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Aldi-Notebook Medion Akoya E6228 (MD98980) ab Mai bundesweit bei Aldi

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Aldi-Notebook lockt mit Riesenspeicher

27.04.2012, 17:56 Uhr | t-online.de, t-online.de

Aldi-Notebook Medion Akoya E6228 (MD98980) ab Mai bundesweit bei Aldi. Medion Akoya E6228 ab 3. Mai bei Aldi (Quelle: Hersteller)

Medion Akoya E6228 ab 3. Mai bei Aldi (Quelle: Hersteller)

Der Discounter Aldi verkauft bundesweit ab 3. Mai ein Multimedia-Notebook. Das Medion Akoya E6228 (MD98980) kostet 499 Euro und ist mit einem aktuellen Intel-Prozessor und massig Arbeitsspeicher ausgestattet. Wir haben das Angebot auf seine Schwächen abgeklopft.

Optisch gibt sich das Medion Akoya E6228 eher ungewohnt, denn statt dem üblichen Hochglanzkunststoff bisheriger Aldi-Notebooks steckt die Technik dieses Mal in einem matten Gehäuse, der Bildschirm ist entspiegelt.

Das Medion Akoya E6228 hat einen 15,6-Zoll-Bildschirm (39,6 cm), der die klassenübliche Auflösung von 1366 × 768 Bildpunkten im 16:9-Format zeigt. Herzstück des Aldi-Notebooks ist der Prozessor Intel Core i3-2350. Dabei handelt es sich um einen günstigen Zweikern-Prozessor aus der aktuellen Sandy-Bridge-Baureihe, der mit 2,3 Gigahertz Takt lauft. Dem Prozessor stehen beachtliche 8 Gigabyte Hauptspeicher für Anwendungen zur Seite. Die Festplatte fasst immerhin 500 Gigabyte. Für die Grafikausgabe muss die im Notebook-Chipsatz integrierte Intel-HD-Grafikeinheit herhalten.

Medion Akoya E6228: Schwachpunkt Grafik

Der Intel-Prozessor bietet für die meisten Arbeiten eine ausreichende Rechengeschwindigkeit. Er ist für preisgünstige Notebooks konzipiert und zählt deshalb innerhalb der Core-i-Familie zu den langsameren. Im Unterschied etwa zu den Baureihen i5 und i7 fehlt im die Turbo-Boost-Funktion, mit der vorübergehend die Taktrate und damit die Rechengeschwindigkeit erhöht wird, wenn einzelne Rechenkerne brachliegen. Für 3D-Spiele eignet sich das Notebook kaum, da dem Prozessor kein separater leistungsstarker Grafikchip zu Seite steht. Viele aktuelle Spiele dürften mehr oder wenig stark ruckeln. Ältere Spiele und einfachere 3D-Anwendungen wie Google Earth sollten aber ausreichend flott laufen.

Aldi-Notebook ist reichhaltig ausgestattet

Wie von Aldi-Notebooks gewohnt, ist auch dieses Modell reichhaltig ausgestattet. An Schnittstellen wie USB 3.0 oder schnellem WLAN mangelt es nicht. Via HDMI lässt sich der Bildschirminhalt auf einem Flachbildfernseher anzeigen. Falls der Fernseher Wireless Display (WiDi) unterstützt, lässt sich das Signal sogar drahtlos per Funk vom Notebook auf den TV-Schirm übertragen. Aldi macht keine genauen Angaben über die Akkukapazität, spricht aber immerhin von einem "8-Zellen-Akku". Dieser dürfte für ausreichende Laufzeit ohne Steckdose sorgen.

Als optisches Laufwerk ist kein Blu-ray-, sondern nur ein DVD-Brenner eingebaut. Das Software-Paket ist reichhaltig – neben dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium gibt es mit der Funktion Medion Fastboot ein zusätzliches Mini-Betriebssystem, das Zugriff auf Internet, soziale Netzwerke wie Facebook und E-Mail bietet. Ein Virenscanner mit längerer Laufzeit fehlt jedoch. Wer das installierte Kaspersky-Sicherheitspaket länger als 90 Tage nutzen möchte, kommt um einen Aufpreis nicht herum.

Fazit: 8 GB RAM müssen nicht sein

Für die gebotene Leistung und Ausstattung ist das Medion Akoya E6228 für 499 Euro ein recht gutes Angebot. Ein mit vergleichbaren Bauteilen ausgestattetes Notebook ist bei der Konkurrenz teurer. Der entspiegelte Bildschirm ist ein weiteres Argument für den Medion Akoya – die Konkurrenz bietet in diesem Preissegment meistenteils Hochglanzdisplays, die zwar schick aussehen, aber die Alltagstauglichkeit deutlich einschränken. Auch die Matt-Optik des Gehäuses ist aufgrund der geringeren Anfälligkeit für Fingerabdrücke ein echter Mehrwert.

Als Allrounder-Gerät für Büro-Anwendungen, Internet und ein wenig Multimedia dürfte das Aldi-Notebook gute Dienste leisten. Auffällig ist, dass Medion das Notebook mit üppigen 8 Gigabyte RAM versieht. In dieser Preisklasse ist das noch nicht üblich. Der praktische Nutzen bleibt aber bis auf weiteres gering, da allenfalls einige besonders rechenintensive Anwendungen wie Videobearbeitung und manche 3D-Spiele davon profitieren. Allein: Hierfür reicht wiederum die Leistung von Prozessor und Grafikeinheit kaum aus. Dummerweise lassen sich Prozessor und Grafikchip im Nachhinein nicht austauschen, während ein RAM-Ausbau meist kein Problem ist. So wäre es cleverer gewesen, das Notebook mit 4 GB anzubieten und ihm stattdessen einen separaten Grafikchip oder schneller getakteten Hauptprozessor zu spendieren.

 
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