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Aldi-Notebook Medion Akoya P6634 ab 16.02. verfügbar

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Aldi verspricht Power-Notebook

13.02.2012, 13:54 Uhr | t-online.de, T-Online.de

Aldi-Notebook Medion Akoya P6634 ab 16.02. verfügbar. Aldi-Notebook Medion Akoya P6634 (Quelle: Hersteller)

Aldi-Notebook Medion Akoya P6634 (Quelle: Hersteller)

 

Aldi Süd bietet ab Donnerstag, 16. Februar, ein Multimedia-Notebook an – bereits das zweite Aldi-Notebook in diesem Jahr und der zweite Aldi-Computer im Februar. Das Notebook Medion Akoya E6634 (MD98930) hat einen 15,6-Zoll-Bildschirm und kostet 499 Euro. Der Discounter verspricht eine "große Festplatte" und "Hochleistungsgrafik" – wir haben uns das Angebot genauer angeschaut und sagen, ob das Aldi-Notebook einen Kauf lohnt.

Im Inneren des Medion Akoya E6634 rechnet der Hauptprozessor Intel Core i3-2350M. Der mit 2,3 mit Gigahertz getaktete Doppelkerner stammt aus der modernen Sandy-Bridge-Baureihe. Er unterstützt die Funktion HyperThreading, die zusätzliche Prozessorkerne simuliert, nicht jedoch Turbo Boost zum kurzzeitigen Erhöhen der Taktfrequenz. So kann er mit den teureren Core-i5-Prozessoren nicht mithalten, ist aber bei gleicher Taktfrequenz schneller als ältere Core-2-Duo- oder Pentium-Prozessoren.

Grafik und Festplatte der Mittelklasse

Dem Hauptprozessor steht der Grafikchip Nvidia Geforce GT 630M zur Seite, der der unteren Mittelklasse zuzuordnen ist. Immerhin lassen sich damit aktuelle Spiele wie Anno 2070 in niedrigen bis mittleren Einstellungen ohne Bildruckler spielen. Bei älteren oder weniger anspruchsvollen Spielen sind auch höhere Detailstufen möglich. Die Grafikkarte unterstützt auch das automatische Umschalten auf die integrierte langsamere Chipsatzgrafik, wenn nur wenig Leistung beansprucht wird. Das spart Strom und Kühlungsbedarf über hochdrehende Lüfter.

Die Festplatte fasst 500 Gigabyte, der Arbeitsspeicher ausreichende 4 GB. Teurere Notebooks bieten hier mehr, für Alltagsbetrieb genügt die Aldi-Ausstattung jedoch vollkommen. Der 8-Zellen-Akku dürfte dafür sorgen, dass das Notebook auch eine Weile ohne Steckdose auskommt. Leider macht Aldi keine Aussage zur Kapazität des Akkus.

Mini-Betriebssystem inklusive

Als Betriebssystem ist die 64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium vorinstalliert. Zudem lässt sich mit der Funktion Medion Fastboot in wenigen Sekunden ein Miniatur-Betriebssystem starten, das Zugriff auf Internet, soziale Netzwerke wie Facebook und E-Mail bietet. Die Schnittstellen-Ausstattung ist mit Vierfach-USB (davon zweimal USB 3.0), Gigabit-LAN, Bluetooth und Multikartenleser für ein 500-Euro-Notebook tadellos. Via HDMI lässt sich der Bildschirminhalt auf einem Flachbildfernseher anzeigen, falls der Fernseher Wireless Display (WiDi) unterstützt, lässt sich das Signal sogar drahtlos per Funk vom Notebook auf den TV-Schirm übertragen.

Aldi-Notebook ohne große Schwächen

Das Display mit einer Diagonale von 15,6 Zoll (39,6 cm) ist groß genug für Multimedia-Inhalte, bietet aber nur eine Display-Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Das ist zwar unterer Standard, aber in dieser Preisklasse absolut üblich. Full-HD-Videos können damit nur mit Qualitätsverlust betrachtet werden. Konsequenterweise hat Medion auch gleich auf ein Blu-ray-Laufwerk verzichtet, stattdessen gibt's nur einen DVD-Brenner. Auch ein DVB-T-Empfänger, der vielen Aldi-PC beiliegt, wird nicht mitgeliefert. Die Bezeichnung "Multimedia-Notebook" bezieht sich daher eher auf Displaygröße und 16:9-Seitenverhältnis sowie das für diese Zwecke ausreichende CPU-Tempo.

Fazit: Günstiges Angebot, nur wenige Alternativen

Das neue Medion Akoya P6634 steckt im gleichen Gehäuse wie das Medion-Notebook, das Aldi im letzten Dezember für 100 Euro weniger anbot. Im Inneren jedoch zeigt sich, dass Medion aktuell auch die teurere Technik verbaut hat. Sowohl CPU als auch Grafik bieten mehr Leistung und reichen für den Alltagsbetrieb absolut aus, selbst gelegentliche Spielchen sind problemlos möglich. Zu Spitzenleistungen reicht es nicht, aber für 500 Euro dürfte das auch niemand erwarten. Die Bauteile entsprechen in weiten Teilen denen, die auch schon im Januar-Notebook steckten, dort allerdings in Verbindung mit einem 17-Zoll-Bildschirm.

Das Angebot an Alternativen im Preisbereich von 500 Euro ist zwar reichlich. Wer jedoch ein Marken-Notebook mit identischer Ausstattung zum gleichen Preis sucht, wird nicht so schnell fündig, 15-Zoll-Laptops mit dezidiertem Grafikchip und USB-3.0-Anschlüssen sind in der Regel teurer. Hier bieten sich für knapp über 500 Euro beispielsweise das Acer Aspire 5750G oder das Asus K53SC an. Beide machen durch Metall-Design den deutlich wertigeren Eindruck, sind aber bei Hauptprozessor und Grafik etwas schwächer bestückt.

 
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