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Medion Akoya E6228: Aldi-Notebook neu aufgelegt

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Aldi-Notebook neu aufgelegt

26.07.2012, 11:28 Uhr | t-online.de, T-Online.de

Medion Akoya E6228: Aldi-Notebook neu aufgelegt. Medion Akoya E6228: Neues Schnäppchen oder zweiter Aufguss? (Quelle: Hersteller)

Medion Akoya E6228: Neues Schnäppchen oder zweiter Aufguss? (Quelle: Hersteller)

 

Der Discounter Aldi verkauft bundesweit ab 30. Juli das Multimedia-Notebook Medion Akoya E6228 – auf den ersten Blick ist das ein alter Bekannter. Denn im Mai gab es bei Aldi Süd ebenfalls ein Multimedia-Notebook mit genau dieser Bezeichnung. Ist das neue Angebot also nur ein zweiter Aufguss?

Ein Blick auf die genaue Modellbezeichnung verrät, dass es sich um ein anders ausgestattetes Notebook handeln muss: Das neue Medion Akoya E6228 trägt die interne Bezeichnung MD 99050, das Mai-Notebook von Aldi Süd dagegen MD98980. Mit 479 Euro ist das aktuelle Angebot 20 Euro günstiger und unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten vom Frühjahrs-Notebook.

Aldi-Notebook: CPU, RAM und Festplatte verändert

Im Vergleich fällt auf, dass mit Hauptprozessor, Arbeitsspeicher sowie Festplatte an drei entscheidenden Stellschrauben gedreht wurde. Der Prozessor ist mit 2,4 Gigahertz etwas schneller getaktet, der Arbeitsspeicher halbiert und die Festplatte deutlich vergrößert. Ein weiterer Unterschied ist der jetzt beigelegte DVB-T-Stick.

Optisch gleichen sich beide Medion Akoya E6228: Auch der neue Aldi-Laptop hat ein mattes Gehäuse und einen entspiegelten Bildschirm. Dadurch ist er für das Arbeiten im Freien besser geeignet als die sonst üblichen Hochglanz-Notebooks. Auch Fingerabdrücke fallen bei einem matten Gehäuse weniger auf.

Hauptprozessor mit 2,4 GHz

Das Aldi-Notebook Medion Akoya E6228 hat einen 15,6-Zoll-Bildschirm (39,6 cm), der die klassenübliche Auflösung von 1366 × 768 Bildpunkten im 16:9-Seitenverhältnis zeigt. Herzstück des Aldi-Notebooks ist der Prozessor Intel Core i3-2370M, ein günstiger Zweikern-Prozessor aus der Sandy-Bridge-Baureihe mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz. Die 0,1 Gigahertz, die der i3-2370M gegenüber der CPU im Mai-Vorgänger schneller ist, fallen in der Praxis nicht ins Gewicht. Der halbierte, jetzt nur 4 Gigabyte große Arbeitsspeicher überrascht dagegen mehr. Für die meisten Nutzer bleibt jedoch auch das ohne Bedeutung, da nur besonders speicherhungrige Anwendungen davon profitieren.

Unter dem Strich ist das aktuelle Angebot mit diesem Prozessor in Kombination mit 4 Gigabyte RAM sogar passender. Denn wem wirklich 4 Gigabyte zum Arbeiten nicht ausreichen, der ist auch mit dem Core-i3-Hauptprozessor nicht gut beraten und sollte sich eher an schnelleren Prozessoren wie Core i5 oder i7 orientieren.

Positiv zu bemerken ist die große 750-Gigabyte-Festplatte, die einen Mehrwert zum Speicherplatz des Mai-Notebooks mit 500 GB bietet. Satte 250 GB mehr sind ein Pluspunkt, da sich beispielsweise durch TV-Aufzeichnungen via DVB-T-Stick einige Videos auf der Festplatte ansammeln.

Medion Akoya E6228: Schwachpunkt Grafik

Für die Grafikausgabe muss die im Notebook-Chipsatz integrierte Intel-HD-Grafikeinheit herhalten, da dem Prozessor kein separater, leistungsstarker Grafikchip zu Seite steht. Aktuelle, grafiklastige 3D-Spiele dürften sich damit nur bei abgeregelter Detailstufe ruckelfrei spielen lassen. Ältere Spiele und einfachere 3D-Anwendungen wie etwa das Satellitenkartenprogramm Google Earth laufen aber ausreichend flott.

Aldi-Notebook ist reichhaltig ausgestattet

Wie von Aldi-Notebooks gewohnt, ist auch dieses Modell reichhaltig ausgestattet. An Schnittstellen wie USB 3.0, schnellem WLAN oder HDMI mangelt es nicht. Auch Wireless Display (WiDi) wird unterstützt, damit lässt sich das Signal drahtlos vom Notebook auf den TV-Schirm übertragen, sofern dieser ebenfalls WiDi unterstützt. Als optisches Laufwerk ist ein DVD-Brenner eingebaut.

Das Software-Paket ist reichhaltig – neben dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium, das zu einem kostengünstigen Update auf Windows 8 berechtigt, gibt es mit der Funktion Medion Fastboot ein zusätzliches Mini-Betriebssystem, das Zugriff auf Internet, soziale Netzwerke wie Facebook und E-Mail bietet. Ein Virenscanner mit längerer Laufzeit fehlt; wer das installierte Kaspersky-Sicherheitspaket länger als 90 Tage nutzen möchte, kommt um einen Aufpreis nicht herum.

Fazit: stimmiges Gesamtpaket

Für die gebotene Leistung und Ausstattung ist das Medion Akoya E6228 für 479 Euro ein besseres Angebot als das gleichnamige Notebook vom Mai. Die Ausstattung mit Intel Core i3, 4 GB RAM und 750 GB Festplattenplatz wirkt stimmiger, die 8 GB Arbeitsspeicher des Mai-Notebooks passten nicht so recht zum eher schwachen Prozessor ohne separate Grafikpower. Der DVB-T-Stick inklusive Fernbedienung bietet einen Mehrwert, trotzdem ist dieses Notebook 20 Euro günstiger als der Vorgänger. Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass Medion wieder auf ein mattes Gehäuse mit entspiegeltem Display setzt.

 
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