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Aldi-Notebook auch bei Aldi Süd: Medion Akoya E6424 im Test

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Medion Akoya E6424 im Test  

Was taugt das neue Aldi-Notebook?

04.05.2016, 14:16 Uhr |

Aldi-Notebook auch bei Aldi Süd: Medion Akoya E6424 im Test. Medion Akoya E6424 (Quelle: t-online.de)

Das Medion Akoya E6424 ist Anfang Mai auch bei Aldi Süd erhältlich. (Quelle: t-online.de)

Aldi lockt mit einem bestens ausgestattetem Notebook zum kleinen Preis. Für 599 Euro gibt es das Medion Akoya E6424 mit 15,6"-Bildschirm, schnellem Prozessor, SSD und großer Festplatte. Bei Aldi Süd ist das Notebook ab dem 4. Mai zu haben. Der Norden war bereits am 28. April vorgeprescht. Wir haben das Medion Akoya E6424 getestet.

Ein Blick auf die technischen Daten des Medion Akoya E6424 lassen kaum Wünsche offen. Medion baut sowohl eine schnelle SSD als auch eine große konventionelle Festplatte ein. Die SSD beherbergt das Betriebssystem und startet den Klapprechner in Windeseile. Die Größe von 128 Gigabyte (GB) bietet auch noch weiteren Programmen Platz, um ebenfalls von dem Tempo zu profitieren. Insgesamt 87 GB sind im Auslieferungszustand noch frei, wobei dringend davon abzuraten ist, eine SSD bis zum Rand vollzuschreiben.

Alle Dokumente, Fotos, Musik oder Filme können auf der konventionellen Festplatte abgelegt werden. Von den 1000 GB sind 871 noch frei, zwecks Restauration ist eine Recovery-Partition abgezweigt.

Schnelle CPU, viel RAM

Der Hauptprozessor, ein Intel Core i5-6267U mit 2,9 Gigahertz (bis zu 3,3 GHz mit Turbo-Boost), macht im Zusammenspiel mit der SSD ordentlich Dampf. Zwischen Betätigung des Einschaltknopfs und Windows-Anmeldemaske vergehen weniger als 15 Sekunden, auch die Benchmarktests zeigen das flotte Arbeitstempo. Medion hat 6 GB Arbeitsspeicher verbaut. In dieser Klasse hätten wir eher mit 8 GB gerechnet, aber echte Einbußen sind dadurch kaum zu erwarten.

Als Grafikbeschleuniger muss die integrierte Intel-Grafik herhalten, eine separat verbaute Grafikkarte gibt es nicht. Allerdings ist der Iris-Grafikchip leistungsfähiger als herkömmliche Onboard-Lösungen. Spiele mit mittleren Anforderungen sind kein Problem, doch für Gamer ist das Notebook keine gute Wahl.

Der Bildschirm hat standesgemäß Full-HD-Auflösung (1920×1080 Pixel) – absolut ausreichend, wobei die Top-Klasse um das Microsoft Surface Book weit mehr zu bieten hat. Allerdings kostet das Aldi-Notebook nur einen Bruchteil des Super-Notebooks von Microsoft. Touchscreen-Funktion oder abnehmbares Display kann man in dieser Preisklasse ebenfalls nicht erwarten, es handelt sich um ein Notebook in traditioneller Bauform.

Gehäuse und Verarbeitung

Für 599 Euro kann man bei dieser Ausstattung kein Metall-Gehäuse erwarten. Medion will jedoch diesen Eindruck erwecken und hat das Akoya E6424 auf Metall-Optik mit gebürstetem Look getrimmt. Dass es sich um Kunststoff handelt, merkt man an der dürftigen Stabilität. Beim Tippen biegt die Grundplatte durch, das Gehäuse lässt sich per Hand ohne viel Kraft verwinden. Beim Monitor drückt dabei sogar das Panel durch. Beim Zuklappen schließt der Bildschirm nicht exakt – beim Tippen auf die Ecken klappert es leicht. Auch das Touchpad klappert ein wenig.

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Schon im Normalbetrieb läuft der CPU-Lüfter fast im Dauerbetrieb. Das ständige Surren ist zwar nicht störend laut, es ist jedoch zu befürchten, dass der Dauerbetrieb des Prozessorlüfters die Akkulaufzeit verkürzt. Unser Testgerät brachte es im Normalbetrieb auf rund vier Stunden ohne Steckdose. Ein nachgereichtes BIOS-Update schaffte leider keine spürbare Abhilfe für die Lüfterregelung. Deutlich hörbar ist der Luftschaufler bei stärkerer Prozessorauslastung, die "Lärmbelästigung" bleibt aber noch auf einem erträglichen Level. 

Allerdings steht mittlerweile eine neuere BIOS-Version bereit, die die CPU-Auslastung im Leerlauf wirksam senken soll. Damit dürfte auch die Akkulaufzeit deutlich ansteigen. Testen konnten wir das jüngste BIOS leider nicht mehr.

Reichlich Software-Beigaben

Wie gewohnt bei Aldi-Notebooks, sind allerlei Software-Beigaben vorinstalliert. Nicht alle davon sind notwendig und wirklich sinnvoll. Wir empfehlen, die Programmauswahl genau zu durchforsten und gegebenenfalls zu deinstallieren. Allerdings sollte man sich dabei etwas auskennen, um nicht versehentlich betriebsnotwendige Treiber zu erwischen. Sinnvoll erscheint uns zumindest die betriebsfertige Vorinstallation vom Browser Firefox.

Fazit: Als Desktop-Ersatz tauglich, mobil nur eingeschränkt

Das Medion Akoya E6424 ist ein leistungsfähiges Notebook, das auf dem Schreibtisch einen guten Eindruck macht und allenfalls beim Gaming mit Grafikeinstellungen am Anschlag überfordert wird. Das instabile Gehäuse ist im Home-Office unproblematisch. Für Unterwegs hätten wir uns verwindungssteiferes Material gewünscht, die Kunststoff-Oberfläche dürfte auch recht schnell verkratzen. Abgesehen davon ist ein 15,6-Zöller zu groß und zu schwer zum dauerhaften Schleppen. 

In dieser Ausstattung ist das neue Aldi-Notebook konkurrenzlos günstig. Die Konkurrenz verlangt bei vergleichbaren Komponenten deutlich mehr, verbaut dann aber leistungsfähigere Grafikeinheiten – hier wäre beispielsweise das Toshiba Satellite L50 zu nennen, das jedoch schon über 700 Euro kostet. Wer mit dem instabilen Gehäuse des Medion-Notebooks leben kann, erhält viel Technik für sein Geld. 

Medion Akoya E6424
(MD 99850)

Ausstattung
Bildschirm15,6"/39,6 cm, 1920 × 1080 Pixel
Prozessor

Intel Core i5-6267U
(2× 2,9 GHz, Turbo bis 3,3 GHz, 4 MB Cache)

RAM/Festplatte6 GB RAM/ 128 GB SSD + 1000 GB
GrafikIntel Iris Grafik 550
BetriebssystemWindows 10
Akku4-Zellen-Akku mit 44 Wh
Verbindungen/Anschlüsse2× USB 3.0, 2× USB 2.0, HDMI, Gigabit-LAN, VGA, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11ac, Kartenleser


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