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Aldi PC Medion Akoya E4050D: das taugt der Aldi Computer

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Neuer Aldi-PC glänzt in Optik und Preis

28.09.2011, 15:53 Uhr | Christian Fenselau

Aldi PC Medion Akoya E4050D: das taugt der Aldi Computer. Medion Akoya E4050D ab 29. September bei Aldi (Quelle: Hersteller)

Medion Akoya E4070D ab 29. Mai bei Aldi (Quelle: Hersteller)

Aldi verkauft ab Donnerstag, 29. September, einen günstigen "Multimedia-PC": Der Medion Akoya E4050D ist sowohl in den Nord- als auch in den Süd-Filialen des Discounters erhältlich und kostet 399 Euro. Wir sagen, ob sich der Kauf des Aldi-Computers lohnt.

Im schwarzen Hochglanzgehäuse des Medion Akoya E4050D stecken unter anderem eine 1000-Gigabyte-Festplatte, 4 GB Arbeitsspeicher und ein DVD-Brenner. Tastatur und Maus gehören zum Angebot dazu. Der Tower hat insgesamt drei USB-3.0-Anschlüsse, von denen einer von vorne erreichbar ist. Beim Prozessor setzt Hersteller Medion auf AMD. Der Hauptprozessor ist ein AMD Athlon A8-3800, eine CPU mit vier Kernen und 2,4 Gigahertz. Ihm steht der integrierte Grafikchip AMD Radeon HD 6550D zur Seite. Der Hauptprozessor kann per Turbo-Modus auf 2,7 GHz beschleunigen, gehört aber trotzdem zu den günstigeren AMD-Chips. Diese relativ neue Baureihe verbraucht im Verhältnis zu älteren CPUs weniger Strom und gibt daher im Betrieb weniger Wärme ab, was den Kühlaufwand verringert.

Eingeschränktes Softwarepaket

Vorinstalliert ist Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Fassung. Die mitgelieferte Antiviren-Software Kaspersky Internet Security 2011 ist eine gute Sicherheitslösung, die Lizenz gilt aber nur für 90 Tage. Außerdem liegt die Brennsoftware CyberLink Power2Go und das Paket Corel Draw Essentials bei. Dazu gibt es Programme von Ashampoo zur Bildverwaltung und eine eingeschränkte Version von Microsoft Office 2010.

Neuer Aldi-Computer ist keine Hochleistungsmaschine

Wie der verhältnismäßig niedrige Preis von 399 Euro vermuten lässt, ist der Medion Akoya E4050D keine Maschine für Hochleistungsanwendungen, sondern ein Tower mit Komponenten der unteren Preisklasse. Die CPU beschleunigt auf 2,7 GHz, wenn nur ein oder zwei Kerne genutzt werden. Insbesondere ältere Programme können mit mehreren Prozessorkernen oft nichts anfangen. Trotzdem ist die Taktrate nicht sehr hoch – ein höher getakteter Prozessor mit nur zwei Kernen wäre in vielen Fällen sinnvoller. Der AMD Athlon A8-3800 dürfte etwas langsamer sein als ein Intel Core i3, für Alltagsaufgaben im Büro oder Internet aber trotzdem völlig ausreichen.

Der Grafikchip HD 6550D aus der Radeon-Baureihe hat hingegen mehr zu bieten. Anders als bei den integrierten Grafikchips vom Konkurrenten Intel ist der Radeon-Chip durchaus spieletauglich. Er kann zwar nicht mit High-End-Grafikkarten konkurrieren, reicht aber für halbwegs aktuelle Spiele mit mittlerem Detailreichtum absolut aus.

Fazit: ausreichend Leistung für den Alltag

Der neue Aldi-PC in Klavierlack-Optik bietet viel Ausstattung für wenig Geld: 1000-Gigabyte-Festplatte, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 3 x USB 3.0 sind für 399 Euro kaum zu toppen. Andere Komplett-PC sind häufig mit einer kleinerer Festplatte oder einer schwächeren Grafikeinheit ausgestattet. Ebenfalls in dieser Preisklasse sind Geräte mit dem Netbook-Prozessor Intel Atom zu finden, der deutlich langsamer rechnet und daher keine Konkurrenz darstellt.

Der Medion Akoya E4050D bietet eine ausreichende Leistung für Büro und Internet, sogar grafiklastige Spiele sind möglich. Für Spezialaufgaben wie etwa Videobearbeitung ist der Medion-Tower aber weniger geeignet. Da auch Blu-ray-Laufwerk und TV-Tuner fehlen, ist die Bezeichnung "Multimedia-PC" etwas irreführend. Die Software-Beigaben sind dürftig, sinnvoller wäre zum Beispiel eine Antivirenlösung, die länger als 90 Tage nutzbar ist.

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