angebot ist der 1,5-Liter-TSI. Der Benziner liefert 150 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern, das ab 1500 Touren anliegt. Das sorgt dafür, dass man mit dem TSI sehr schaltfaul unterwegs sein kann und auch im unteren Drehzahlbereich schnell auf Touren kommt. Offiziell braucht er 8,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 - Überholen auf der Landstraße oder das Einfädeln in die Autobahn funktionieren so souverän und stressfrei.

Der Vierzylinder läuft rund und ruhig. Dass sich im Teillastbereich immer wieder mal ein Zylinder abschaltet, merkt man allenfalls an der "ECO"-Anzeige im Kombiinstrument. Nach dem Datenblatt soll der TSI mit 5,1 Litern auf 100 Kilometer auskommen - knappe sieben Liter sind da realistischer.

Bei knapp 18.000 Euro beginnen die Preise

Wenn der überarbeitete Golf im März zu den Händlern rollt, dann steht als Preisschild mindestens 17.850 für das Basismodell davor. Der 1,5-Liter-TSI schlägt allerdings mit mindestens 26.175 Euro zu Buche.

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